Brainteaser: Güterzug

Anonym 27.03.05 12:19

Seit wir das Buch "Das Insider-Dossier: Brainteaser im Bewerbungsgespräch" herausgebracht haben, ist mir eigentlich kein wirklich neuer Brainteaser untergekommen - im Gegenteil, die "Klassiker" kommen immer wieder dran.

Einen neuen habe ich aber von einem Mercer-Kollegen:

Bevor ein schwerer Güterzug losfährt, fährt der Lokführer zuerst ein Stück rückwärts, bevor er dann nach vorne losfährt. Warum?

  1. Anonym 27.03.05 16:36

    damit er schaut, ob auch tatsächlich alle waggons ordnungsgemäß angehängt sind. ich denke so ein schwerer güterzug kann nicht so leicht stehenbleiben, wenn er mal in voller fahrt ist und dann erst draufkommt, dass die hälfte der waggons fehlt

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  2. Anonym 30.03.05 10:24

    Was soll denn da das Rueckwaertsfahren bringen??

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  3. Anonym 30.03.05 14:23

    ja, lesen können wäre schon praktisch. hab irgendwie vorwärts statt rückwärts gelesen ;-)

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  4. Anonym 30.03.05 23:47

    Leider war das noch nicht die richtige Antwort.

    Weiter nachdenken...

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  5. elkiboy 06.04.05 17:23

    Beim Rückwärtsfahren staut er Energie in den Dämpfern (die sich je zwischen zwei Wagen befinden) der ersten paar Wagen. Diese Energie hilft ihm dann zusätzlich beim Vorwärtsfahren den Güterzug in Schwung zu bringen.

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  6. Anonym 10.04.05 17:14

    interessanter Ansatz - aber noch nicht ganz richtig...

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  7. Anonym 12.04.05 15:59

    Vielleicht befindet der Zug sich auch an einem steilen Schienenabschnitt und der Lokführer muss er die Bremse lösen was dazu führt, dass der Zug zurück rollt bis die Maschienen ihr volle Kraft entfallten können.

    Mfg
    Henne

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  8. elkiboy 12.04.05 21:29

    tolle Fantasie, doch stehen denn alle Güterzüge immer an einem steilen Schienenabschnitt??
    Die Fragestellung gilt im Allgemeinen und nicht für Bergabschnitte, Zauberzüge, ...

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  9. Dud... 13.04.05 11:24

    Durch das Rückwärtsfahren sorgt der Lokführer dafür, dass die Kopplungen zwischen den einzelnen Wagons richtig eingerastet sind.

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  10. Matro 14.04.05 13:03

    Denke elkiboy hat fast recht:
    Wenn der Güterzug nach dem Stück rückwärts wieder nach vorne fährt, erhöht sich die Last schrittweise, da jetzt jeder Wagon jetzt ein kleines Stück rollen kann, bevor der nächste Wagon angezogen wird - es muss also nicht mit einem mal die Massenträgheit des gesamten Zuges überwunden werden, sondern nur immer die eines Wagons auf einmal.

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  11. Per... 24.05.05 13:44

    Aber beim Rückwärtsfahren muss er doch auch erstmal die Massenträgheit des gesamten Zuges überwinden, oder?

    Wo ist dann der Nutzen?

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  12. Ettore 26.05.05 20:44

    Naja ich wuerde folgendes antworten: nehmen wir an, der Zug hat 50 Waggons. Ich wuerde sagen die Kupplung zwischen jedem Waggon hat 10 cm Spielraum. macht dann isngesamt 5 Meter, wenn er zuerst alle Waggons durch das rueckwaertsfahren zusammenschiebt, um dann vorwaehrts zu fahren, dann kommt erst alle 10 cm das Gewicht eines Waggons zur Gesamtlast dazu, wodurch er Geschwindikeit aufbauen kann um schliesslich das Gesamtgewicht zu ziehen.

