Regentropfen

ges... 19.02.02 14:59

Wird man eigentlich nasser wenn man langsam oder wenn man schnell 100 m durch den Regen geht?

  1. runaway 19.02.02 15:13

    das fragst du jetzt nur, weil es in Köln wieder regnet...

    m.M.: man wird weniger nass, wenn man schneller geht, da
    a) Die Zeit, in der man dem Regen ausgesetzt ist, sich verkürzt
    b) meine Erfahrung mir das sagt

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  2. Jan... 19.02.02 15:23

    komisch, meine subjektive Empfindung sagt mir *ihrgeradezuhört*, dass man beim schnellen Gehen nasser wird ;-)

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  3. Anj... 19.02.02 16:19

    Weder noch, oder?
    Lassen wir mal das subjektive Empfinden weg und nehmen an, dass der Regen gleichmäßig verteilt über die Strecke von 100 m fällt. Dann bekommt man doch dieselbe Menge Regen ab, egal, ob man schnell geht oder langsam. Egal ob man steht, oder läuft.

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  4. Anj... 19.02.02 16:20

    Nee Anja, falsch gedacht. Wenn man schnell läuft, läuft man dem Regen, der einem von oben auf den Kopf fällt, davon.
    Aber was ist mit dem Regen, in den man mit der Nase reinläuft?

    Ach, ich weiß es doch auch nicht...

    Ruf jetzt mal einen Naturwissenschaftler an... ;-)

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  5. cpo... 19.02.02 16:23

    So weit ich es weiß, ist mal in einer Studie nachgewiesen worden, daß es keinen Unterschied macht, ob man geht oder läuft.

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  6. Anonym 19.02.02 17:04

    Ich habe mich mit dieser wissenschaftlichen Frage schon ob beschäftigt und nehme seitdem einen schirm mit wenn es regnet!

    aber christoph du hast recht. es gibt eine studie die besagt, dass es keinen unterschied macht. also anja, ich fand deine erste antwort schon recht gut.

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  7. Anonym 22.02.02 00:02

    Cooles Thema,

    meine Erfahrung ist eigentlich nur, daß es immer in den unangenehmsten momenten regnet. frei nach dem motto, das erste mal den neuen anzug an aber keinen regenschirm dabei...

    im time-magazin wurde das thema auch mal auf einer seite beschreiben, dort sind die untersucher darauf gekommen, daß man eher weniger nass wird, wenn man durch den regen rennt (vorallem wegen der zeit komponente).

    Jedoch war laut dieser studie, der weniger-nass-werden-faktor davon abhängig, in welchem winkel es regnet, eine betrachtungsdimension, die bisher noch gar nicht in erwägung gezogen wurde. anscheinend macht es also einen unterschied ob ich "rückenregen" oder "bauchregen" habe...

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  8. Mic... 19.02.02 20:04

    Ich meine auch, das mal gelesen zu haben. Aber: Egal wie schnell ich mich bewege, den Regen in dem Raum direkt vor mir bekomme ich vor komplett vor den Latz; Die Menge, die ich von oben auf den Kopf bekomme, ist proportional zur Zeit im Regen.

    Im Extremfall: Wenn ich stehen bleibe werde ich unendlich nass, wenn ich unendlich schnell bin, dann bekomme ich nur den Regen im Raum vor mir ab.

    Gruß
    Michael

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  9. Glo... 19.02.02 19:57

    Es macht einfach keinen Unterschied - ich kann mich da Anja´s erstem Gedanken nur anschließen - aber bitte frag nicht nach einer Begründung

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  10. Anonym 19.02.02 21:35

    Ich schließe mich Anja's Gleichverteilungshypothese an. Der allgemeine Ratschlag, den man daraus ableitet, lautet aber natürlich nicht ‚es ist egal’ sondern ‚laufen ist die beste Wahl’, weil so Die Zeit, die man für das Erreichen des Trockenen benötigt, verkürzt wird. Aber das ist ja eigentlich trivial, gesche, oder? (wie hat du es denn bis jetzt gehalten, wenn es zu regnen begonnen hat, wenn man Fragen darf? )

    Viel interessanter scheint mir die Frage nach dem Wind-Regen-Problem: spannt man seinen Mini bei Regen trotz starken Winds auf und riskiert einen nach außen gestülpten Regenschirm mitten auf einer Straßenkreuzung* zum Gaudium der auf grün wartenden Autofahrer oder geht man auf Nummer sicher und lässt den Regenschirm eingesteckt, versaut sich dadurch den Anzug aber wahrt dafür sein Gesicht im öffentlich Nahverkehr... Schwierig, oder? Ähnlich das Kofferproblem. Hat zwar nichts mit Regen zu tun, ist aber auch so eine no-win Situation: man zieht seinen small oder medium sized Ziehkoffer** hinter sich her bis man plötzlich damit über den Fuß eines anderen oder gar über seinen eigenen fährt und der Koffer in Folge aus seiner Balance gerät und zu 'tanzen' beginnt. Bleibt man dann stehen, sodass der Koffer auch stillsteht und startet von Neuem, oder versucht man den Koffer während des Gehens wieder ins Gleichgewicht zu bringen? Auch schwierig diese Frage, oder? Letzteres klappt nämlich meistens nie. Bei mir zumindest nicht. Und stehen bleiben wegen eines Koffers ist auch nicht rühmlich, finde ich. Man steht also in beiden Fällen als Lutschi da, weil man es nicht mal schafft seinen eigenen Mini-Koffer unter Kontrolle zu halten.

