Falschfahrer

Bigjessi 08.04.02 12:51

Warum ist es eigentlich so, dass sich die anderen Autofahrer "so weit rechts wie möglich" (Zitat aus Radio-Verkehrsnachrichten) halten sollen, wenn auf der Autobahn ein Falschfahrer unterwegs ist? Würde ein Falschfahrer nicht versuchen, auf den Seitenstreifen zu gelangen? Und dabei würden ihn doch alle Fahrzeuge auf der rechten Spur (aus Sicht der korrekten Fahrtrichtung) behindern...?!

  1. Anonym 08.04.02 13:03

    auf der linken spur hätte der falschfahrer aber freie bahn und rechts ist das problem der aus und auffahrten! dort besteht die potentielle gefahr. im im richtigen leben gibt es immer probleme mit dem rein und raus, bzw. in diesem fall mit dem auffahren und abfahren, dort passieren die meinsten unfälle.

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  2. Che... 08.04.02 15:01

    Ein mir noch groesseres Raetsel ist, wie man ueberhaupt zum Falschfahrer wird, da braeuchte ich glaube ich 2 Promille...

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  3. Anonym 08.04.02 15:12

    also wenn man dem adac glauben darf sind die wenigsten flaschfahrer 2 pormille fahrer, sondern menschen die die übersicht im straßenverkehr verlieren (banal formuliert das autofahren überfordert sie). Ich denke, die wenigstens werden mutwillig zum flaschfahrer, aber mich wundert es auch!

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  4. wh1... 09.04.02 17:12

    Aber wie genau wird denn jemand auf der Autobahn zum Falschfahrer ? Fahren die Kerle falschrum auf, d.h. über die Abfahrt... Oder muss ich mir jemanden vorstellen, der auf der Autobahn mal kurz wendet ?

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  5. Anonym 09.04.02 18:26

    wenn jemand wendet müßte man ihm vorsetzlichkeit unterstellen. glaube die fahren falsch drauf und haben dann keine chance zu wenden...

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  6. Suesse 09.04.02 18:39

    Muss dich da leider korrigieren und mal wieder die §§Keule auspacken. Nach § 315c ABS. 1 Nr. 2 f StGB ist wenden, rückwärtsfahren und falschrumfahren auf der Autobahn bei Vorsatz gleichermaßen strafbar (wenn das dann "grob verkehrswidrig" und "rücksichtslos" war, was für unsere Zwecke hier aber mal ausser Betracht bleiben kann). Passiert das gleiche fahrlässig, ist der Strafrahmen milder. Der Unterschied ist also, mit welcher inneren Einstellung der Fahrer das ganze macht - kann ja z.B. auch sein, dass jemand wirklich aus Versehen die falsche "Auffahrt" erwischt. Vorsätzlich ist es dann, wenn dem Fahrer bewußt war, dass er falschrum auffährt und er das auch will oder zumindest billigend in Kauf nimmt.

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  7. a29... 10.04.02 02:39

    Das hieße ja, wenn ich aus Fahrlässigkeit Falschfahrer werde, wäre es bzgl. der mir später mal zukommenden Strafe das Dümmste, der Gefahrensituation durch eine elegante, aber leider vorsätzlich vorgenommene Wende in die richtige Richtung zu entkommen.

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  8. Suesse 10.04.02 14:36

    Ich denke, die Wende ändert dann nicht mehr viel an der Strafe, da mit dem falsch auffahren das Delikt sowieso schon verwirklicht ist. Wieder eine andere Frage ist, wie lang und heftig die durchs Falschfahren von dir verursachte Gefährung anderer Verkehrsteilnehmer ist - wenn du die durch Wenden schnell beendet hast und dabei v.a. niemand gefährdet hast (das ist auch Tatbestandsmerkmal!), sollte Wenden sogar eine ganz gute Lösung sein. Kommt aber ganz auf den Einzelfall an - also bitte nicht als die Patentlösung verstehen ;-)

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  9. Suesse 09.04.02 18:26

    Du siehst das völlig richtig: das Gewimmel von Aus- und Einfahrten verwirrt solche Leute anscheinend so, dass sie die Ausfahrt benutzen und dann natürlich falsch herum auf der Autobahn landen. Viele wenden dann irgendwann mitten auf der Autobahn, wenn sie es bemerkt haben (auch nicht weniger gefährlich).

