Inhouse Consulting tatsächlich Karrieresprungbrett?

moutch 14.01.14 11:11

Liebe Squeaker,

ich habe ein Angebot für ein Praktikum bei einer Inhouse-Beratung erhalten (Dax-Konzern nicht DHL, Bayer, Siemens oder BASF) und überlege inwiefern dieses meiner Karriere förderlich ist.

Im Generellen sagt man ja immer Inhouse Consulting wäre ein großes Karrieresprungbrett etc. Von den Vorständen habe ich jedoch noch nie gelesen, dass einer dort im Inhouse Consulting gestartet hat. Entweder andere Abteilung, anderes Unternehmen oder große UB (eigentlich immer McK, BCG-Vertreter gibt es ja auch kaum oder?). Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass es Inhouse Consultants auch noch nicht so lange gibt aber naja...

Inwiefern kann man also das Inhouse Consulting tatsächlich als Sprungbrett nutzen? Dass nicht jeder Vorstand werden kann ist mir klar, aber vielleicht kennt ihr ja Inhouse Consultants, die andere gute Positionen erreichen konnten.

Das Inhouse Consultants unter externen Beratern stehen (vom Prestige) ist mir klar, aber wie sieht beispielsweise im Vergleich zu Big 4 aus?

  1. Squeaker 1 15.01.14 15:34

    Also so über den Kamm geschoren würde ich Inhouse-Beratungen zwischen den renommierten First-/Second Tier-Beratungen auf der einen Seite und auf der anderen Seite den Big4 und stark in der Umsetzung tätigen Beratungen einstufen.

    Angesichts deines Ausschlussverfahrens liegt ja das Center for Strategic Projects von der Telekom nahe. Über deren Ruf in Fachkreisen bin ich mir auch nicht so sicher, siehe auch meine Frage: http://www.squeaker.net/de/Forum/Unternehmen/Inhouse-Beratungen
    Mein persönlicher Eindruck im Rahmen eines Workshops war allerdings sehr positiv. Vielleicht ist es auch ein Stück weit nur Gerede oder Statusgehabe von den nicht-Inhouse-Beratern, dass die Inhouse-UB einen nicht ganz so guten Ruf genießen?

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  2. moutch 15.01.14 15:53

    Also ich (Threadersteller) denke McK, BCG, Berger (in Deutschland) und evtl. noch bain, A.T. Kearney und Oliver Wyman haben schon einen besseren Ruf und sehen besser aus auf dem CV als Inhouse-Beratungen. Bei allen 6 Beratungen dürfte man auch gute Absprungchancen haben. Aber warum sollte beispielsweise ein Dax-Konzern jemand von Unternehmensberatung xy gegenüber jemandem aus der internen Beratung bevorzugen? Der interne hat schließlich großes Branchenwissen und sich evtl. intern schon behauptet.

    Mich würden nur Beispiele interessieren. Also kennt jemand irgendjemanden, der im Inhouse gestartet ist und jetzt eine gute Position im Konzern hat etc. ?

    Bei First Tier (meiner Meinung nach die oben genannten 6) dürfte die Entscheidung bei den meisten zugunsten der externen Beratung ausfallen, aber wie würdet ihr euch entscheiden: Second/Third Tier oder Inhouse oder doch Big 4 Advisory?

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  3. Squeaker 2 21.01.14 16:45

    Ganz klassisches Beispiel ist Klaus Kleinfeld, der SMC geleitet hatte und später Vorstandsvorsitzender von Siemens geworden ist...

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