Sollen wir uns „sozial engagieren“, „soft skills“, etc. erwerben?

Jan... 10.12.01 22:29

Hallo!

Man liest überall so viel von den gewünschten "sozialen Fähigkeiten", "Soft Skills" oder "außeruniversitärem Engagement". Ist es nicht so, dass uns die Firmen (bzw. zumindest die Personalverantwortlichen; kein persönlicher Angriff :-)) weismachen wollen, dass sie sich dies von uns wünschen?

Ist aber die Wahrheit?

Zunächst die objektive Betrachtung.

Schauen wir uns die

a) Bewerbungsmessen,
b) Interviews mit HR´n,
c) Werbungen,
d) Erfahrungen unserer Freunde,

dann stellen wir heraus: Die studentische Leistung ist ein Faktor, der die oben genannten "Fähigkeiten" überhaupt nicht zu Wort kommen lässt. Die objektiven Leistungen haben eine Bedeutung wie vor langer Zeit der Spruch in Preußen (oder Österreich?), dass zunächst das Vaterland, dann der Kaiser und die Ehre und dann lange, lange, lange nichts anderes kommt.

Lohnt es sich also sich für uns diese „Fähigkeiten“ anzueignen? Sollen wir uns „engagieren“?

Beleuchten wir nun die "Fähigkeiten" nun unter subjektiven, individuellen Vorteilen, wieso wir sie möglicherweise erlangen sollten:

Wir tun etwas, was wir nicht tun müssen. Dürfen wir etwas erwarten als Belohnung? Wir sollten nie darüber vergessen, dass die Dankbarkeit der Menschen sehr, sehr kurz ist.

Hat es einen Sinn, etwas zu tun, wo man kein Geld erhält (ich weiß, es klingt sehr opportunistisch; aber wird nicht jede menschliche Handlung, durch die Motivation einer Belohnung stimuliert? Wenn es nicht das Geld ist, dann zumindest die moralistische Belohnung, dass man als ein guter Mensch gelten kann und sich somit über die anderen erhöhen kann oder zumindest sein Gewissen rein halten kann, weil man doch gutes tut! – dies ist kein Sarkasmus, sondern wird teilweise von Psychologen angenommen :-) )?

Meistens bezahlt man noch dazu. Man opfert eine der kostbarsten Dinge der Welt, die eigene freie Zeit.

Wofür? (rein unter Karrieregesichtspunkten gesehen)

Wieso sollten wir uns „sozial engagieren“, „Soft Skills“, etc. erwerben?
Welche Motivation (unter Karrieregesichtspunkten gesehen, nicht vergessen!) kann groß genug sein, um die „gewünschte“ Handlung hervorzurufen?

Grüße

Jan

  1. Anonym 11.12.01 00:25

    Nun, man sollte verschiedene Gesichtspunkte ins Auge fassen:

    Wer soziales Engagement betreibt, um sich selbst zu "erhöhen" ist an dieser Stelle vermutlich falsch am Platz. Im Gegenteil, alten Menschen beim Waschen zu helfen, Behinderte durch die Gegend zu rollen und mit den Blicken der Passanten umgehen zu müssen wird der eine oder andere sicher eher als "Erniedrigung" empfinden, denn er könnte sich ja einen Dreck darum scheren, was aus diesen Leuten wird. Allerdings stellt man fest, daß man an solchen und anderen Aufgaben wachsen kann. Man lernt Dinge nicht mehr von oben herab zu beurteilen, sondern selbst Teil des "Problems" zu werden und eine Lösung von innen heraus zu suchen.

    Dies halte ich im Rahmen der persönlichen Entwicklung (Vervollkommnung, wenn Du magst) für eine der wichtigsten Eigenschaften die es zu erlernen gilt.

