Ist es wirklich sinnvoll oft das Unternehmen zu wechseln?

surfer77 10.12.02 18:32

…Früher war es üblich, zwanzig oder mehr Jahre in ein- und demselben Unternehmen zu bleiben. Doch die Zeiten haben sich geändert…

Mal ganz allgemein gefragt, ist diese squeaker Aussage (Training/Lerntechniken) richtig?
Meiner Meinung nach nicht! Gerade in relativ konservativen groesseren Konzernen Deutschlands wird der Fuehrungskraeftenachwuchs auch heute noch gerne aus den eigenen Reihen hochgezogen. Ich bin davon ueberzeugt, dass Weitsicht und Geduld oft karrierefoerdernder sind als sich von einem Arbeitsplatz bzw. Firma zur anderen zu hangeln. Die Identifizierung mit einem Unternehmen, welche notwendig ist, um entsprechende Leistungen zu erbringen kann sich doch nicht auf die schnelle entwickeln. Auch aus der Sicht eines Unternehmens muss es doch wertvoller sein, Mitarbeiter zu haben, die mit diesem wachsen und Ziele langfristig mitverfolgen!?

  1. Jan... 10.12.02 19:59

    Die squeaker Aussage ist RICHTIG!!

    Hochachtungsvoll,

    Jan

    P.S. Zeit ist GELD. ;)

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  2. Hen... 10.12.02 20:09

    Was Du schreibst ist prinzipiell richtig, auf der anderen Seite werden - soweit sie damit konfrontiert werden - auch diese Unternehmen in unvorhergesehenen Situationen bzw. bei starkem Wandel externe Experten/Manager anwerben muessen, wenn sie diese nicht intern grossgezogen haben.

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  3. meydo 10.12.02 20:10

    das häufige springen bietet den vorteil, dass man viele unterschiedlichen perspektiven kennelernt, vielleicht auch im ausland. diese Erfahrungen werden immer wichtiger. zudem sind die arbeitsplätze heute nicht mehr auf lebenszeit sicher (wie damals bei den banken) und es wäre ziemlich fatal, mit 45, nach einer 15-jährigen betriebszugehörigkeit gefeuert zu werden...

    ich denke, dass man am besten fährt, wenn man versucht die beiden Karriereweg zu kombinieren. am anfang ein wenig umsehen und dann in einem Unternehmen bleiben und hocharbeiten!

    gruss

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  4. Glo... 11.12.02 10:07

    Kann mich Deiner Aussage nur anschließen. Doch schließlich sind "wir" eine andere Generation, haben andere Möglichkeiten und sollten deshalb NICHT 10/15/20 Jahre in einem Unternehmen verweilen, es sei denn, es ist unser eigenes!

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  5. Hen... 11.12.02 17:26

    ist dass nicht auch ne typfrage? ich habe mir einige Länder und Fachbereiche über mein Studium angeschaut... aber jetzt von Unterhemen zu Unternehmen zu springen ist erstmal nicht mehr mein Ding... (mal scheun wie das einige jahre in den Job rein ausschaut).
    lernen ist ja schön und gut, aber bei ständigem springen kommt relativ wenig an substantiellem output heraus...

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  6. dos... 11.12.02 07:45

    Ich halte diese These das man nur Karriere in einem Unternehmen macht, wenn man eine lange Betriebszugehörigkeit aufweisen kann für überholt.
    Auch in den konservativ geführten Unternehmen setzt sich immer mehr das Bewusstsein durch, das es wichtig ist Mitarbeiter zurekrutieren, die für schon mehrere Unternehmen tätig waren, vieleicht sogar im Ausland, denn diese haben bereits einiges an Erfahrung und weitsicht.
    Was bringt es 10 Jahre in einem Unternehmen zuwarten bis man an der Reihe ist und befördert wird und dann kommt ein 'externer' daher und schnappt die Stelle weg.

