Kulturen UB

marina_9 14.06.10 13:06

Hi Leute,
ich bin gerade dabei mir bei UB's zu Bewerben. Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle, ist der viel zitierte kulturelle Unterschied zwischen den einzelnen Beratungen. Ich würde gerne mal besser verstehen wie ihr den "typischen" UB'ler bei McK, BCG, RB und Bain beschreiben würdet?
Ich hoffe auf eine spannende Diskussion!
LG
Marina

  1. Fel... 14.06.10 22:09

    Die unterscheiden sich alle nicht wesentlich. Es kommt mehr darauf an in welchem Team du bist. Schau sie dir doch alle mal an, ich hatte leider nicht die Möglichket dazu :(

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  2. marina_9 15.06.10 12:50

    d.h. MCK = BCG = RB = Bain? Dann kommt es ja am Ende nur aufs Gehalt an, oder? Das Team kann man vorher ja nicht sehen bzw. verändert sich von Projekt zu Projekt...

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  3. marina_9 16.06.10 09:50

    Any other views? Es wird doch immer so viel über die Kulturen gesprochen...

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  4. Anonym 17.06.10 09:34

    Ganz ehrlich. Egal, welche UB du wählst, die meisten UBler sind profillos. Von Kultur kann nicht gesprochen werden, es ist eine reine Farce. Alles, was du brauchst ist eine pofitorientierte Ausrichtung. Das ist deren Kultur. Obwohl du UBs davon sprechen, das Kultur wichtig ist, und deren Bedeutung BESTätigt ist, sind es immer noch die Familienunternehmen, welche eine Firmenkultur pflegen. Bei so hohen Durchlaufzeiten, wie es die UBs haben, ist die Entwicklung einer Kultur gar nicht möglich. Aber das ist nur meine Meinung.

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  5. bal... 22.06.10 12:28

    Wow, sind hier alle schon in Sommerferien? Das Thema schreit doch nach intensiver Diskussion!

    Anyway: Ich glaube schon, dass es unterschiedliche Kulturen und Klimas gibt.
    Die sind natuerlich ueberschaubar, und bestenfalls "passt Du ueberall rein". Der Punkt ist einfach: Wenn Du mehrere Optionen innerhalb der gleichen Liga hast, verlass Dich einfach auf Dein Bauchgefuehl, welche Interviewer Du am sympathischsten fandest. Oder, noch besser, wenn Du ehemalige Praktikanten oder aktive Berater kennst, lass Dir von denen mal erzaehlen, wie so der Umgangston, die Zusammenarbeit etc. funktioniert. Manche Unternehmen bieten Dir auch an, mal einen Office-Besuch zu machen - ich glaube aber nicht unbedingt, dass das mehr hilft als Bauchgefuehl nach dem Bewerbungsgespraech. In der taeglichen Zusammenarbeit steht man ja auch unter Druck.
    Ich denke auch, dass es sich im Bewerbungsgespraech ganz gut macht, wenn Du die Frage nach der Kultur explizit stellst. Du wirst ja bestimmt gefragt, warum Du genau zum Unternehmen X willst. Und spaeter kannst Du den Spiess umdrehen, und Fragen, wie die Kultur ist, und was die Zusammenarbeit in genau diesem Unternehmen aus Sicht des Interviewers besonders angenehm macht.

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  6. marina_9 22.06.10 15:48

    Vielen Dank! Aber wie würde ihr denn die Kluturen bei den o.g. UB's beschreiben?

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  7. bal... 24.06.10 10:46

    ... also ich kenne ja nur eine der genannten von innen, daher kann ich nicht wirklich vergleichende Aussagen machen.
    Aber wie gesagt: Mit dem Thema musst Du Dich eigentlich erst beschaeftigen, wenn Du mehrere vergleichbare Angebote hast.

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  8. Anonym 13.08.10 11:11

    Man kann das nicht pauschal
    beantworten. Natürlich gibt es kulturelle
    Unterschiede. Aber die persönliche
    Erfahrung hängt immer von dem
    Projektteam und dem Partner ab. Partner
    werden nämlich gerne auch mal von
    anderen Beratungen abgeworben und
    bringen dann "ihre" Kultur mit. Das führt
    nicht selten auch mal zu Konflikten.

    Man kann nicht pauschal sagen, dass
    McKinsey nur Brainies sind, Bainies mehr
    feiern, bei Berger nur stiernackige
    Struckies rumlaufen usw. Die
    Unterschiede existieren, sind aber viel
    subtiler.

    Das beste: Du suchst soviel persönlichen
    Austausch mit Unternehmensberatern
    und liest so viele Erfahrungsberichte wie
    möglich. Dabei machst du dir dein
    eigenes Bild. Red mit den Leuten, aber
    lasse dich nicht von den Vorurteilen
    leiten, die von den Imageanzeigen
    vorgegaukelt werden. Bei BCG geht es
    nicht nur um kreative Strategien und
    McKinsey rettet nicht mit jedem Projekt
    die Welt...

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