Promotion vs. Direkteinstieg

Anonym 26.01.08 22:16

Hallo Leute, würde gerne mal eure Meinung hören. Was würdet ihr machen direkt nach der Uni (BWL-Diplom) den Direkteinstieg in ein Unternehmen versuchen und anschließend nach ca. 2 Jahre im Unternehmen versuchen dort zu promovieren oder 1-1,5 Jahre an einer privaten Universität direkt im Anschluß an das Studium promovieren? Wäre dann mit Abschluß der Promotion 28 Jahre alt. Wäre das schon zu alt für den Arbeitsmarkt? Bitte nur ernstgemeinte Antworten. Vielen Dank schonmal

  1. Joh... 26.01.08 23:54

    Mit 28 Jahren ist man mit Sicherheit als promovierter nicht zu alt, schneller geht es ja kaum!
    Trotzdem würde ich auf jeden Fall an deiner Stelle den Direkteinstieg jetzt versuchen. Ich kenne zwei Berater bei Bain die jetzt gerade für den PhD freigestellt sind, das geht ziemlich problemlos.

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  2. Anonym 27.01.08 01:03

    Hallo JohnC danke für deine Antwort. Bin etwas unsicher, weil will nicht in die Beratung, obwohl ich diese Programme kenne, aber werde nur einen Schnitt von ca. 2.2 haben, was nicht ausreichen wird. Will in die Automobilindustrie wobei ich nicht weiß ob das bei großen Firmen möglich ist sich ca. 1 Jahr freistellen zu lassen

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  3. joh... 27.01.08 14:33

    Alle Konzerne bieten die Möglichkeit der Promotion, z.B Bosch oder VW. Du solltest dann am besten schon ein Thema und einen Lehrstuhl in Sicht haben.

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  4. Defton 27.01.08 19:07

    wieso sollte 2.2 nicht für eine Beratung ausreichen?

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  5. Defton 27.01.08 19:08

    wo gibt es die möglichkeit in 1-1.5 jahren direkt im anschluss an das diplom zu promovieren?

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  6. Anonym 27.01.08 22:20

    Warum so lange? 6 Monate sollten doch reichen.
    Bratislava ist da sicher genau das richtige für dich, Umfang etwa eine halbe Diplomarbeit + paar mündliche Prüfungen und ein paar Hausaufgaben. Also genau das richtige für FH Absolventen die meinen noch eine Promotion zu brauchen.

    Mein Tipp: Geh an eine richtige, renommierte stattliche Uni und mach da dein Dr. in 3 Jahren. Anstatt so einen Quatsch.

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  7. Anonym 28.01.08 13:39

    tendiere zur meinung von flyingkiwi...

    darüber hinaus ist es verdammt Bitter, nach 1-2 jahren arbeiten bei gut kohle wieder vom eigenen lebensstandard runter zu kommen. man glaubt gar nicht, wie schnell man sich da kostenstrukturen (wohnung etc.) aufbaut, von denen man sonst kaum noch runterkommt. wenn du erst arbeiten willst, dann verhandele sofort (!) mit deinem AG, dass du nach x monaten/jahren für x zeit zu x konditionen für die diss freigestellt wirst.

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  8. Anonym 28.01.08 16:58

    Ich seh's genau so wie Flyingwiki, auch wenn er's ein bissel sarkastisch formuliert hat. Die Promotion bringt Dir mehr als nur den Titel: Methodisches Denken, bessere Sprache, geistige Herausforderung, Selbstbewusstsein, wenn Du was Empirisches machst sogar Statistik- und Programmierentnisse. Alles Fertigkeiten, die Dir nicht nur fuer's erste Jobinterview von Nutzen sind, sondern die Du noch im fuenften Job brauchen kannst. Und falls Du Dir die wissenschafltiche Option offen halten willst, ist der Dr. direkt nach dem Studium auch besser.

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  9. fre... 28.01.08 22:22

    Du bist definitiv nicht zu alt und auch mit 30 hast Du noch alle Chancen

    Direkteinstieg und Promotion gibt Dir
    - Jetzt schon den Kulturschock des Arbeitslebens (und meistens arbeitet man dann hinterher zielgerichteter an der Diss)
    - Die Möglichkeit, Dir ein nettes und relevantes Thema auszusuchen, dass Dich interessiert und dazu auch einen passenden Prof zu finden
    - Die Möglichkeit, Deine angestammte Hochschule für die Diss zu verlassen

    Ich sehe nur zwei Nachteile:
    - Meistens wird aus der Promotion dann doch nichts, weil man sich Die Zeit doch nicht nimmt. Dazu muss man schon sehr konsequent anfangen!
    - Mit 2.2 hast Du eher ein durchschnittliches Examen, so dass Du bei Top-Positionen aktuell nur durch Glück zum Zuge kommst. Mit Promotion wärst Du dann evtl. auch für solche Stellen interessant.

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  10. joh... 29.01.08 17:31

    sehe ich genauso Dank an fredtherat

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