KPMG Arbeitszeitmodell

Man... 30.01.08 18:59

Moin, habe ein Angebot von KPMG (Advisory). Der Partner hat im Bewerbugnsgespräch gesagt, dass es ein neues Arbeitszeitmodell gäbe. Dabei wird die Differenz zwischen geleisteten Stunden und Sollarbeitzeit auf zwei Arbeitskonten verteilt. Eins über das der Arbeitnehmer verfügen kann. Die restlichen Stunden gehen auf das Arbeitgeberkonto übder das er verfügt. Stimmt diese Regelung? Kennt die jemand, der dort arbeitet? Die Frage die in diesem Zusammenhang sofort aufkommt ist, werden die Überstunden auch wirklich aufgeschrieben, oder nicht? Konkret. Ich müsste 40 Stunden laut Vertrag machen. 50 habe ich gemacht. Dann gehen 5 auf mein Konto und 5 auf das Arbeitgeberkonto. Wenn ich jedoch nur 42 als Arbeitszeit vermerke, gehen halt nur eine auf mein Konto ;-( . Nein es geht mir nicht ums Drücken. Wäre nur an ehrlichen Einschätzungen interessiert, ob dieses Modell gelebt wird, oder nicht. Vielen Dank für Antworten und beste Grüße
Manitou

  1. col... 01.02.08 10:33

    Hi, ja solches Arbeitszeitmodel gibt es oft. Ich bin nicht bei KPMG, sodern bei einem anderen grossen Unternehmen. Die Überstunden werden 60/40 aufgeteilt, die Stunden werden über SAP-Arbeitszeitsystem aufgeschrieben, man muss halt einstempeln und abstempeln :)

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  2. Man... 01.02.08 19:31

    Moin, danke für die Antwort. 60% der Überstunden gehen aufs Arbeitgeberkonto und 40% aufs Arbeitnehmerkonto, oder? Einstempeln? Das wird doch bestimmt elektronisch bei euch gemacht, oder? Ich Fragen, einfach aus dem Grund, wenn zwar 40% auf dein Konto gebucht werden, du jedoch die Stunden nicht erfasst und dann ist 40% von 0 auch noch null ;-) Was passiert denn mit den 60% der Ü-Stunden die auf dem AG-Konto stehen?

    Danke für Antworten.

    Manitou

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  3. sudden 01.02.08 23:58

    du stempelst beim reingehen und beim rausgehen und bei der mittagspause wirds natürlich auch rausgebucht. wie soll man denn da überstunden nicht erfassen? wenn du draußen beim kunden bist schreibst du es per hand auf.

    sonst macht das modell doch keinen sinn. wer die überstunden nicht aufschreibt ist selber schuld. bei KPMG & co kann man immer seine steuerprüfung oder nen Wirtschaftsprüfer machen. dafür braucht man dann schonmal mehrere monate am stück.

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  4. sudden 01.02.08 23:59

    oder nen CFA im advisory oder was weiss ich.

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  5. col... 03.02.08 21:04

    Alles elektronisch natürlich. Alle Arbeitsstunden werden gebucht, täglich passiert eine Kalkulation (Ist minus Soll), so werden die Überstuden gerechnet. Ein Dienstreisetag wird auch im SAP erfasst usw. Eigentlich werden 60% deiner Überstunden auf dein Konto gebucht. Diese kann man als Gleitzeit, zusätzlichen Urlaub oder ausgezahlt bei der Kündigung kriegen. Was mit den restlichen 40% passiert keine Ahnung, bei uns sieht es so aus, dass einfach Überstunden bei 60% gekappt werden und das war's.

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  6. Man... 06.02.08 17:55

    Moin, danke für Antworten. Ich Frage mich, ob ichdenn wirklich in der Lage bin alle Überstunden elektronisch zu erfassen. Kann ja leider auch common sense sein, dass die Leute ihr tatsächlichen Anwesenheitszeiten nicht erfassen. Sonst hört sich das aber eigentlich für mich nicht so schlecht an.

    Viele Grüße Manitou

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