    Stellenweise werden soziale Dienste natürlich auch mit "Networking" verquickt, etwa bei den Rotary Clubs oder Lions Clubs. Allerdings habe ich im Umgang mit Mitgliedern dieser Organisationen nicht das Gefühl gehabt, daß dies der entscheidende Grund für ihr Engagement war, sondern sie standen bei Aktionen regelmäßig mit vollem Herzen hinter der Sache. Auch wieder ein Punkt gegen "Sozialsein zugunsten der Karriere". Was Du nicht mit Überzeugung tust, wirst Du ohnehin niemals gut machen können.

    Was die Beurteilung durch Personaler angeht kann ich nur mutmaßen. Meine Erfahrungen im "Low-level" Bereich (Ausbildung, Praktika) waren eher positiv. Es ist mehr über die Nebentätigkeiten als über alles andere gesprochen worden.

    Ich denke Deine "Noten" sind die Pflicht und alles andere die Kür. Stünde ich in der Verantwortung, würde ich selbstverständlich auch zunächst einmal die Fachleistungen beurteilen. Aber mit einem Fachidioten kann man wenig anfangen, wenn er nicht fähig ist mit Menschen umzugehen und zu "führen" ohne zu "befehlen". Dies gilt insbesondere in den personalintensiven Branchen (in die Produktion wollen wohl die wenigsten von uns wechseln), da hier auch die Aktzeptanz seitens der Mitarbeiter gefragt ist. Und meiner Meinung nach hat jemand, der in der Lage war eine Gruppe von Freiwilligen zu führen (Vereine bspw.) viel darüber gelernt. Denn hier fehlt Dir ein entscheidendes Machtmittel, so daß Du gezwungen bist Menschen zu überzeugen, statt zu drohen.

    Viele Grüße,
    Markus

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  2. Suesse 11.12.01 01:05

    Wieso sollte irgendeine Form von Belohnung ausschlaggebend dafür sein, sich für irgendetwas zu engagieren? Wer es nur deshalb tut, tut es schlicht halbherzig!

    Wenn, dann sollte man das für sich selbst tun und weil man es wichtig findet, genau das zu tun. Klingt vielleicht reichlich idealistisch... aber nur für ein wenig Aufwandsentschädigung macht doch nicht ernsthaft jemand einen Finger krumm! Dann doch eher, weil man ein Thema besonders wichtig findet, etwas gerne macht, anderen helfen möchte, die Menschen, die dasselbe tun, einfach gerne trifft bzw gerne mit ihnen zusammen arbeitet, weil es einen fachlich weiterbringt, weil es einfach Spaß macht etc. etc.

    Insofern sind auch die Karrieregesichtspunkte dabei höchstens sekundär wichtig. Was man persönlich aus dem Engagement zieht, fließt ins gesamte Leben ein, auch in die Bewerbung. Und wer nur für den Lebenslauf irgendwas gemacht hat, was vielleicht ganz gut klingt, wird ziemlich schnell auffallen, denn ihm/ihr fehlt dieses überzeugte Funkeln in den Augen, wenn er/sie davon erzählt...

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  3. kid... 12.12.01 09:06

    Ich denke auch, dass man die Noten lediglich als ersten Anhaltspunkt auffassen sollte. Wie soll denn ein Personaler sonst sehen, dass sein Gegenüber fachlich für die kommenden Aufgaben geeignet ist.
    Ich spreche da so ein bißchen aus meiner eigenen Erfahrung, weil ich derzeit in der Personalabteilung ein Praktikum mache. Die Auswahl von Bewerbern erfolgt primär nach Noten. Diese sind aber nicht allein ausschlaggebend! Wenn diese nämlich nicht "krass" aus dem Rahmen fallen, kommen die "Soft Skills" zum tragen.
    Außerdem denke ich, dass man sich diese nur sehr schwer aneignen kann. Vorallem, wenn dies nur aus Karrieregesichtspunkten geschieht. Das Ganze ist und bleibt Einstellungssache. Wenn man sich sozial engagiert um beruflich voranzukommen, gaukelt man sich und dem Arbeitgeber meiner Meinung nach nur was vor. Und das merkt man dann.

