Top Master oder lieber später MBA?Oder beides?

stefan24 31.03.09 13:53

Hi zusammen,

ich denke (wie wohl sehr viele hier am Studienende) darüber nach "Was kommt danach?".
Für mich stand immer fest, dass ich mittelfristig gerne einen MBA machen möchte (natürlich möglichst bei einer der Top-Unis).

Ich möchte gerne vor Studiumsende den GMAT ablegen, da er ja 5 Jahre gültig ist und man später im Job fast keine Zeit hat den test vorzubereiten. Seit kurzem habe ich aber die Idee vielleicht lieber einen 1-1.5jährigen Master in Management zu machen (MSc. z. B. London School of Economics, LBS) vor dem Berufseinstieg.

Warum?
1) Bietet sich an direkt nach der Uni weiterzumachen als später ausm Job rauszugehen
2) Bewerbungsverfahren etc. viel unkomplizierter als beim MBA, bessere Chancen auch reinzukommen bei z. B. einer dieser Top-Unis
3) Viel günstiger natürlich (oh ja...)
4) Später kein Verdienstausfall und Sabbatical ggfs. für etwas anderes nutzen

Wenn ich aber einen Master mache, dann würde ich später keinen MBA mehr machen wollen (wären ja schon genug Schulden haha) und erneut weg vom Arbeitsmarkt.

Denkt ihr, dass der Master langfristig für eine erfolgreiche Karriere ausreicht oder das einem Türen trotzdem verschlossen bleiben, da kein MBA?
Klar das Netzwerk fehlt natürlich, dass man beim MBA aufbaut (nix für ungut, ich legs auch net drauf an Deutsche Bank CEO oder McK Partner zu werden).

Ich möchte bloß nicht in die Situation kommen wo ich schräg angeschaut werde oder mich verteidigen muss, weil ich keinen "weiteren" Abschluss außer den Master habe. Dann aber immerhin von einer sehr guten Adresse....

Bin gespannt auf Eure Meinung und was ihr über diese Wahlmöglichkeit denkt?

  1. leg... 01.04.09 11:27

    Hi Stefan,

    die Frage hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Da Du aber schon andeutest, dass du einen Master an einer Top Schule machen möchtest, willst Du ja schon etwas weiter hinaus.
    Meine Einschätzung wäre die Folgende:

    1) MBA steht klar über Master
    2) Du brauchst keinen MBA, der Titel hilft aber (insbesondere bei Top Schulen Harvard, INSEAD usw.), wenn Du in Richtung Investment Banking, PE, Hedge Funds etc. oder Top Beratungen willst
    3) Natürlich öffnet Dir widerum ein Top Master Türen zu selbigen Adressen nur halt auf einer tieferen Einstiegsebene (Analyst statt Associate)

    Die Entscheidung musst Du selber treffen. Ich persönlich würde nen super Job suchen (ich weiß, ist grad fast ausgeschlossen) und später nen MBA machen.

    LG

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  2. cometh 03.04.09 02:08

    ja, ich wuerde mir auch "nen super Job" suchen. vor allem da gerade Recruiting-mania herrscht. oh gott...

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  3. G_S... 03.04.09 13:37

    zumindest kann man es ja versuchen und dan genau abwägen zwischen jobangeboten und studienplätzen-

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  4. Barnstormer 02.04.09 02:32

    Es haengt im wesentlichen davon ab wie attraktiv du zurzeit fuer deinen ersten Arbeitgeber bist. Die Art und Qualitaet deines ersten Jobs hat wesentliche Auswirkungen auf das, was danach kommt - bei passender Leistung vorausgesetzt kommt nach Topjob A Topjob B, etc. Ein MBA kann da ins Schema passen, muss aber tatsaechlich nicht sein (gerade auf dem europaeischen Festland, weniger in UK, noch weniger in den USA). Sofern du also jetzt schon auf einer Topuni bist und McK dir schon den Vertrag vorgelegt hast, ist der MSc dann nicht mehr noetig. Ihn zu machen schadet dann natuerlich trotzdem nicht.

    Wenn du jetzt eher weniger attraktiv bist fuer die grossen Namen, jedoch in ein sehr gutes MSc-Programm machen kannst, dann tu das. Viele Leute sagen immer "ich kann immer noch zur HBS" - die Moeglichkeit dazu besteht sicherlich, es ist aber schlicht unwahrscheinlicher, an ein so hochwertiges Programm zu kommen, wenn du nicht in einem ersten tollen Job warst.

    Ich habe einen MSc und werde in ein paar Jahren einen MBA machen, zumindest ist das jetzt der Plan :). Du musst bei einer MBA-Bewerbung immer gut begruenden koennen, warum so ein Programm fuer dich Sinn macht. Und das kann es auch, wenn man bereits einen spezialisierten Master hat.

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