    Ich wäre deswegen für Lösungsansätze sehr dankbar. Gruß, cadlag.


    (*) Da passiert es meistens, weil wind-ungeschützt
    (**) Ab einer gewissen Größe passiert das dann nicht mehr bzw. wenn man seinen Laptop oder ähnliches auf den kleinen Ziehkoffer packt auch nicht. Nur zwanghaft deswegen einen größeren Koffer bzw. Stabilisatoren zu verwenden, ist auch nicht praktikabel in meinen Augen.

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  11. Suesse 19.02.02 22:51

    Wie wärs mit Kapuze und Rucksack? Aber so'n small oder medium Trekkingrucksack sieht zu deinen feinen Anzügchen bestimmt auch nicht so toll aus... und dann erst die Regenjacke... Vielleicht bist du ja zu grobmotorisch? Oder dir ist einfach nicht zu helfen ;-)

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  12. Anonym 20.02.02 00:36

    Regenjacke mit Kapuze und Trekkingrucksack ... hm ... und was als nächstes? U-bahn statt Taxi-fahren? Würstelstand statt Zimmerservice? ... ich hab meinen Beitrag vorher schon ernst gemeint. Deswegen bitte ich auch um wirklich ernsthafte Antworten (sorry für den scharfen Ton, aber es ist schon spät und ich mag das jetzt nicht verblumen).

    Ich bin auch nicht der einzige mit diesen Problemen. Geh mal auf einen Flughafen und schau dir dort die verzweifelten Gesichter an, die um das Gleichgewicht ihres Gepäcks bangen. Ähnliches spielt sich auf Straßenkreuzungen ab. Viele Menschen sind also davon betroffen und eine Lösung wäre deswegen wirklich ein Fortschritt ... ... ... klingt vielleicht lächerlich, aber führe dir folgendes vor Augen: unter vereinfachenden Annahmen definieren wir eine Problemskala von 0 bis 10, wobei 10 der absolute worst-case Zustand ist. Nehmen wir weiters an, dass die zwei Probleme zusammen den Wert 1e-5 auf dieser Skala einnehmen. Multipliziert mit der Anzahl der betroffenen Menschen (in Deutschland also 80Mio-1 ... du nicht, du hast ja Rucksack und Regenjacke) ergibt das das gesamte Problemausmaß (in Deutschland also (80mio-1)*1e-5; rund 800 also). Im Vergleich dazu kommen 100 Menschen mit einem unglaublich brutalen 8er Problem gerade mal auch auf 800. Wenn wir also diesen 100 Menschen geholfen haben, wäre es meiner Meinung richtig den 80Mio-1 Menschen ebenfalls zu helfen.

    Gruss, cadlag

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  13. Anj... 20.02.02 09:56

    Komisch, ich hatte noch nie Probleme mit meinem Köfferchen. Vielleicht liegt's an Deinen Fähigkeiten, cadlag? Oder: Probier' doch mal Rimowa + Turnschuhe statt Samsonite + Anzug! ;-)))

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  14. Mic... 20.02.02 21:08

    Ich hatte früher immer Probleme mit meinem Trolly und jetzt gar nicht mehr. Warum? Ich habe mir einen neuen gekauft.

    Der wesentliche Unterschied ist der Radstand, d.h. bei dem neuen ist die Achse länger und die Räder stehen weiter auseinander.

    Michael

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  15. can... 20.02.02 13:57

    Interessant, wer sich schon alles mit dem Problem beschäftigt hat. Die Fachzeitschrift "Weather" gibt folgende Antwort:

    Stellen Sie sich vor, Sie wären ein aufrecht gehender Ziegelstein. Dann werden im Regen hauptsächlich Ihre vordere und Ihre obere Seite naß. Wieviel die Frontpartie abkriegt, hängt nur von der zurückgelegten Entfernung ab - Sie nehmen sozusagen alle Tropfen mit, die sich in dem durchquerten Raum befinden. Wieviel Wasser Sie von oben trifft, hängt dagegen von der Zeit und damit von der Geschwindigkeit ab - je länger Sie im Regen sind, um so nasser werden Sie. Deshalb ist es sinnvoll, sich zu beeilen.
    Differenzen gab es zwischen den Forschern lediglich darüber, wieviel weniger Wasser man beim Rennen abbekommt. Schließlich machten die Amerikaner Thomas Peterson und Trevor Wallis den Praxistest. Ergebnis: Der sprintende Wallis bekam vierzig Prozent weniger Tropfen ab als sein langsam schreitender Kollege.

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  16. runaway 20.02.02 15:01

    womit meine Behauptung als wissenschaftlich erwiesen gilt...ätsch..

