Möglichkeiten eines Dualen Studiums

Anonym 11.04.09 17:48

Hallo alle zusammen

Da ich nicht wusste wo meine Frage einzuordnen ist, habe ich mir gedacht, dass ich sie nun hier stelle.

Zur Zeit besuche ich die 12. Klasse eines Wirtschaftsgymnasium in Hessen und konnte u.a. im Deutscher Gründerpreis für Schüler und dem Projekt "Wirtschaft am Markt- Schüler als Berater" Erfahrungen in betriebswirtschaftlichen Situationen sammeln.
Da ich im nächsten Jahr mein Abitur vorraussichtlich mit einem Schnitt zwischen 1,8-2,1 abschließen werde, möchte ich gern ein Duales Studium absolvieren. Meine "Vorliebe" gilt jedoch den Unternehmensberatungen. Prinzipelle jedoch könnte ich mir vorstellen, in fast alle Richtungen zu studieren. Meine Frage ist jetzt ob Unternehmensberatungen überhaupt duale Studiengänge anbieten? Auf den Homepages habe ich bisher leider noch nichts gefunden.

Danke für Eure Hilfe im Voraus

Grüße Frederik

  1. Phildafreak 11.04.09 18:35

    Servus,

    wenn dich wirklich Unternehmensberatungen interessieren, dann solltest du auf gar keinen Fall ein duales Studium machen. Bis auf die ESB Reutlingen kommt dann eigentlich auch keine FH in Frage. Allerdings bezieht sich das jetzt vor allem auf die großen Strategie-Beratungen.
    Bevor jetzt möglicherweise ein Gerechtigkeitsfanatiker um die Ecke biegt möchte ich hinzufügen, dass dies einfach in der Praxis so ist und ganz, ganz selten eine Ausnahme gemacht wird.
    Am besten du studierst an einer sehr guten Universität BWL, sofern es das ist was dich am meisten interessiert und suchst dir dann ein Praktikum.
    Abiturienten für die Beratung einzustellen macht ja auch ehrlich gesagt eher wenig Sinn, denn Absolventen haben es ja schon schwer genug beim Kunden. Dort wird nämlich ein Mindestmaß an Seniorität erwartet, dafür das er jeden Tag ein paar Euro für dich abdrückt.
    Ich hoffe das hilft dir ein bisschen weiter.

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  2. G_S... 11.04.09 19:24

    ich kann mit meinem vorredner eigentlich nur anschließen.

    das modell des dualen studiums ist in meinen augen zwar von der basis her recht interessant, die kooperierenden Hochschulen sind jedoch vom renomee her eher kritisch zu betrachten - zumindest wenn es um Beratung, banking und sonstige "top" Jobs geht.

    wobei vielleicht ein dualer bachelor und dann ein Master an einer angesehenen Uni ein kompromiss wäre.

    duale studiengänge bei UB sind mir nicht bekannt.

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  3. KingSlim 12.04.09 01:52

    Wenn es Dir wirklich egal ist, welches Fach Du studierst, Du aber später in einer Unternehmensberatung arbeiten möchtest, würde ich Dir raten, u.U. auch einen technischen Studiengang an einer Universität in Erwägung zu ziehen. (Wirtschafts-)Ingenieure werden von den UBs bisweilen stärker gesucht als BWLer. Auf alle Fälle rate ich Dir, ein "hartes" Fach (mit einem guten Anteil Mathematik) zu wählen - UBler wollen sehen, dass Du dicke Bretter bohren kannst!

    Viel Glück und Freude bei Deiner Entscheidung!

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  4. fre... 12.04.09 18:13

    Hallo,

    erstmal danke für die vielen guten Tipps. Was ist mit "hartes" Fach gemeint?

    Weiterhin würde ich mich auch interessieren, ob es reicht, wenn ich ein reines BWL Studium mache(als duales Studium) und danach mich bei einer UB bewerbe. Oder reicht da ein "einfaches" BWL Studium nicht?

    Danke für die Hilfe:)

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  5. maik2010 12.04.09 22:59

    Hi,

    grundsätzlich stimmt die Einschätzung, dass ein duales Studium nicht optimal ist für die UB. Allerdings vor allem aus dem Grund, dass es dann meist FH's oder Berungsakademien sind, an denen man studiert.

    Ich habe selbst ein duales Studium gemacht und zwar folgendes:
    http://www.lernpark.de/ueber-die-organisationen-im-bildungsnetzwerk/bwv-regional/muenchen/muenchner-modell-ais/index.html

    Ich weiß nicht recht, wie ich den Ruf der Uni der Bundeswehr einschätzen soll. Zumindest ist es eine "vollwertige" Uni und keine FH oder BA.

    Vorteile: starke Praxiserfahrung in der Versicherungswirtschaft, sehr zügiges Programm (Ausbildung plus Bachelor plus Master in 4,5 Jahren), ordentlich Kohle (auch während der Studienphasen!)

    Nachteile: Nur Praxiserfahrung in der Versicherungswirtschaft (und da auch nur ein Unternehmen), kein Auslandssemester möglich (alledings gibts je nach Firma die Möglichkeit, ein paar Monate im Ausland zu arbeiten; bei der Münchener Rück zum Beispiel drei Monate London)

    Gruß
    Maik

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  6. fre... 13.04.09 15:12

    Hallo,

    wieder einmal danke für eure Einschätzungen.

    Ist es wirklich so ein Nachteil wenn man, z.B. an der BA(DHBW) Mannheim studiert?



    Auch würde es mich interessieren, was genau lohnenswert für eine UB ist, zu studieren, sofern man das überhaupt sagen kann.

    Grüße,
    Frederik

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  7. Anonym 13.04.09 17:19

    Hallo,

    wieder einmal danke für eure Einschätzungen.

    Ist es wirklich so ein Nachteil wenn man, z.B. an der BA(DHBW) Mannheim studiert?



    Auch würde es mich interessieren, was genau lohnenswert für eine UB ist, zu studieren, sofern man das überhaupt sagen kann.

    Grüße,
    Frederik

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  8. KingSlim 14.04.09 01:40

    Hallo Frederik,

    der Punkt is folgender: In der Regel stellen (große) UB nur Universitätsabsolventen ein, Absolventen von FH/BA werden nur im Ausnahmefall eingestellt.

    Gruß,
    KingSlim

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  9. fre... 15.04.09 21:51

    Wow, das ist ja echt gut zu wissen. Welchen Nachteil haben denn BA's sodass die UB kaum solche gerne einstellen?

    Grüße,

    Frederik

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  10. Anonym 15.04.09 22:39

    Wow, das ist ja echt gut zu wissen. Welchen Nachteil haben denn BA's sodass die UB kaum solche gerne einstellen?

    Grüße,

    Frederik

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  11. JMP... 21.04.09 22:22

    Hallo Frederik,

    schau Dir mal die Berufsakademie Berlin an. Dort studierst Du an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, bekommst also einen Abschluß gleichgestellt mit dem einer Universität. Zudem bekommst Du anstatt regulärer 180 Credit Points 210 (Intensivstudium).

    VG JMP

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