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  10. Che... 09.04.02 20:14

    aber...wer faehrt denn dann, wenn er auf der falschen auffahrt ist, noch auf die autobahn (leute die in england autofahren gelernt haben, mal ausgenommen). das muss mann doch merken, dass wenn man nach links guckt, ob man sich einfaedeln kann, nur gruen ist. ohne drogen oder vorsatz ist es mir nach wie vor unbegreiflich.

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  11. Suesse 10.04.02 14:38

    Wieso, es reicht doch schon, müde oder sonstwie abgelenkt zu sein, starke Schmerzen zu haben oder der Dinge mehr. - Willst du wohl behaupten, du hättest dich noch nie verfahren?

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  12. Anonym 09.04.02 23:09

    Zum Falschfahrer kann man schneller werden als einem lieb ist - ich bin auch schon 30 Meter auf die falsche Autobahn Auffahrt draufgefahren und 3 Autos hinter mir auch ;-) Das ist mal ein Schock wenn plötzlich lauter "Falschfahrer" entgegen kommen. Und das alles nur wegen einem kaputten Straßenschild.

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  13. Pin... 11.04.02 00:54

    Ja das geht ruckzug, fremde Stadt schlecht beschilderte ausfahrt und schon weißte nicht mehr was abgeht, dann die Panik, das falsche Alter, und dann noch ein wende veruch auf der Autobahn, also mehr kannste dann auch nicht mehr retten.
    Mann sollte dies nicht Unterschätzen.

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  14. Suesse 11.04.02 01:57

    So, das Falschfahrerwerden haben wir damit wohl geklärt... (dürften wir jetzt alle hinkriegen *g*) Warum die anderen rechts fahren sollen ist auch klar: Erfahrungsgemäß benutzen auch Falschfahrer die (aus ihrer Perspektive) rechte Fahrbahn = die linke (richtigrum). Um auf den Seitenstreifen zu wollen [Bigjessis Ausgangsthese], müssen sie erstmal gemerkt haben, dass sie falschrum fahren. Und bis dahin ließen sich jede Menge Frontalcrashs mit denen, die richtigrum links fahren, produzieren...

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  15. runaway 11.04.02 22:13

    ich hatte mal das Vergnügen, mit Falschfahrern konfrontiert zu sein...also ich komme nachts auf dem Weg von Münster nach Krefeld mit ca 160 Sachen auf der linken Fahrbahn um die Kurve und siehe da: es kommen mir auf gleicher Fahrbahn gleich 3 (!!) Wagen entgegen..DAS IST KEIN SCHERZ !! ich habe das Ausweich-Manöver meines Lebens gemacht und was das Zeug hielt auf die Bremsen gedrückt (es mag hieran liegen, daß mir die Formel 1 nie so richtig imponiert). Mir war kotzübel nach der ganzen Geschichte!
    Ob eine Durchsage zuvor im Radio kam, weiß ich nicht; ich hatte das Radio garnicht an.

    Aber das allerbeste meiner Autobaherfahrung war wieder eine Fahrt bei Nacht. Da kam (!) mir bei totaler Finsternis ein schwarzer Mitbürger -besoffen versteht sich - spazierend entgegen. Ich konnte ihn so ca. 50 m zuvor an den weißen Zähnen erkennen und glücklicherweise ausweichen. Was danach kam, war eine Tat für sich: Seitenstreifen und versucht den Mann noch einzufangen. Die Polizei - mit Blaulicht anrasend - schaffte es aber vor mir.

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