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  4. Glo... 13.12.01 13:35

    Nachdem mich mirr Eure Bemerkungen durchgelesen habe, werde ich auf kurz auf jede einzelne eingehen. Denn die Länge, die Du Jan alleine mit Deinem Eingangsstatement zum Ausdruck bringst, ist dann wohl doch ein heftig!
    Erklärtst Du mir an dieser Stelle bitte einmal den Unterschied zwischen subjektiv und objektiv? Find Deinen ganzen Ansatz interessant und würd gern mal wissen, wie darauf gekommen bist, eine solche "Frage" hier reinzustellen.
    Thielmann - Gebe Dir recht, dass man an solchen Aufgaben wachsen kann (1.Absatz). Geht denn Deiner Meinung eine persönliche ENtwicklung nicht anders voran, als durch eine solches beschriebenes Verhalten (2. Absatz)? Deine Aussage im 4. Absatz klingt logisch und ist dann auch offensichtlich. Verstehe ich Dich richtig, wenn Du im 5. Absatz "drohen" und "führen" gleichsetzt? Sehr kritischer letzter Satz in diesem Absatz!!!
    Suesse - einfach typisch ;-) doch erklär mir einfach mal, wieso die Menschen u.a. weiterkommen, die durch Vitamin B gefördert werden - paßt nicht wirklich zu Deiner letzten Aussage!
    Monsieur, interessante Erfahrungen die Du da in der HR machst! Wo bist Du denn? Ich habe meine Leute (800 Bewerbungen pro Monat) immer zunächst nach dem CV eingestuft.

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  5. Suesse 13.12.01 14:01

    Paßt sehr wohl zu meiner letzten Aussage! Vitamin B dürfte wesentlich seltener bei bloßen Mitläufern zum Tragen kommen als bei Menschen, die sich wenigstens ein bißchen reingehängt haben - die sind dann nämlich auch lange genug bei der Sache, um nennenswerte Beziehungen knüpfen zu können.

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  6. Glo... 13.12.01 15:23

    Naja, die Beziehungen, die ich kennengelernt habe und von denen ich hier rede, sind mehrheitlich die, die sich schon auf "Mitläufer" beschränken, wobei ich die sich anstrengenden nicht automatisch ausschließen möchte. Doch wieso sitzen denn "einige" unfähige Menschen in diesen hohen Positionen? Bestimmt nicht, weil Sie sich achsodoll angestrengt und bemüht haben!

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  7. Jan... 13.12.01 16:00

    „Vitamin B dürfte wesentlich seltener bei bloßen Mitläufern zum Tragen kommen als bei Menschen, die sich wenigstens ein bißchen reingehängt haben - die sind dann nämlich auch lange genug bei der Sache, um nennenswerte Beziehungen knüpfen zu können. „

    Meiner Meinung nach beschreibst Du damit Networking, ein Tool das sehr nützlich sein kann.
    Vitamin B bedeutet für mich, dass man alleine aufgrund schon bestehender Beziehung (Familie, Partei, Burschenschaft), für die der Bevorzugte nichts machen musste, unterstützt wird. Deshalb würde ich ja gerade behaupten, dass „bloße Mitläufer“ sehr von Vitamin B profitieren können, denn gerade diese Situation beschriebt treffend das Wort „Vitamin B“.

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  8. Suesse 13.12.01 16:47

    Sicher geht mein Statement auch in Richtung Networking - und was Burschenschaften angeht, magst du Recht haben.

    Aber schon bei Partei und Familie würde ich sagen, dass sich da Networking und klassisches "Vitamin B" sehr verwischen. Denn letztlich würde man Verwandten oder ParteigenossInnen wohl auch eher helfen bzw. sich mehr für sie einsetzen bzw. ihnen bessere Jobs zukommen lassen, wenn man weiß, dass es wirklich fitte und engagierte Leute sind, als es bei Leuten der Fall sein wird, die man eben als Mitläufer kennt. Das gilt v.a für dein Bsp. Parteien; bei Familienangehörigen hängt das wohl sehr von der eigenen Einstellung zu Familie ab - und für den Cousin, mit dessen engerem Familienkreis man schon seit Urzeiten zerstritten ist, macht man wohl nicht so leicht einen Finger krumm, oder? ;-)

    Aber ich will damit nicht abstreiten, dass es auch die Fälle gibt, in denen "unfähige" Leute allein aufgrund von Vitamin B in recht hohe Positionen gelangen. Nur was ist die Regel und was die Ausnahme?

