Xing-Profil und Jobwechsel

Squeaker 1 02.11.14 21:11

Hallo,

ich hätte eine Frage bzgl. meines Xing-Profils.

Ich bin vor vier Monaten - aus im Nachhinein wenig nachvollziehbaren Motiven - zu einer anderen Firma gewechsel. Der Wechsel hat sich alsbald als Fehler herausgestellt, so dass ich zum 1.11. zu meiner alten Firma zurückwechseln werde.

Den ersten Wechsel vor vier Monaten hatte ich bei Xing nicht publik gemacht, sondern nur das Ende der Bechäftigung beim Altarbeitgeber. Da ich nun zu diesem zurückkehre, stehe ich nun vor folgenden Alternativen:

1. Soll ich die beiden Wechsel (hin und weg) quasi nachträglich veröffentlichen? Das sieht natürlich in Anbetracht der kurzen Zeit extrem schlecht aus und provoziert im Zweifelsfall Nachfragen. Letztlich denkt sich jeder Betrachter/Interessent, ich sei entweder krachend gescheitert (was eigentlich nicht der Fall war) oder jedenfalls äußerst sprunghaft (was in der Tat nicht ganz falsch ist).

2. Ich könnte die vier Monate auch einfach unterschlagen und eine lückenlose Beschäftigung bei meinem Alt- und Neuarbeitgeber angeben. Das wäre allerdings gelogen und daher auch nicht optimal.

3. Schließlich wäre es noch möglich, die vier Monate zwar einzutragen, aber eine Alibi-Beschäftigung anzubieten (z.B. unter Angabe des Berufs aber ohne die Firma).

Was meint Ihr/Sie? Seht Ihr/Sie vielleicht noch andere Möglichkeiten?

Vielen Dank für Eure/Ihre Meinungen/Ratschläge

Manuel

  1. Squ... 03.11.14 10:37

    Hallo Squeaker,

    erstmal möchte ich sagen, dass es mir Leid tut, dass sich dein Firmenwechsel als Fehler herausgestellt hat. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was mit deinem Xing-Profil anzustellen ist.

    Meiner Meinung nach solltest du von Möglichkeit #2 absehen. Falls dein Eintrag ein ehemaliger Kollege von dir sieht oder, im späteren Verlauf deiner Karriere, Unternehmen bei deinem früheren Arbeitgeber nachfragen, könnte sich das durchaus negativ auf deine Bewerbung auswirken. Außerdem denke ich, dass eine 4-monatige Pause jetzt kein Beinbruch ist. Hast du denn schon öfters solche Pausen gehabt? Wenn nicht, würde ich fast schon die ehrliche Methode voranstellen. Ich meine, du hast mal etwas neues ausprobieren wollen und das hat sich als Fehler herausgestellt. Da Fehler menschlich sind, würde ich dir das nicht allzu schlecht ankreiden. Du solltest es nur bisschen besser später verpacken (z.B. war das Arbeitsklima sehr distanziert oder oder oder).

    Ansonsten wäre Option 3 natürlich noch eine Möglichkeit. Du kannst eine Alibitätigkeit angeben, kannst aber auch sagen, dass du beispielsweise eine längere Reise vorgenommen hast oder dich anderweitig erkunden und/oder bilden wolltest.

    Wie gesagt, ich würde Option 1 schön verpacken und lieber den ehrlichen Weg gehen, anstatt sich irgendwelche krassen Ausreden einfallen zu lassen. Das liegt aber ganz bei dir und du wirst wahrscheinlich verschiedene Antworten auf deine Frage kriegen, ich hoffe jedenfalls, meine Meinung konnte dir etwas helfen :).

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  2. Squeaker 2 03.11.14 13:52

    Hi,

    ich stimme Florian zu. Lügen im Lebenslauf sind nie gut. Auch wenn es vergleichsweise eine Kleinigkeit ist. Irgendwann fragt jemand genauer nach und die kleine Lüge fliegt auf. Deine Glaubwürdigkeit ist hierbei wichtiger und ausschlaggebender für einen ersten Eindruck als ein Fehltritt. Also sag, was du gemacht hast und reflektiere, warum dieser Jobwechsel für dich ein Fehltritt war und was du daraus gelernt hast.

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