Filmindustrie

runaway 06.05.01 21:42

Wie ist die Entwicklung der bekannteren Filmindustrien? Baut Hollywood ab oder wird sie immer perfekter? Wie steht's mit den Inhalten? Zu viel special effects, zu wenig Handlung?
Ist die französische Filmindustrie immer noch erfolgreich? Oder zu sehr auf einen Gerard Depardieu fixiert?
Ist die deutsche Filmindustrie im Kommen? Wird sie in Zukunft einen Teil der Weltprominenz hervorbringen? Wenn nicht, woran liegt es?

  1. Anj... 07.05.01 18:12

    Wie die Menschheit das so findet, weiß ich nicht. Auch nicht, was die Experten dazu sagen. Aber ich persönlich habe meine kleine neue Leidenschaft gefunden: den neuen deutschen Film. Lola rennt zum Beispiel. Neu! Anders! Mit Hollywood ist das nicht zu vergleichen. Aber ich lege ohnehin keinen Wert auf große Special-Effects, sondern will mehr Story haben. Und die gibt's auch in französischen Filmen, zum Beispiel. Lehne Hollywood nicht ab, aber die haben's zu einfach...

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  2. Anonym 17.05.01 16:23

    Hollywood immer perfekter? good joke, guy... Was die Dramaturgie der Filme angeht: die wird von Jahr zu Jahr nich schlechter, sondern katastrophaler. Mir wird jedesmal ziemlich langweilig, wenn das Ende des Films nach fünf Minuten vorauszusehen ist.

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  3. Ing... 18.05.01 13:44

    Also zu Frankreich: Ein Pauschales Urteil lehe ich absolut ab. Auch von denen habe ich schon viel MIST gesehen. Ebenso Deuschland. Wobei ich "Kleine Haie" immer noch zu den besten deutschen Filmen der jüngeren Zeit zähle... "Lola rennt" meinet wegen ist auch nicht schlecht... aber danach, glaube ich, kam auch nichts mehr wildes. Allerdings ist der aktuelle Franzosenfilm "Die Purpurnen Flüsse" klasse. Mal ne Ausnahme.

    Zum Schluss noch eines: Es gibt Filme bei denen liebe ich von vorne herein zu wissen wie er ausgeht... man, so sind die halt und so werden sie hoffentlich immer sein, meine Lieblingsschnulzen...

    ÄÄÄÄKSCHEENNNNN

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  4. Anonym 18.05.01 16:40

    Dann ziehe ich mich also auf die Feststellung zurück, dass der geistige Anspruch Hollywoods erschreckend gering ist und von Jahr zu Jahr zurückgeht.

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  5. runaway 15.06.01 22:46

    Also nach "Pearl Harbor" kann man das so stehen lassen, ja....

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  6. runaway 15.06.01 23:17

    Natürlich war die Frage in Bezug auf den deutschen Film etwas provokant gestellt... Es sind so einige gute deutsche Filme da als nur die genannten. Till Schweiger mit "Der Bewegte Mann" und "Knockin' on Heaven's Door" ist da zu erwähnen. Gut fand ich übrigens fast alles, wo Moritz Bleibtreu mitwirkt, so "Im Juli" und "Das Experiment". Er symbolisiert wie kein anderer das neue deutsche Kino. Ein weiterer guter Film war(en) "Die Siebtelbauern".

    Um zu der eigentlichen Frage heimzukehren, ich finde die deutsche Filmindustrie nur desorganisiert, ansonsten fehlt es selten an guten Ideen.
    "Die purpurnen Flüsse" übertreibt mit dem Schock-Effekt, stellenweise - so in Bezug auf die Folterungen, die beschrieben werden - finde ich den Film einfach geschmacklos. Und die von dem jüngeren Darsteller eingelegte Bruce-Lee-Darstellung gegen angebliche Rechte - in Film nur ein paar Kinder - vermag auch nicht zu überzeugen. Über den Schluß sollten wir erst gar nicht reden, so einfach ging noch nie ein Thriller zu Ende.
    Bezüglich Gerard Depardieu lässt sich sagen, dass er bereits bei Asterix versagt hat. Aber warum sucht man sich für die Verfilmung von "Der Graf von Monte Christo" nicht einen jüngeren talentierten Newcomer!?

    Was Hollywood betrifft, so kann man gespaltener Auffassung sein. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Demnach wundert's schon nicht, wenn in Hollywood auch die Themen ausgehen und jede Menge Unsinn produziert wird. Dennoch muss man die Existenz einer so gut organisierten Filmindustrie loben. Es fehlt an anspruchsvollen Themen, da muss ich André recht geben. "Traffic" war so ziemlich einer der wenigen guten Filme, die in letzter Zeit herüberkamen. Jennifer Lopez und ihre "Filmkünste" verleiten hingegen bei aller Sympathie zu ihr zum schmunzeln.

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