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  9. Jan... 13.12.01 16:01

    objektiv Betrachtung = welche Motivationen (Reize) wirken auf mich, die ich nicht verändern kann, sondern als gegeben nehmen muss

    subjektiv Betrachtung = welche Motivation existiert nur persönlich für mich, damit ich dies tue

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  10. Jan... 13.12.01 16:02

    Soziale Kompetenz lässt sich beschreiben als das Ausmaß, in dem ein Mensch in der Interaktion mit anderen im beruflichen und gesamtgesellschaftlichen Kontext selbständig, umsichtig und konstruktiv zu handeln vermag. Schlüsselqualifikationen sind hierbei unter anderem: Einfühlungsvermögen, Führungs-, Kommunikations- und Teamfähigkeit, sowie Konfliktlösungskompetenz.

    Sozial kompetentes Verhalten lässt sich durchaus Trainieren. :-)))

    Somit kann die „soziale Kompetenz“

    A. für die Personalverantwortlichen als bloßes Hilfsmittel dienen, um zu erkennen, ob der Bewerber die oben genannten Fähigkeiten besitzt. Je nach dem, was der Bewerber zusätzlich gemacht hat, kann man sogar herausfinden, ob er weitere Fähigkeiten (Reaktion auf Stress, Zeitmanagement, kulturelle Fähigkeiten, etc.) besitzt.

    Und vor allem sind sie

    C. die beste Belastungsstudie überhaupt.

    Wo kann man sonst ungefäHR sich ein Bild von einem Mitarbeiter machen. als durch soziale Kompetenzen. Sie sind dann eine Art von Selektion, die die Entscheidung der Personalverantwortlichen erleichtert (?).

    Meine Befürchtung ist dabei, dass diese Selektion ganz auf unsere Kosten geht.

    Oder gibt es andere Meinungen?????

    Grüße

    Jan

    P.S. Dabei beziehe ich mich nur auf die Betrachtung unter Karrieregesichtspunkten, den dies werden auch wohl die Personalverantwortlichen machen (?). Ob die „soziale Kompetenzen“ für die Gesellschaft nützlich sind und ob sie uns zu besseren Menschen machen , ist eine andere Frage. ;-)

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  11. Anonym 13.12.01 20:33

    Ich verstehe die "Kostenfrage" nicht? Eine Selektion geht immer auf jemandens Kosten ;-)

    Tanja, auch auf die Gefahr hin, daß Du nach diesen Zeilen nicht mehr mit mir sprichst ;-):

    Meine Erfahrungen mit Verbindungen sind andere. Die "Vitamin B" Connections sind weniger ausgeprägt, als es bspw. in Parteien (insb. in Verbindung mit dem öff. Dienst) üblich ist. Hier besitze ich allerdings nur Erfahrungen aus einer "schwarzen Verbindung" (nicht schlagend, nicht Farbentragend und mit hohem Meinungspluralismus von Grün bis Schwarz).

    In allen genannten Fällen sind "Vitamin B" Entscheidungen aber auch nachvollziehbar. Ziel der Selektion anhand von Noten und Skills ist doch der Versuch einen Bewerber zu finden, dem man neben der fachlichen Qualifikation auch Leitungsfunktionen übertragen kann. Bei Familienangehörigen, Parteifreunden und Bundesbrüdern kann man das besser einschätzen, als bei jedem anderen Bewerber, den man noch nie beim Arbeiten beobachten konnte.
    Noch ausgeprägter können solche Einschätzungen im übrigen bei Freimaurern sein, da hier das persönliche Vertrauen noch viel stärker ausgeprägt ist.

