Schätzaufgabe: Gebäude in Köln

Anonym 14.08.08 10:24

Hi, ich mache mir gerade Gedanken über folgende Schätzaufgabe, die ich aufgeschnappt habe: Wieviele Gebäude gibt es in Köln.
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie man an diese Aufgabe herangehen sollte. Hat jemand von euch vielleicht eine zündende Idee?

  1. Anonym 14.08.08 17:15

    Hi,

    sehe spontan 2 Wege, das anzugehen:

    1) Bevoelkerung (1m), durchschnittliche Anzahl an Personen in Gebaeuden -- Wohnhauser. Dann Durchschnittliche Firmengroesse -- Anzahl an Firmengebaeuden.

    2) Flaeche (schwieriger): Welche Flaeche belegt Koeln (ca. 5x5km?), wieviel Flaeche wird von Nicht-Gebaeuden belegt (Annahme treffen). Wie gross ist ein durchschnittliches Gebaeude -- Anzahl an Gebaeuden.

    Coole Frage, by the way. Hatte ich noch nicht gehoert. Sowas kann man super mit dem Consulting und Brainteaser Buechern von squeaker.net ueben.

    Andere Ansaetze, jemand?

    Stefan

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  2. Ertan_Ongun 15.08.08 11:53

    Multiple-Method: Schauen wie viel Strassenkm es in und um Köln gibt. funktioniert dort ja gut auf grund des Ringes. dann sagen auf 1 km ist von 40 % Freifläche auszugehen. 30 Prozent bürogebäude und 30 PRozent privatgebäude.

    any other thoughts on that?


    Wie viele Bürogebäude gibt es in USA?

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  3. Mar... 15.08.08 13:33

    Halte die Frage für sehr schwierig. Glaube nicht, dass es da nen gescheiten Ansatz gibt.

    Wichtig ist zunächst, ein "Gebäude" zu definieren und dann natürlich zu berücksichtigen, dass es nicht nur Firmen- und Privatgebäude gibt.

    Die Leute wollen ja nur sehen, dass man strukturiert vorgeht und möglichst viele Aspekte erkennt.

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  4. Anonym 29.08.08 14:31

    Wirklich eine gute Frage.

    Ich glaube, dass man das nicht gut über die durchschnittliche Anzahl an Personen in Gebäuden machen kann. Der Durchschnitt ist da ja keine saubere Lösung, da es wahrscheinlich einen riesen Bias gibt. Zudem gibt es ja auch viele unterschiedliche Gegenden in Köln. Gegenden mit vielen Einfamilienhäusern und viele mit Hochhäusern. Also kann der Durchschnitt durch die Hochhäuser sehr hoch ausfallen. Und das muss ja dann nicht repräsentativ sein. Oder mache ich da gerade einen Denkfehler?

    Der Weg über die Fläche ist schon genauer (Fehler resistenter). Aber auch hier hat man wieder das Problem mit dem großen Bias. Vgl. Stadtwald Klettenberg und Innenstadt. Und nimmt man zu Köln jetzt alle Vororte hinzu oder beschränkt man sich auf den Stadtkern? Da muss man wahrscheinlich konkrete Annahmen treffen und diese begründen.

    Man könnte aber auch die einzelnen Stadtgebiete clustern und in verschiedene Bereiche aufteilen. Dann würde man seine Berechnungen durchführen, also für jeden Bereich einen eigenen "Weg 2" durchführen und dann am Ende alles summieren.

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  5. txt... 24.11.08 15:50

    ja wirklich eine echt super Frage.

    kurz zu meinem Vorredner ;-). Ich denke, man kann ganz gut einen Durchschnitt über Gebäudehöhe und Wohnungen pro Haus annehmen. Die paar Hochhäuser die in Köln stehen, dürften sich ja auf der anderen Seite wieder ausgleichen mit den Einfamlienhäusern im Stadtrandbereich.

    Ich würde daher auch über die 1m Einwohner von Köln herangehen.
    - Annahme: durchschnittlich Leben pro Haushalt 2 Menschen (scheint mir ein guter Durchschnitt für Familien und Singles)
    - daher 500 000 Haushalte
    - Gebäude dürften im Durchschnitt 4 Stockwerke haben mit jeweils 2 Wohnungen pro Stockwerk. Es geht ja darum einen Mittelwert zu finden. = 8 Wohnungen pro Haus.
    = 500 000 / 8 = 62 500 Häuser

    Von 1m Einwohner gehen 70% einem Beruf (auch schüler/student) nach und betreten daher ein weiteres Haus in dem keiner von ihnen lebt pro Tag.
    700 000.
    - durchschnittliche Anzahl an Menschen pro gewerbsmäßi genutzten Haus: 100
    = 70 000 weitere Häuser (Geschäfte, Betriebe, Schulen, ...)

    132 500 Gebäude mit vielen Vereinfachungen ;-)

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  6. txt... 24.11.08 15:54

    ja wirklich eine echt super Frage.

    kurz zu meinem Vorredner ;-). Ich denke, man kann ganz gut einen Durchschnitt über Gebäudehöhe und Wohnungen pro Haus annehmen. Die paar Hochhäuser die in Köln stehen, dürften sich ja auf der anderen Seite wieder ausgleichen mit den Einfamlienhäusern im Stadtrandbereich.

    Ich würde daher auch über die 1m Einwohner von Köln herangehen.
    - Annahme: durchschnittlich Leben pro Haushalt 2 Menschen (scheint mir ein guter Durchschnitt für Familien und Singles)
    - daher 500 000 Haushalte
    - Gebäude dürften im Durchschnitt 4 Stockwerke haben mit jeweils 2 Wohnungen pro Stockwerk. Es geht ja darum einen Mittelwert zu finden. = 8 Wohnungen pro Haus.
    = 500 000 / 8 = 62 500 Häuser

    Von 1m Einwohner gehen 70% einem Beruf (auch schüler/student) nach und betreten daher ein weiteres Haus in dem keiner von ihnen lebt pro Tag.
    700 000.
    - durchschnittliche Anzahl an Menschen pro gewerbsmäßi genutzten Haus: 100
    = 70 000 weitere Häuser (Geschäfte, Betriebe, Schulen, ...)

    132 500 Gebäude mit vielen Vereinfachungen ;-)

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    (4.5/5)   7 Votes
  7. ASS... 10.02.09 08:27

    Der Ansatz ist gut, nut ein kleiner Rechenfehler:

    700.000/100= 7.000

    = 69.500 Häuser

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  8. Daniel831984 09.02.10 22:16

    Ich finde den Ansatz auch recht gut, allerdings würde ich mir dann noch Gedanken machen, wie ich "Köln" definiere um daher evtl. noch in Betracht zu ziehen, ob die Einbeziehung von Pendlern ausschlaggebend sein kann?

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    (4.2/5)   6 Votes
  9. Sweetmorpheus 02.10.09 23:56

    Also ich versuche es mal über die Fläche.
    Köln ich schätze ich als Kreis mit Radius 10km.
    Das gibt ungefäHR 10^2*PI ist ungefäHR 300km².
    Ein Grundstück nimmt ungefäHR 20 ar = 2000m² = 2e-3km² pro Haus.
    D.h. 300km²/1e-3km²/Haus=150000 Häuser.
    Vielleicht nur ein oberer Schätzwert. Privathäuser schätze ich auf 5-10ar. Firmengebäude sind wahrscheinlich ein Vielfaches größer, drum sind meine 20ar vielleicht zu klein.

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