Verkommen wir zur Arbeitsgesellschaft?

Dav... 05.05.02 13:54

Hallo an Alle,
mir kommt so hin und wieder der Gedanke, dass wir uns immer weniger auf uns selbst besinnen und uns nur noch der Profitwahn im Bann hält.
Liege ich richtig und sind wir zur Arbeitsgesellschaft verkommen?
Macht das Konsumorientierte Leben mit Basis arbeit überhaupt noch Spaß?

  1. Glo... 05.05.02 14:41

    Unter der Berücksichtigung einer "das Glas ist halb leer" Theorie: Ja! Ich denke dass der Egoismus bei uns allen sehr stark ausgeprägt ist, liegt es doch letztendlich auch in der Natur des Menschens und vor allem wenn Du hier die berufliche Seite ansprichst, wird sicherlich vielerorts mit Haken und Ösen gekämpft, getrickst und geschummelt!
    Ob wir zur Arbeitsgesellschaft "verkommen" sind, möchte ich an dieser Stelle nicht behaupten, denn schließlich kann das jeder Einzelne von uns steuern und muß wissen, wieviel Arbeit er braucht und aufwenden möchte, um seine Ziele zu erreichen!
    Mit macht das "konsumierte Leben mit der Basis Arbeit " eine Menge Spaß, ohja! Denn schließlich finde ich in beidem meine Erfüllung!

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  2. futurefunds 05.05.02 16:25

    mich wundert einwenig was bei dir diesen eindruck erweckt. m.e. ist es eine minderheit, wobei die bei squeaker als "Karriere-portal" verstärkt vertreten sein mag:-)
    ich denke dass "wir" uns ganz ohne Frage zu einer freizeit-spassgesellschaft entwickeln und definitiv nicht zu einer arbeitsgesellschaft. (siehe auch der tarifstreit und allgemein die forderungen der gewerkschaften & (nicht falsch verstehen: in deutschland gibt es ein sehr gutes soziales netz, dass auch eher gegen eine arbeits-leistungsorientierte gesellschaft spricht))
    thomas

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  3. runaway 05.05.02 16:44

    Ich kann mich meinen Vorrednern (GP, futurefunds) nur anschließen. Ohne eine Arbeitsgesellschaft kann es keinen Wohlstand geben. Mit ARBEIT UND LEBEN (Konsum mitinbegriffen) läßt es sich zufriedenstellend leben.
    Was mich eher an der Gesellschaft stört, ist die ständige Gleichmacherei (bitte jetzt nicht mit Gleichberechtigung verwechseln!). Herausragende Leistungen werden sehr schnell dadurch nivelliert, daß dem auf die eine oder andere Art ein Riegel vorgeschoben wird. Die Spaßgesellschaft duldet keine "Spießer". Am liebsten würde man gerne und viel über jeden Mist lachen.
    Darin sehe ich ein bedeutenderes "verkommen".

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  4. cpo... 05.05.02 18:49

    Also ich glaube auch nicht, daß wir zu einer "Arbeitsgesellschaft" verkommen. Da sehe ich mich eher durch die Statements meiner Vorredner vertreten. Die Spaßgesellschaft ist doch heute eher im Fokus.
    Arbeit dient vielfach nur noch als Mittel zum Zweck, um sich das Leben leisten zu können.

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  5. juni_1 06.05.02 22:10

    Ich glaube wir verkommen zu einer Arbeitsgesellschaft. Siehe Werbebranche 12-endlos- Stunden- Arbeitstage. Wir reisen immer weiter um unseren Job zu bekommen und die meiste Zeit verbringen wir doch mit Arbeit, oder etwa nicht? Und deshalb ist Freizeit immer kostbarer und wir wissen diese mehr zu schätzen. Das stimmt: nur die wenigsten besinnen sich auf sich selbst. Man ist so im Arbeitsfluss drin und arbeitet und arbeitet... Ja und deshalb finde ich, dass es wichtig ist sich zuerst zu besinnen und sich zu überlegen, welche Arbeit einem liegt, damit das Arbeiten wenigstens mit ein wenig Freude geschieht. Und Tatsache ist nun mal, dass man selbstverständlich konsumorientiert ist und immer mehr will... Beruflich strebt man daher nicht nur um seine Selbstbestätigung zu finden immer mehr an...ist leider so...

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  6. Pin... 07.05.02 04:51

    Ich finde jeder meiner Vorreder hat recht denn jeder spricht jeweils aus seiner Perspektive, und seiner sicht der Dinge, das Leben gnießen fällt doch heute schwere, aber zu gleich leichter als ja zuvor, mann muß nur wissen was mann will(will auf details verzichten)
    Das es in vielen Siturationen angnehmer ist wenn sich an der Arbeit mehr achtet ist ja klar, aber wären alles gut und nett würde es doch Langweilig sein also herr mit denn moppern, schmarotzer und prolls;)))
    Aber was ich darunter verstehe das wir zu einer 2 klassen Gesellschaft hin tendieren ist das schlimme, Deutschland befindet sich im umbruch und ich finde das ist auch gut so, denn jeder sollte die möglichkeit haben mehr aus sich zu machen und wenn er dafür mehr arbeiten muß istdas sein Bier, allerdings sollte mann nicht dabei vergessen das nicht jeder die möglickeit und auch Fähigkeit besitzt dies zu machen, deshalb darf nicht alles was von übersee kommt auch immer als die große Rettung angesehen werden, in diese Sozial schictigkeit ist Duetschland einzigartig und sollte auch so bleiben.
    Mit mehr freiheiten für seine selbst verwirklichung;)
    Allerdings wir Deutsche haben auch denn Blick für die waren Dinge im Leben verloren, uns geht es einfach zu gut(Hab ich das gesagt?)
    Wir sollten doch froh sein in diesen System zu leben und von Glück reden das wir solche themen auf rufen können wo darum geht werden wir eine Arbeitsgesellschaft.
    Ich war in Ländern da haben die Leute ganz andere sorgen und trotzdem waren sie hilfsbereit und nett und wir kriegen es noch nicht mal hin denn Arbeitskollegen einen Guten Tag an denn Kopf zu Donnern;))

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  7. Allegria 07.05.02 11:23

    Ausrufezeichen. Danke Pinocchio77. Du hast wenigstensmal ein bisserl Weitsicht in diese Diskussion gebracht.

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