Lohnt es sich wirklich im IB/M&A zu arbeiten?

jen... 03.07.06 05:47

Hey squeaker,
mich würde mal eure Meinung interessieren? Seid ihr der Meinung, dass ein 70h Woche im M&A das Leben wert ist? Da bleibt doch nichts mehr anderes ausser arbeiten übrig... Wann soll man denn das Geld ausgeben... Beiehungen: no chance... Einzelkämpfer?... Ausstieg?... Sinn und Unsinn...

  1. autares 03.07.06 06:58

    Diese Diskussion haben wir hier vor c. 2 Monaten schon einmal ausfürhlich gehabt.

    70h ist doch i.O.? Setz mal lieber 80-90 an!

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  2. shi... 03.07.06 11:09

    ich würde es nicht machen. bei der M&A Branche arbeitet man unter stark Zeitdruck, außerdem auf dauer steht die Gesundheit auch in Gefahr. ich würde liebe wenig Geld verdienen als in diesen Brache einzusteigen.

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  3. ben... 03.07.06 11:55

    Das muß jeder selbst wissen

    Entweder 1000€ mehr pro Monat, oder noch ein Leben neben der Arbeit.
    Zwar kann man mit 35Jahren schon ordentlich Schotter verdienen, aber man hat 10 der besten Jahre verschenkt.
    Außerdem ist Frankfurt eine häßliche Stadt

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  4. bilbo5 03.07.06 13:26

    Ich kann auch nur noch mal die Anderen wiederholen, 70 stunden passt nicht wirklich. Nimm mal 100 für die großen IB's. Wenn Du das nicht willst, dann is das wohl nichts für Dich. Es gibt ja auch noch andere Abteilungen.

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  5. Chr... 03.07.06 14:49

    Da kann ich nur zustimmen. 70 Stunden sind definitiv zu wenig, sowohl für 1st tier als auch 2nd tier I-banks. Bewerbe dich doch für Fixed Income oder Equities, wenn Dich einer der Bereiche interessiert. Du wirst immer noch sehr gut bezahlt und arbeitest ca. 60 Stunden pro Woche. Am Wochenende haben die Börsen geschlossen und Du hast immer, mit einigen wenigen Ausnahmen, frei.

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  6. stefan1315 03.07.06 15:18

    Hab auch ein Praktikum in diesem Bereich gemacht und könnte mir nicht vorstellen, dass für längere Zeit zu machen. Es sind zwei Dinge, die hauptsächlich dagegensprechen:

    1. Der schon erwähnte Zeitdruck, der im Vergleich zu den UBs nochmal deutlich höher ist. Gleichzeitig müssen aber alle deine Ergebnisse nachvollziehbar und belastabr sein, das ist manchmal wie die quadratur des Kreises (vg. auch in "Monkey Business" die IPO-Reise eines der Analysten).

    2. Die Wochenden sind Teil der Arbeitswoche. Ich hab eigentlich kein Problem bei den großen UBs unter der Woche bis Mitternach +/- zu arbeiten, dafür aber (meistens) am Do Abend nach Hause zu kommen und das WE (meistens) frei zu haben. Es ist diese absolute Rastlosigkeit im M&A.

    Daher hab ich mich für eine UB entschieden, obwohl mir die Arbeit im M&A gemacht wird auch Süaß gemahct hat, aber nicht unter diesesm Zeitdruck und in dieser Intenstität. Meiner Meinung nach ist bei einer UB noch W-L-Balance möglich, im M&A dagegen nicht... was meint ihr? Natürlich jweils bezogen auf die 3,4 Top-Player in jeder Branche...

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  7. Florian123 03.07.06 18:02

    mich würde vor allem diese sinnlose "Face Time" stören...das ist nämlich in meinen Augen zumindest ein sehr M&A-spezifisches Thema / eine sehr M&A-spezifische Unsitte...bloß nicht früher heimgehen als MD und Co... selbst wenn man schon zum 3. Mal den großen "Surfschein" gemacht am Abend..

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  8. Florian123 03.07.06 18:04

    da fehlt ein "hat" hinter "gemacht"

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  9. uni123 03.07.06 21:33

    Was haelst du von M&S in einer Big4-WP Gesellschaft? Ist deiner Meinung nach die W/L Balance dort besser?

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  10. Florian123 04.07.06 11:05

    man geht zumindest heim wenn nichts mehr zu tun ist, jep ;)

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  11. autares 03.07.06 23:18

    Ich versteh es ehrlich gesagt nicht, wieso die Leute bei diesen Jobs (ebenso in einer UB) immer meinen, sie würden unheimlich viel Geld verdienen? Die Arbeitszeiten sind bescheiden und im Verhältnis zu anderen Jobs, bei denen man wesentlich weniger arbeiten muss, ist das Gehalt fast schon lächerlich! Das einzige, was du bei diesen Jobs gewinnst, ist Expertise. Bei den Jobs, bei denen du ordentlich absahnen kannst, musst du allerdings Leistungs bringen - auf den papier und nur das zählt, nicht so ein Rumgeeiere wie im M&A...

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  12. stefan1315 04.07.06 14:11

    Hier spricht wohl der Trader in dir autares... trotzdem nur die wenigsten sind gut und passiert mal ein Fehler kann man gleich weg sein... wirst du mir BESTätigen... also auch nicht das Wahre... ansonsten stimme ich dir zu... 10 std. power am tag, aber dann frei und we auch frei... kein schlechter Deal...

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  13. autares 05.07.06 22:25

    Ds beste daran ist, dass du 5-10 Jahre arbeitest (zugegeben am Limit) und dann erstmal die nächsten 10 Jahre mit deinem TopModel als Frau die Kinder großziehst :D

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