Welche etablierten Unternehmen sind New Economy fähig?

squ... 16.04.01 19:56

Die New Economy ist nicht tot! Etablierte Unternehmen machen sich jetzt die Erfahrungen der Start-Ups zunutze, um durch eine Mischung von Marktmacht und Innovation zukünftig Wettbewerbsfähig zu bleiben.

Deutsche Post, Deutsche Bank, Siemens, Bayer, DaimlerChrysler...

Wer sind die Gewinner? Wer hat von den neuen Regeln der neuen Ökonomie gelernt? Wer muss noch lernen?

  1. cpo... 17.04.01 09:53

    Jetzt müßte man zunächst einmal wieder diskutieren, ob es diese sogenannte "New Economy" überhaupt gibt. Auf dem VIII. World Business Dialogue Anfang April war der Tenor eher, daß die Economy die gleiche geblieben ist, ihr jedoch mit dem Internet ein neues Medium zur Verfügung gestellt wurde/wird, mit dem Prozesse und Abwicklungen zwischen Unternehmen leichter zu tätigen sind.

    Von daher müßte die Frage eher lauten, wer ist in der Lage dieses neue Medium am besten in seine eigenen Geschäftsprozesse einzubeziehen?

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  2. Anonym 18.04.01 21:22

    nur kurz zu der Diskussion, ob es eine New/Old Economy gibt: Auch ich rate zur Vorsicht bei der Verwendung der Begriffe. Wichtig ist (und auch dies ist auf dem VIII. DWK diskutiert worden), was für Lehren aus deb Erfahrungen der jungen Unternehmen gezogen werden können. Daraus entsteht dann erst eine wirkliche neue Ökonomie.

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  3. Anonym 17.04.01 16:54

    Inwieweit die zuerst genannte Deutsche Post sich Erfahrungen der Start-Ups zunutze macht, möchte ich lieber nicht beurteilen.
    Ob DaimlerChrysler zu den Gewinnern der momentanen Konsolidierung der NE gehören wird, wage ich zu bezweifeln.
    Der Konzern hat mehr als genug damit zu tun, seine Globalisierungsstrategie zu retten, wird sicher in den nächsten drei Jahren nicht als Nutznießer der NE-Booms in Erscheinung treten. Zudem ist die Automobilindustrie auch reichlich weit von den Geschäftsfeldern der klassischen Start-ups entfernt. Einsparungspotentiale könnte es höchstens bei einem auf B2B-Plattformen beruhenden Geschäftsverhältnisses mit den Zulieferern geben.
    Bayer kooperiert schon heute mit Biotech-Firmen (z.B. Lion B.)
    ist aufgrund der Größe des Konzerns kaum durch eine feindliche Übernahme zu schlucken. (Der größte amerikanische Pharmakonzern, Pfizer, ist vom Umsatz her gesehen weit kleiner), bei den klassischen Chemiekonglomeraten ist Bayer
    eines der größten...die Nummer 1 ist übrigens BASF.
    Über Siemens braucht man im Zusammenhang mit der New Economy kaum noch ein Wort zu verlieren. Zusammen mit SAP dürfte Siemens der zukunftsträchtigste deutsche Konzern sein.
    Ob Pierer der deutsche Jack Welch wird? Sieht fast so aus.

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