LBBW vs. PWC vs. Barclays PE

han... 22.04.08 07:23

Moin. Habe drei Angebote:
1. LBBW Institutional Equity Rsearch
2. PwC Anfang im Transaction Services ab
Oktober Programm Deal Services
3. Barclays Private Equity
Für mich ists relativ schwer zu entscheiden. Alle
drei sind grundsätzlich gute Arbeitgeber. Die
LBBW ist DIE LB im Moment und Research ist
auch ziemlich spannend - Nachteil ist halt ne LB!
PwC ist ein hervorragender Ausbildungsbetrieb -
wahrscheinlich gibt es kaum ne bessere
Möglichkeit sich praktisch weiterzubilden und
grundlagen für später zu legen - Nachteil
Geldmäßig keine Wucht und wie es mit dem
Wechsel nach 2 Jahren aussieht kann ich nicht
beurteilen. Barclays PE in München - gute bis
sehr gute PE Gesellschaft zudem lockt PE mit
recht guten Gehältern - Nachteil könnte die
ziemlich heftigen Arbeitszeiten sein und die
mäßigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem
könnte es sein, dass derzeit kaum Exits gehen
könnten.
Eure Meinung würde mich interessieren. Mercy

  1. Mar... 22.04.08 12:03

    Definitiv nicht PE, wenn die Arbeitszeiten zu heavy sind. Freizeit gewichte ich höher als monetäre Vergütung.
    Research finde ich auch interessant, aber das ist auf die Dauer glaub eher langweilig. Außerdem forscht man nur nach Daten und bereitet diese auf. Analysieren und Interpretieren tun die Anderen. (Wurde mir so berichtet) Demnach wäre dies eine wenig fordernde Tätigkeit.
    Von den 3 Angeboten würde ich PwC nehmen, wobei die Arbeitszeiten im TS wohl nicht wesentlich besser sein werden als im PE. de rien (merci mit i ;))

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  2. JamX18 22.04.08 16:59

    Würde auch ganz klar PwC nehmen, weil Deal Services ja das Programm für die High-Potentials ist. Da kommt ja längst nicht jeder rein. Von daher Glückwunsch!

    Mich würde allerdings noch interessieren, was man im DS-Programm verdient im Vgl. zum Direkteinstieg bei PwC als Consultant.

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  3. Kaa... 22.04.08 23:05

    Würde auch PwC nehmen. Deal Services ist ne gute Sache (ich kenne Leute die das Programm gemacht haben). Arbeitszeiten sind im M&A und TS aber teilweise auch nicht zu unterschätzen - Exit Möglichkeiten sind auf jeden Fall gut, wobei ich etwas länger einplanen würde; schließlich dauert das Programm ja schon 1 Jahr.
    Viel Erfolg!

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  4. han... 24.04.08 00:17

    MercI ;-) für die Antworten. Nein also erstmal keine Ahnung ob man da mehr oder weniger kriegt - glaube gleich viel. Deal Services ist schon gut das stimmt. Das hier keiner für den PE stimmt wundert mich ja. Ich meine die Jungs sind echt gut und managen 2,4 Mrd. auch kein Pappenstiel. Nunja die LBBW scheidet aus des sehe ich schon. Aber der PE? Ist halt die Frage inwiefern man gleich zu beginn zu nem PE gehen sollte oder erst PwC (schön 2 Jahre lernen) und dann noch mal an den PE rantreten....

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  5. renoinu 24.04.08 10:09

    Mich würde interessieren, wie du an das Angebot gekommen bist? Oftmals nehmen PE Fonds keine Einsteiger.

    Beim späteren Einstieg achtet der Großteil auf Modelling-Fähigkeiten und das du im Lesen und auswerten von Bilanzen fit bist. Demnach solltest du abwägen, ob du diese Fähigkeiten bei PwC lernst. Schaue dir am Besten mal die Lebensläufe der Juniors im PE an, dann weißt du wo sie schwerpunktmäßig rekrutieren. Allerdings ist die Vergangenheit natürlich keine Garantie für die Zukunft ;-)

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  6. Anonym 24.04.08 10:29

    Stand vor ner ähnlichen entscheidung: hab mich umgehört und viele haben gesagt Ibanking ist besser zum Einstieg als PE. Man hat mehr Möglichkeiten nach den ersten Jahren, weil man mehr deals und verschiedene deals gesehen hat. Allerdings muss man noch zwischen IB und WP unterscheiden. Das Programm von PwC ist sicher nicht schlecht, aber WPs haben nunmal nicht den Ruf (und zahlen auch nicht das Gehalt) von IBs. Bei den Auswahlmöglichkeiten würde ich eher zu PE tendieren...andererseits brummt das PE-Geschäft momentan natürlich nicht gerade. Ich würde mir mal überlegen welche Tätigkeit Dir mehr Spass macht.

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  7. han... 24.04.08 11:44

    Also das kann ich dir nicht sagen. Wie gesagt habe mich beworben und wurde eingeladen. (Zb Allianz hat mir sofort gesagt interessante Story aber die nehmen keine Einsteiger!)
    Als genau die beiden Punkte, die ihr angesprochen habt sehe ich so.
    Gerade der Dealflow ist bei einer WP Gesellschaft relativ hoch - die machen viele aber eben kleinere Deals. Bedeutet Deals sieht man da eher als bei den Banken (wenn auch eben keine riesen Deals). Bilanzen lesen und Modeln - ich glaube auch gerade hier sind die Wps eine Bank - die Bewertung wird nach Standards vollzogen (Stichwort IDW S1) und nicht frei Schnauze wie in vielen Boutiquen und auch 2nd tier Banken (da habe ich wirklich Erfahrung sammeln können). Mit diesem Trainee kann ich eben die drei Bereiche eines Deals beleuchten. TS mit der Due Dilligence M&A mit der Deal abwickung und Valuation & Strategy die eben Purchase Price Allocation machen. Ich glaube nach dem Jahr ist man fitter als fast jeder Banker .... objektiver Nachteil ist wirklich die Kohle und evtl die Reputation das stimmt.

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  8. Kristata 24.04.08 15:40

    Alles auf Dauer schlechte Jobs - zu wenig Geld, zu wenig Kreativität, zu wenig Freizeit - und keine Aussicht auf Besserung! Such Dir was besseres!

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  9. han... 24.04.08 16:56

    Ok - was soll man dann machen?

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  10. JamX18 24.04.08 18:45

    Was zahlt denn jetzt PwC im DS-Programm? Konkrete Zahlen Bitte!

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  11. Kristata 25.04.08 09:00

    !now we are talking!

    90% Prozent der Top-Berater traeumen davon sich selbständig zu machen und nicht mehr als Speichellecker zu fungieren.

    Was man machen soll - keine Ahnung!
    Was wuerdest Du machen, wenn Du die freie Wahl haettest?

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  12. han... 25.04.08 09:33

    Wie mein Ex Chef würd ichs machen, der ist SVP bei einer 2nd tier bank - bringt gut geschäft hat (fast) alle freiheiten in der bank und verdient ordentlich Kohle (last year 400K) und arbeitet zwischen 50-70 Stunden. Er hat sein Geld nicht immer verprasst wie die meisten dummen Ibanker in London oder FFM und hat deshalb ganz nett immobilienvermögen angehäuft. Das bietet im zusätzliche einnahmen und macht in unabhängig. Mit 50-55 wird er dann (so der heutige Plan) ordentlich kürzer treten. Das wäre in jeden Fall ein cooler Plan.

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