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  13. perlentaucher 28.06.05 16:41

    wenn sich am hinteren ende des zugs ein stopper befindet 'staucht' man die waggons etwas zusammen. wenn die lok jetzt nach vorne fährt entstauchen sich die waggons und mit dieser energie erreicht der zug in kürzerer zeit an schnelligkeit.
    das prinzip ist dann so ein bisschen wie mit einem spielzeug-auto zum aufziehen

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  14. Kay... 17.08.05 21:34

    Jo, das war auch meine Überlegung. Hört sich plausibel an. Außerdem werden zusätzlich die Bremsen gelöst. Vielleicht kennt ihr das von den Handbremsen beim Auto, dass die manchmal noch haften, obwohl inzwischen sie inzwischen gelöst wurden. Durch eine kleine Bewegung, einen Ruck beim Rückwärtsfahren, werden die gelöst und halten den Zug dann bei vorwärtsfahren, wenn er seine ganze Kraft braucht, nicht auf. Roman Herzog würde sagen: "Es muss ein Ruck durch den Zug gehen" ;-)

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  15. NicTheKid 17.08.06 15:01

    Ettore war doch schon auf dem richtigen Weg.... also Stoßdänpfer/ Federn als Energiespeicher bringt glaub ich nix... aber ziwschen den einzelnen Waggons sind natürlich Kupplungen als Puffer. Das Geheimnis liegt nun im Unterschied zwischen Haft- und Rollreibung. Die Lok fährt rückwärts, um die Waggons zusammenzuschieben (falls sie es nicht schon sind) und sorgt für Zeitpuffer. Dann fährt sie los und muss zunächst die Haftreibung des ersten Waggons überwinden (der Rest steht so lange, wegen Kupplung). Dann hat dieser erste Wagen nur noch geringere Rollreibung und der 2te Waggon muss mit Haftreibung überwunden werden. Dies bedarf weniger Aufwand, da Rollreibung geringer ist (stellt euch vor, die Lok müßte sonst den gesamten Zug auf einmal bewegen im worst case). Außerdem kommt noch der Massenimpuls der schon rollenden Waggons als Hilfe für die danach dazu :-)

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  16. 2gr... 10.02.07 13:31

    FALSCH

    Das was du gemeint hast, war der Unterschied
    zwische Haft und Gleitreibung, aber das passt
    hier gar nicht, weil es bei einem Zug immer nur
    Rollreibung gibt!!!

    Das was du meinst ist die Trägheit der Waggons
    und das auf die Weise immer nur die Trägheit
    eines einzelnen Waggons erhöht werden muss.
    Aber das ist auch Blödsinn, da es keinen
    Unterschied macht ob ich ein Objekt aus dem
    Stand auf 10 km/h oder von 10 auf 20 km/h
    bringe. (zumindest nicht wenn die
    Geschwindigkeit klein gegenüber der
    Lichtgeschwindigkeit ist)

    Der eigentlich Grund ist, dass der Zug in den
    paar zusätzlichen Zentimetern, die er durch das
    zusammenschieben gewinnt, die Kraft die er hat
    auf eine längere Strecke nutzen kann. Im
    Prinzip wie ein Flaschenzug.
    Längerer Weg erfordert weniger Kraft

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  17. uninvited 24.07.08 12:02

    Irgendwie klingen eure Lösungen ziemlich aufwändig. Seid ihr keine Bahnfahrer?

    So ziemliche alle Lokführer fahren erstmal zurück, bevor sie losfahren. Die Lok muss zunächst mal an den Zug gekoppelt werden und dafür fährt sie natürlich rückwärts. Es steht nirgendwo, dass die Lok schon am Zug hängt.

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  18. LAB... 19.08.08 12:44

    Klingt ebenfalls plausibel, im sqeaker.net Insider Dossier lautet der Brainteaser jedoch: "Warum muss ein langer, schwere Güterzug ein Stück rückwärts fahren, bevor er losfährt".

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