Multimedia

Anj... 21.04.01 19:29

Worin seht Ihr die zukunftsträchtigsten Entwicklungen der Multimedia-Branche? Mobile Telekommunikation, E-Learning-Systme oder E- und M-Commerce? Wollt Ihr diese Entwicklungen überhaupt, oder schätzt Ihr noch das Blättern in einem gebundenen Buch?

  1. Anonym 23.04.01 16:16

    Multimedia ist für mich Zerstreuung, Lesen Unterhaltung, d.h. ernsthaftere Beschäftigung. :-)
    E-learning halte ich für Schwachsinn, wenn internetbasiert...die wenigsten dürften der Versuchung wiederstehen können, herumzusurfen...schließlich will die Zielgruppe zumeist nicht lernen.
    E-commerce wird früher oder später ein Geschäftsbereich sein, in dem man Geld verdienen kann, wenn auch mit geringen Margen - es ist leichter, einen guten online-Shop auf die Beine zu stellen, als ein Kaufhaus. Im wesentlichen wird es darauf ankommen, ob es einigen Unternehmen gelingen wird, sich eigene brands zu schaffen (Harrod's des Internets), was wiederum sehr kapitalintensiv ist.

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  2. runaway 30.04.01 17:23

    ohne als Hinterwäldler dastehen zu wollen, ich schätze das Blättern in einem gebundenen Buch sehr...

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  3. Anj... 30.04.01 20:10

    Da kann ich Dir Deine Befürchtungen, als Hinterwäldler dazustehen, aber ganz schnell nehmen! Obwohl ich leicht internet-fanatisch bin, liebe ich Bücher nach wie vor. Viele Menschen haben ja Angst, dass elektronische Bücher die gebundenen irgendwann ablösen werden, doch ich denke - oder besser: hoffe - nicht, dass das jemals geschehen wird.
    Ich bestelle auch nur Bücher online, wenn ich weiß, was ich konkret haben will oder wenn mal Die Zeit fehlt, in die Stadt zu gehen. Doch wenn ich mich insirieren lassen möchte, dann ist ein Gang in eine Buchhandlung ein Traum! *g* Online fehlt die Haptik und der Überblick, finde ich. Also runaway, bin da - obwohl Technik- und Fortschritt-Befürworter - ganz Deiner Meinung.

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  4. Anonym 01.05.01 17:03

    Es ist mir vollkommen neu, dass Bücher etwas negativ besetztes sein sollen...in meinen Augen ist Lesen ein Zeichen von Bildung. Internetseiten, die dem Anspruch eines guten Buches gleichkommen, sind in meinen Augen nicht gerade häufig...der Anteil dürfte irgendwo zwischen einem und fünf Prozent liegen.

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  5. runaway 01.05.01 20:52

    das erstere hat ja auch keiner gesagt.

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  6. Anonym 02.05.01 18:15

    Ich wollte ja auch nur ganz sicher gehen. Und jetzt werde ich mich meiner aktuellen Lektüre widmen. (Für Leseinteressierte:
    Albert Camus, Der Mensch in der Revolte; sehr zu empfehlen)

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  7. runaway 02.05.01 23:21

    Da bringst Du mich auf die Idee....Ich glaube, wir sollten einen Forum eröffnen, wo jeder seine aktuelle Lektüre vorstellen darf...
    Albert Camus ist wirklich spitze; was ich aber nie so ganz verstehen will: warum hat er für "Der Fall" den Literatur-Nobelpreis bekommen und nicht für "Der Fremde"?? Meines Erachtens eines der Kurzromane, die es schaffen, einen aufzurütteln..Literatur ohne Filter..

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  8. Anonym 03.05.01 16:25

    Ganz einfach...wann hat ein Unbekannter Mitte Zwanzig den Nobelpreis bekommen? Der Fremde war der erste Roman, den Camus veröffentlicht hat. "Der Fall" stammt aus dem zweiten Werkzyklus.

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  9. Anonym 28.02.02 22:34

    Auch wenn der letzte Beitrag schon ein paar Tage her ist, würde ich gerne auf die Ursprungsfrage noch einmal zurück kommen.

    Oft geht es nicht um die Frage ist ein Buch besser, oder kann ich ebenso die Internetausgabe lesen. Es geht meist darum, ob und vor allem wann ich die Informationen bekommen kann.

    Bei n-tv war vor ein paar Wochen die Firma getAbstracts.com in der Unternehmershow, diese Firma stellt Zusammenfassungen von Wirtschaftsliteratur Online - ist doch ein guter Ansatz? Hier könnte eine Zukunft der Multimendia-Landschaft (in diesem Fall Internet) liegen.

    Gut aufbereitete Information, deren erstellung Geld kostet, und die direkt online bezahlt wird.


    Und zu euren Literaturtips: ich bin für die Erschafung eines "Festivals des nacherzählten Buches" - jeder Teilnehmer kann innerhalb von 10 Minuten ein Buch seiner Wahl erzählen...
    ich möchte endlich jemanden erleben, der das Tourette-Syndrom aus "Motherless Brooklyn" nachspielt.

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