ZEIT-Rätsel

can... 16.11.00 21:36

In der ZEIT ist gerade ein Spiel ausgeschrieben, bei dem man eine Zahl
zwischen 0 und 100 tippen muss. Diese muss möglichst nahe an zwei
Dritteln des Durchschnittes aller eingesendeten Zahlen sein.

Noch mal klarer. Von alle Zahlen die getippt wurden, wird der
durchschnitt gebildet. Dieser mit 2/3 multipliziert und die Zahl sollte
man getippt haben.

Ich traue dem durchschnittlichen Zeitleser zu, dass er rational
entscheidet, und nicht tippt. Also sollte man nahe 0 tippen (bräuche
sind erlaubt).

Warum?
Bei zufälligem Tippen wäre 50 logischer Durchschnitt. Davon würde man zwei
Drittel tippen, was aber, wenn es alle machen, den Durchschnitt senkt, also
von dem gesenkten wieder zwei Drittel etc. bin man bei nahe 0 ist.

Hat jemand einen anderen Vorschlag???
(Danke für diese Frage von Klaus)

  1. Mic... 17.11.00 17:30

    Die ANtwort hängt davon ab, für wie blöd du die Zeitleser hälst. Im Normalfall würde man von einer Gleichverteilung ausgehen, dann wäre die Lösung 33. Diese Überlegung werden allerdings fast alle machen. Wenn alle 33 tippen, dann ist die richtige Lösung 22. Auch das werden die meisten noch verstehen, usw....

    Die Folge konvergiert gegen Null, wird Null aber sicher nicht
    erreichen. Wie weit man von Null entfernt ist, ist reines Kaffesatzlesen.

    Michael

    Michael

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  2. tho... 24.11.00 13:37

    Frag einen Menschen mit durchschnittlicher Intelligenz und tippe 2/3 seiner Antwort. Wie gut du bist, liegt jetzt nur noch an dir selbst: Hast du den anderen richtig engeschätzt?

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  3. runaway 24.11.00 16:33

    Es hat doch keinen Sinn, großartig zu spekulieren, ob alle auf die Zahl 33 kommen und sich dementsprechend für die 22 zu entscheiden. Die logische Folge wäre nicht unbedingt eine Tendenz zu 0. Was wenn einige Leser bei dem ersten Schritt (33) beharren.
    Das ist eine Frage, wo jede Antwort nicht richtig oder falsch sein kann. Eine Rechnung mit 2 Variablen und einer Konstante ist nunmal x-beliebig lösbar.
    Ich plädiere für eine Unmöglichkeit, die richtige Antwort je wissen zu können. Wer dennoch eine richtige Antwort "erwischt", so ist das nur ein Zufall.
    Ceterum censio Cartaginem esse delendam.

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  4. perlentaucher 06.10.04 08:18

    eine interessante studie dazu hat gerald schneider von der Uni konstanz verfasst. rein logisch sollte die zahl tatsaechlich gegen 0 konvergieren, de facto lag sie aber bei 14 oder 15, irgendwas - wenn ich das richtig erinnere

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