    Zur Identifizierung mit einem Unternehmen kann ich nur sagen, das sich diese sehrwohl schnell entwickeln kann. Meine vorhergehenden Jobs (JalouCity und TSG) waren nach kurzer Zeit geprägt von Begeisterung für das Unternehmen.
    Beide Unternehmen habe ich verlassen, da man mir die gewünschten Tätigkeitsfelder, teilweise durch belegten Planstellen, nicht anbieten konnte.
    Also auf zu neuen Ufern und etwas neues anfangen.

    Auch jetzt bei der QSC, kann ich nur sagen das dieses Unternehmen zu mir passt und ich noch einiges an Wirkungskreis entfalten werde.

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  7. Anonym 11.12.02 15:31

    Auch ich denke, dass man häufiger mal was neues kennen lernen sollte. Es gibt mit Sicherheit eine Reihe an Unternehmen, für die man sich begeistern kann, ohne mit der Company verheiratet zu sein.

    Nicht selten ist mit einem neuen Job in einem neuen Unternehmen ja auch ein erheblicher (positiver) Gehaltssprung verbunden.

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  8. viviane 11.12.02 16:04

    Ich habe hierzu mal die sogenannte 3-5-7 Faustregel gehört:
    Nach 3 Jahren kannst Du das Unternehmen wechseln.
    Nach 5 Jahren solltest Du das Unternehmen wechseln.
    Nach 7 Jahren musst Du das Unternehmen wechseln (wenn Du nicht in dem Laden alt werden willst...)

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  9. dos... 12.12.02 07:05

    Diese Faustformel macht aber keinen Sinn, wenn du im Unternehmen bereits nach 3 Jahren ein Aufgabengebiet übernommen hat, welches mit mehr Verantwortung oä. verbunden ist.
    Ich kenne diese Faustregel auch, nur eben wenn man auf der gleichen Stelle beschäftigt ist und sich keine Anzeichen für einen Karierreschub abzeichnen.

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  10. Anonym 12.12.02 17:08

    Ich denke, sobald du merkst, dass du nicht mehr schnell genug weiterkommst. Wechseln! Ob das jetzt nach 3 oder 5 Jahren (vieleicht ja auch erst nach 15 Jahren) ist, ist dabei ziemlich egal.

    Auch wenn ich einen festen Job habe, ist es manchmal ganz interessant zu wissen, was gerade gesucht wird, welches Profil man haben sollte. Und wenn man dann mal was interessantes findet: Einfach zuschlagen...

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  11. surfer77 12.12.02 18:15

    Ihr seid da ja ziemlich alle einer Meinung! Trotzdem halte ich diese Aussage generell fuer falsch. Richtig ist es zu wechseln, wenn man nicht mehr weiter kommt, doch artet dies all zu oft in Kurzatmigkeit aus.
    Faustregeln gibt es da nicht!
    Natuerlich spreche ich von Unternehmen, die auf Grund der Groesse und Organisation auch die Moeglichkeit bieten sich weiter zu bilden und verschiedene Aufgaben zu uebernehmen. Und nur weil es "heutzutage" so ueblich ist... was ist morgen denn so ueblich?

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  12. J_F... 12.12.02 20:05

    Indirekt BESTätigst Du aber die "Regel" mit Deiner Aussage. Die 3-5-7 Regel - welche ja auch nur ein grober Anhaltspunkt sein kann - sagt ja gerade aus, dass "Job-Hopping" nicht karrierefördernd ist, man auf der anderen Seite auch seinen Marktwert kennen sollte und nicht feige sein zu wechseln, wenn die Umstände dies erfordern. Ein Wechsel "ohne Not" sollte die Karrieresituation deutlich verbessern, sonst lohnt das Risiko nicht.

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  13. old... 24.12.02 09:33

    Im grunde gibt es nur einen Grund die Stelle ohne Not zu wechseln: wenn die Arbeit keinen Spass mehr macht. Das kann allerdings viele Gründe haben: Langeweile, unbefriedigter Ehrgeiz, Mobbing, Verlust von Flexibilität, Mnagel an Weiterbildung, gesundheitliche Gefahren, Angst dass die Firma hops geht, .......
    Darum soll man sich regelmässig Fragen: Machts noch Spass?

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