    Das setzt natürlich vorraus, daß der "Personaler" ein gesteigertes Interesse an einer guten Arbeitskraft hat. Wer ausschließlich nach persönlicher Vorliebe und politischen Ansichten auswählt wird früher oder später damit auf die Nase fallen.

    Networking ist also keine Chance für "Einschleimer", sondern für Menschen die ihre Fähigkeiten schon vor der eigentlichen Entscheidung unter Beweis stellen möchten. Darum ist halbherziges Networking auch schlechter als gar keines.

    Viele Grüße,
    Markus

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  12. runaway 14.12.01 18:53

    Vielleicht sollten wir bei dieser Gelegenheit das Wort "Karriere" ausdiskutieren. Ich habe das Gefühl, dass die Definition nicht einheitlich ist. An welchen Kriterien lässt sich eine Karriere messen? Was verdient den Namen, was nicht?
    Gute Positionen, die man durch "Beziehungen" (was für welche auch immer) unverdient (!) einnimmt, stellen m.E. keine ernstzunehmende Karriere dar, sondern schlichte Duckmäuserei und Mitläuferschaft. Also bleibt dann die Frage nach den Soft Skills ohnehin unerheblich. Selbst wenn die nicht vorhanden sind, werden sie ja dann hineininterpretiert.
    Was aber mit dem, der sich alles verdient hat? Welche Soft Skills würde man bei ihm suchen? Ich halte es für eine überflüssige Suche. Ich finde die Leistungsfähigkeit reicht aus (und die ergibt sich aus den Noten+CV), selbst wenn er oder sie als sog. "Fachidiot" sich einem zeigen. Das soziale sollte nicht zwanghaft sein, sonst ist es halt nicht sozial. Mir gefällt da ein Spruch von Stefan bei seiner Selbstdarstellung unter Unternehmen/DoTankGmbH. Es gibt keine schlechten Menschen, man muss sie nur richtig einsetzen. (zum.so ähnlich).
    Fazit: ich würde nur Leute mit einer verdienten Karriere einstellen, quasi aus den Unterlagen heraus, denn dort steht das wesentliche und darauf kommt es an. Das es mancherorts oder vielleicht sogar vielerorts anders gehandhabt wird, ist deren Problem...

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  13. Anonym 15.12.01 16:45

    Ja und Nein ;-). Natürlich gebe ich Dir Recht, daß jedes Töpchen (Mensch) sein passendes Deckelchen (Job) findet. Aber wir sprechen doch hier von einem eingeschränkten Bereich (denke ich zumindest), nämlich der Wirtschaft. Es ist wichtig Menschen im Unternehmen zu haben, die in der Lage sind ihre Ideen zu teilen und anders qualifizierten vermitteln zu können. Bspw. als Mathematiker in der Versicherungswirtschaft. Wir reden hier von Berufseinsteigern, Erfolge im Beruf können sie also kaum vorzeigen, sondern man besitzt lediglich Noten. Unter welchen Bedingungen diese entstanden sind, bleibt Dir verschlossen. Auch die Vergleichbarkeit verschiedener Abschlüße, oder verschiedener Ausbildungswege ist fraglich. Hier bietet "Zusatzqualifikation" eine Hilfe bei der Auswahl. Sei es die Mitarbeit in einer studentischen Unternehmensberatung, der Vorsitz eines Vereins, Jugendarbeit oder der Umgang mit alten Menschen oder Behinderten. Das alles zeigt, daß Du erstens neben Deinem Studium noch Möglichkeiten der Entfaltung übrig hattest (Leistungsprinzip), Dir selbstständig Tätigkeitsfelder suchen kannst (Leistung & Verantwortung) handeln kannst und im Idealfall auch noch eine Gruppe von Menschen geleitet hast (Teamwork, Verantwortung). Ich finde das sind sehr gute Hilfen bei der Personalentscheidung.

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