Wie weit kann ich überhaupt kommen nach verbautem Lebenslauf ?

Ala... 24.06.09 23:41

Hi !
Ich bin jetzt 26 Jahre und stehe vor
einem ziemlichen dilemma. Ich hab 6
Jahre meines Lebens nutzlos vergeudet
ohne irgendwas draus zu machen. Ich
frag mich was meint ihr bis zu welchem
Level ich es noch schaffen kann und
wann ich zu alt bin ?
Ich bin 2x sitzen geblieben ( 2Jahre)
1 abgebrochene Ausbildung (1Jahr)
1 abgerochenes Studium (1Jahr)
2 Jahre totalausfall durch schweren unfall

ich hab zwar mit 22 Jahren abi gemacht
(2,8) und bin grad davor eine Reha
Ausbildung als Kaufmann fertig zu
machen (1Jahr noch). Aber wenn ich
fertig bin bin ich 27 und hab noch keinen
tag richtig gearbeited. Abgesehen von
diesem ruinösen Lebenslauf hab ichs
drauf in IT und English(C1). was für
chancen hab ich mit dem background wie
weit zu kommen ?

  1. KingSlim 25.06.09 00:46

    Hi Alan!

    Das mit dem Sitzenbleiben sähe ich nicht unbedingt als ein Problem an. Erklären wirst Du künftigen Arbeitgebern allerdings gewiss müssen, warum Du sowohl Ausbildung als auch Studium abgebrochen hast. Dies ist Dir bei Deinem jetzigen Ausbildungsbetrieb ja aber auch erfolgreich gelungen.

    Ich würde versuchen, auf Differenzierung zu setzen, also z.B. vielleicht eine exotische Fremdsprache lernen oder Dich als Experte einer gefragten Computersoftware zu profilieren. Damit kannst Du auch zeigen, dass Du (im Gegensatz zur Schulzeit?) nun Engagement an den Tag legst.

    Was eine Einschätzung Deiner Jobchancen im Speziellen anbegeht, so würde ich mich diesbezüglich mal mit dem lokalen Arbeitsamt in Verbindung setzen.

    Beste Grüße,

    KS

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  2. Ala... 25.06.09 06:53

    Ist ein Studium in dem Alter überhaupt
    noch drin?

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  3. zau... 25.06.09 12:09

    Hi Alan!

    Ich kann nicht verstehen, warum dein Post so deprimiert wirkt, ich finde deinen Lebenslauf absolut okay. Ich kenne einige Leute, die erst "auf Umwegen" ins Berufsleben gekommen sind, und hier hat es immer noch geklappt. Viele von ihnen sind auch noch älter als du. Wichtig war bei ihnen immer, dass es irgenwann "klick" gemacht hat und sie sich zusammen gerissen und ihre Ausbildung durchgezogen haben. Wenn man ehrlich erklärt, dass man früher keine Lust hatte, aber mittlerweile aufgewacht ist, dann ist meine Erfahrung die, dass man die Chance bekommt, zu beweisen, dass man es ernst meint. Und genau das ist doch bei dir bei deinem Arbeitgeber für die Ausbildung auch passiert, oder?
    Was genau möchtest du denn überhaupt machen? Du schreibst, dass du noch etwa 1 Jahr deiner Berufsausbildung vor dir hast. Schwebt dir nicht vor, nahc der Ausbildung auch in dem Beruf weiterzuarbeiten?
    Wenn du ein Studium anschließen möchtest, sehe ich darin kein Problem. Gerade im BWL-Bereich gibt es einige, die nach einer Ausbildung und ein paar Jahren arbeiten schon etwas älter sind. Aber ich denke, dass du es auch ohne Studium zu etwas bringen kannst, wenn du dich nach deiner Ausbildung im Job reinhängst. In einem gewissen Alter möchte man ja vielleicht auch nicht mehr von einem Studenteneinkommen leben, oder?

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  4. Anonym 27.06.09 10:38

    Mach Dich nicht verrückt. Vor 15, 20 Jahren war es Total normal, dass Studienabgänger 30 bis 35 Jahre alt waren. Ich seh keine größeren Probleme auf Dich zukommen, wenn Du Dich auf ein paar Sachen einstellst:

    Ein paar Bewerbungen mehr wirst Du schreiben müssen, da Du beim einen oder anderen durch's Raster fällst.

    Deine Kollegen auf gleichem Level werden beim Berufseinstieg 10 Jahre jünger sein als Du.

    Manch einer wird die Nase rümfen, aber was soll's; scher Dich nicht drum.

    Wenn Du wirklich ein Studium aufnimmst, dann solltest Du Dich hinsetzen, fleißig lernen und zu den besseren/besten zählen. Ich hab auch meine Schandflecken im Lebenslauf (vor dem Studium), aber bei Bewerbungsgesprächen haben schon einige Interviewer die Augenbrauen gehoben und gesagt "Sie haben sich ja in den letzten Jahren phänomenal entwickelt". Also wenn Du studierst: jedes Wochenende lernen, keine zeitintensiven Hobbies und nicht mehr "saufen gehn".

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