Kündigung während Probezeit UB

Anonym 23.03.09 18:03

Hallo miteinander,
wollte die Diskussion im Forum
"BIG4 + Kündigung während Probezeit"
auf die Unternehmensberatungen ausweiten.
Ich habe auch von Beratungen gehört, die Mitarbeiter in deren Probezeit entlassen.
Habt ihr dazu auch Erfahrungen gemacht oder Berichte gehört? Welche Beratungen sind v.a. betroffen?

  1. bruce100 23.03.09 18:56

    hi, intressante Thematik über die ich auch schon nachgedacht habe.
    Denn ich habediese woche von 2 bekannten direkt erfahren das sie nach der Probezeit gehen können. Bei beiden war die Projektflaute schuld. Sie konnten nicht performen weil keine projekte da waren. Bei den Unternehmen handeln es sich um Mieschke Hoffmann und Partner (MHP Porsche) sowie Capgemini.

    Bei Caqpgemini (SDM) sind es laut Insiderbericht 20 (!) Personen die wieder gehen müssen (von BI bis SCM alles dabei).

    Die Leute haben teilweise erst kurz vor ende des 6.Monats bescheid bekommen. das sie wieder arbeitslos sind.

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  2. glitz 25.03.09 20:33

    Ich vermute, dass Leute, denen gekündigt wird, gerne mal die Interna übertreiben und ausschmücken, damit ihr eigener "Misserfolg" nicht ganz so schlimm erscheint. Dass jedoch inzwischen bei so ziemlich jeder Beratung Leute wieder nach Hause geschickt werden, ist ja nichts Neues mehr. Habe dies selbst direkt von (höherrangigen) Kontakten zweier Big 4 gehört.

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  3. ale... 24.03.09 10:25

    Kann ich klar BESTätigen, meist kurz vor Ende der Probezeit.

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  4. Florian_81 24.03.09 17:56

    Ist die Kündigung bei UBs mittlerweile der Regelfall oder die Ausnahme? Wie siehts eigentlich bei den Accenture, Deloitte etc. aus?

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  5. Florian_81 26.03.09 21:30

    Da wurde wohl Schweigegeld bezahlt ;-)

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  6. goldmanK 26.03.09 22:27

    kenne selbst welche bei BCG und mck, die währen der probezeit gehen mussten...

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  7. Anonym 27.03.09 00:22

    Bain & berger kündigen derzeit auch fleißig in der probezeit

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  8. hum... 27.03.09 09:44

    da man bei mck keine Probeteit im egentlichen
    Sinne hat, kann man allenfalls von einem vorzeitig
    angewandten Up-or-out sprechen. Ist aber nach
    wie vor relativ selten der Fall (zumindest bei mck

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  9. zau... 28.03.09 14:23

    Hi!
    Woran lag bei BCG und McK denn die Kündigung in der Probezeit? War das die normale "es-passt-einfach-doch-nicht"-Quote, oder lag's an der wirtschaftlichen Lage? McK und BCG stellen immerhin immernoch ein. Falls sie zu viele Leute hätten, dann könnten sie doch ihre bisher eingestellten Mitarbeiter behalten statt neue einzustellen, oder?
    habe jetzt ein Angebot von McK und einer weniger großen Prozessberatung, die ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht sind und relativ "krisenfest" sind, soweit man das eben sagen kann. Jetzt würde mich bei meiner Entscheidung natürlich schon interessieren, wie groß die Gefahr einer Kündigung in der Probezeit aus "Krisen-Gründen" bei McKinsey ist. Hat irgendjemand mehr Infos?

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  10. Arn... 01.04.09 21:44

    "da man bei mck keine Probezeit im egentlichen
    Sinne hat, kann man allenfalls von einem vorzeitig
    angewandten Up-or-out sprechen."

    Wie meinst du das? Gibt es in den McKinsey-Verträgen keine halbjährige Probezeit?
    Es wundert mich, dass es gerade noch so viele Kündigungen geben soll, obwohl die meisten Beratungen ihr Recruiting schon so sehr runtergeschraubt haben. Ist die Panik , die hier im Forum aufgekommen zu sein scheint, vielleicht ein bisschen übertrieben?
    Das hoffe ich zumindest :-).

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  11. jrausche 02.04.09 10:55

    Eher nicht übertrieben. Siehe z.B. Artikel im Handelsblatt gestern "Schwärzester März seit 1928...".

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  12. hum... 02.04.09 21:26

    sorry, hab mich da evtl. etwas unklar
    ausgedrückt: von einer Bekannten weiß ich,
    dass es offiziell auch bei mck eine halbjährige
    Probezeit gibt, allerdings wird das offenbar nicht
    so streng gehandhabt. Es ist vielmehr so, dass
    auch im ersten halben Jahr das up-or-out (wie
    man so schön sagt) angewandt wird. Es könnte
    natürlich sein, dass da jetzt die Latte etwas
    höher gehängt wird...

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  13. Arn... 03.04.09 07:10

    Hi!
    Mich würde interessieren, wie dieses "Up or out" in der Praxis eigentlich gehandhabt wird. Meines Wissens nach erhält man ja keine befristeten Verträge, die bei Nicht-Erreichen der nächsten Stufe eben nicht verlängert werden, sondern unbefristete Verträge. Kann man die denn einfach so mit dem Verweis auf "du kommst nicht auf die nächste Stufe" kündigen? Ich meine, man könnte ja auch argumentieren, dass man, solange man nicht zu schlecht für eine bestimmte Stufe ist, auch auf dieser bleibt, statt dass jemand neues eingestellt wird.
    Dass man selbst auch nicht bleiben möchte, wenn man nicht weiterkommt, ist mir schon klar und wäre bei mir sicher auch so.
    Trotzdem würde mich interessieren, wei die Beratungen es schaffen, das alle eben so freiwillig ihren Platz räumen :-).
    Was meint ihr?

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  14. hum... 03.04.09 10:26

    Wenn man auf derselben STufe bleiben würde
    (abgesehen davon, dass das für einenselbst auf
    Dauer ja auch nicht befriedigend ist) würde auch
    die pyramidale Struktur der UBs auf Dauer
    leiden. Zudem haben alle großen UBs sehr gute
    Verbindungen zu wichtigen Leuten und wollen
    sich natürlich auch ein entsprechendes Alumni-
    Netzwerk aufbauen. So bekommt man natürlich
    auch ganz attraktive ALternativen angeboten,
    sollte es bei einer UB auf Dauer nicht klappen...
    Gib mir doch mal per mail Bescheid, wenn du
    die zweite Runde hinter dir hast...

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  15. hum... 03.04.09 10:31

    ....oder besser: ne squeaker-nachricht

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  16. rdnz123 01.02.10 22:13

    Ob man noch viele Projekte bekommt, wenn man sich weigert zu gehen oder sich versucht reinzuklagen? Eher nicht.

    Darüber hinaus wird man sicherlich auch nicht Teil der Alumni.

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