Welche Bundesländer am wenigsten für ihre Studenten ausgeben

Squ... 18.11.14 08:04

Hallo Squeaker,

auf Spiegel Online habe ich einen sehr interessanten Artikel über die Ausgaben der einzelnen Bundesländern für ihre Studenten gelesen. Hier werden die Veränderungen der Ausgaben pro Student von 2000 bis 2011 dargestellt. Das Land Sachsen-Anhalt hat demnach die Ausgaben pro Student am stärksten verringert.
Wie schneidet euer Bundesland ab? Habt ihr das Gefüll, dass die Ausgaben für Studenten weiter zurückgehen? Oder seit ihr mit dem zur Verfügung gestellten Mitteln zufrieden?

Hier gehts zum Artikel: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/hochschulen-diese-unis-sparen-am-meisten-a-995977.html

  1. Squ... 18.11.14 11:47

    Hallo Daniel,

    ein sehr "schöner" Artikel, den du da gefunden hast. Auch wenn der Inhalt weniger schön ist.
    Ich studiere in BW, da wurden die Ausgaben pro Student um knapp 25% von €13.169 auf €10.559 verringert.
    Meiner Meinung nach werden die Ausgaben pro Studenten noch ein Stück weiter fallen, Grund dafür sind die jährlich steigenden Erstsemesterzahlen. Gerade durch Gymnasien wird man darauf getrimmt, ein Studium wenn möglich zu beginnen, was in meinen Augen einfach nur übertrieben ist. Es gibt auch andere Wege, die ein Gymnasiast betreten kann, allerdings werden diese nicht ausreichend vermittelt.
    Des Weiteren bin ich überzeugt, dass die Ausgaben sinken werden bis ein gewisser Tiefpunkt für die Studenten und Universitäten erreicht wird. Danach gibt es zwei Möglichkeiten: Der Staat unterstützt mehr oder Studiengebühren werden wieder eingeführt.
    Die erste Möglichkeit wird meiner Meinung nach nicht eintreten, da der Staat, zumindest derzeitig, sich seiner Verantwortung nicht bewusst ist. Studiengebühren werden dann wieder zu einem Abbau der Erstsemesterzahlen führen und die zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit der Hochschulen wird in Forschung und Renovierungen gesteckt. Vielleicht fällt dabei dann auch ein kleiner Brocken für die Studenten ab. Das schlechte daran, wir kehren wieder zu dem alten Hochschulmodell zurück, bei dem Studenten sich sehr stark verschulden müssen oder nur privilegiertere Studenten die Möglichkeit erhalten zu studieren.
    Meiner Ansicht nach schade für Deutschland, das so dringend Fachleute braucht und seinen einzigen Rohstoff ("Wissen") vernachlässigt.

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  2. Squ... 20.11.14 18:01

    Da kann ich dir nur zustimmen Florian. In der Schule werden die Schüler wirklich sehr stark auf Studium getrimmt und die Studentenzahl wird dadurch zumindest mittelfristig nicht sinken.
    Nur denke ich das, aufgrund der weiter sinkenden Geburtenrate, die Zahl der Studenten langfristig nicht extrem stark zunehmen wird. Daher werden die Ausgaben pro Student vermutlich langfristig nicht weiter fallen, auch wenn der Staat seine Ausgaben "nur" konstant hält.

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