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  17. runaway 20.02.02 15:10

    womit meine Behauptung als wissenschaftlich erwiesen gilt...ätsch..

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  18. runaway 20.02.02 15:30

    vielleicht kann mir jemand erklären, wie sich ein Beitrag nach 9 Minuten von selbst erneut posten kann?

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  19. Anonym 20.02.02 16:53

    Unter einigen vereinfachenden Annahmen gilt wohl canaria's Aussage nach:

    Frontside-Nasswerdefunktion f(w,h,b,VZ(v)) = w*h*b*VZ(v) mit
    w ... Wegstrecke
    h ... Körperhöhe
    b ... Körperbreite (Frontseite)
    v ... Niederschlagshöhe/Zeit (*) v=Höhe/Zeit (Zeit ist in diesem Fall nicht die Gehzeit, Maß für die Regenstärke)
    VZ(v,...) ... Verhältniszahl Regenvolumen/Basisvolumen

    Kopf-Nasswerdefunktion k(t(v', w),b,c,v)=t(v',w)*v*b*c
    t(v',w)=w/v' (!!!) (Kopfbenässung auch vom Weg abhängig)
    v'... Gehgeschwindigkeit
    c ... Körperbreite (Seitenbreite)

    Gesamt-Nasswerdefunktion n=f(w,h,b,VZ)+k(t(v',w),b,c,v)

    Folgerungen:
    1: df/dw0, dk/dw0- dn/dw0 - suche dir einen möglichst naheliegenden Unterschlupf
    2: df/dv’=0, dk/dv’ dn/dv’ beeil dich dabei
    3: df/dh0, dk/dh=0-dn/dv0- bücke dich beim Beeilen
    4: df/db0, dk/dc0- mach eine Diät (längerfristig gesehen)

    5: dn/dv0 – warte bis es weniger stark regnet bzw. bis v=0.

    So ... das hätten wir. Jetzt dürfte jeder squeaker optimal durch den Regen kommen. Können
    wir uns jetzt vielleicht wieder meinen beiden Problemen zuwenden??? ... ich kann mir da von den zwei Damen Grobmotorigkeit, Aussichtlosigkeit jegliche Hilfe betreffend und Unfähigkeit vorwerfen lassen und bekomme darüber hinaus völlig realitätsferne Vorschläge (wozu die Turnschuhe???) :(((

    Machen wir wenigsten folgenden Deal, Anja und Suesse: ihr holt mich wenn ich in eurer Gegend bin vom Bahnhof oder Flughafen ab und zieht dann dort meine Koffer. Ihr könnt dann eure großspurigen Sager unter Beweis stellen und bekommt von mir aus noch ein kleines Taschengeld. Damit wäre mir wenigsten mit dem Kofferproblem geholfen.

    (*) Einfach ein Glas in den Regen stellen und nach einer Sekunde dann die Höhe= Regenvolumen_im_Glas/Glasfläche ausrechnen. H unabhängig von Fläche.

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  20. Jan... 20.02.02 21:23

    Und nicht vergessen: Du suchst übrigens noch immer vielversprechende Talente, die sich im Kopierbereich spezialisieren wollen.

    c´eterum c´enseo Carth´aginem del´endam ´esse ;-)

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  21. Anonym 20.02.02 21:07

    Ich weiss leider nicht mehr, wo ich es gelesen habe: man wird gleich nass!
    Es gibt sogar eine erweiterung der Frage: kann mann schnell genug sein, um sich mit einem degen/säbel gegen alle regentropfen wehren zu können?;-)

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  22. Jan... 20.02.02 21:12

    .. lautet?

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  23. Hen... 09.03.02 14:32

    ich persönlich ziehe das rennen vor. und ich habe vor ein paar monaten in sydney in der zeitung gelesen, dass man so 40% weniger nass wird. das haben zwei amis im selbstversuch getestet. aber okay, das waren halt amis;-)

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  24. MUCZ 01.06.16 06:01

    Man wird nasser, wenn man langsamer läuft.

    Zur Veranschaulichung:
    Würde der Regen in der Luft schweben würde man auf der Strecke von 100 Metern unabhängig von der Geschwindigkeit immer gleich viele Tropfen berühren.
    selbst bei einer extrem hohen Geschwindigkeit würde man alle Tropfen berühren die auf dem Weg liegen.
    Da in der Realität jedoch konstant regen vom Himmel fällt steigt die Zahl der Tropfen proportional zur Verweildauer im Regen.
    beispiel:
    100 Meter in 1 Minute durchquert: 1000 Tropfen
    100 Meter in 2 Minuten durchquert: 2000 Tropfen
    ....
    Es geht folglich nur um die Zeit bzw. Geschwindigkeit.

    Hilfreich bei der Visualisierungen ist die Vorstellung von regen in Form von Platten, die auf den Boden fallen.

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  25. JamesMD 01.06.16 14:18

    Mit 14 Jahren Verspätung hier die korrekte Antwort (wissenschaftlich getestet: http://www.discovery.com/tv-shows/mythbusters/videos/running-in-the-rain-minimyth/

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