BearingPoint: Auf ein Wort mit Yen Nguyen

(4.1/5)   6 Votes

Interview mit Yen Nguyen von BearingPoint

Yen Nguyen von BearingPoint

„Der besondere Reiz an der Unternehmensberatung ist für mich die Möglichkeit, an spannenden und abwechslungsreichen Projekten zu arbeiten, bei denen ich immer etwas Neues dazu lerne und mich stetig weiter entwickeln kann. Durch die Projektarbeit erhalte ich innerhalb kürzester Zeit viele Einblicke in verschiedene Unternehmen, die sonst so für mich nicht zugänglich wären. Das finde ich einzigartig.“  

Wie war dein Start bei BearingPoint? Warmer Empfang oder Sprung ins kalte Wasser?

Mein erster Arbeitstag bei BearingPoint ist noch nicht lange her und ich erinnere mich sehr gut. Erst einmal habe ich meinen Laptop sowie eine Zugangskarte zum Office erhalten. Danach wurde ich von meiner Tutorin begrüßt, sie hat mir im Laufe des ersten Arbeitstages alles Wichtige erklärt und gezeigt, was man als neuer Mitarbeiter im Unternehmen wissen sollte. Dabei hat mir die lockere Atmosphäre gut gefallen. Als Tutorin fungiert sie eher als ‚Buddy‘ und so konnte ich ihr ganz ungezwungen all meine Fragen stellen, die ich beispielsweise meinem Vorgesetzten nicht gleich stellen würde. Meinen zuständigen Partner habe ich aufgrund eines kurzfristigen Termins nicht am ersten Tag getroffen, aber das war gar nicht schlimm, weil ich einige Tage vor meinem offiziellen Start von ihm zum Team Call eingeladen wurde. So konnte ich bereits einen ersten Eindruck vom Team erhalten. Mein erster Tag war also nur „halb so wild“. Der Sprung ins kalte Wasser kam dann in der zweiten Woche, ich musste mich beim Kunden vorstellen und ich war wirklich nervös und hatte das Gefühl erneut in einem Bewerbungsgespräch zu sitzen. Aber zum Glück lief alles glatt und es ging für mich danach direkt auf das erste Projekt. Im PMO (Project Management Office) angesiedelt, arbeite ich hier zu 50% meiner Zeit beim Roll-Out eines neuen Kundenportals (Online Shop) bei einem Unternehmen der Chemiebranche mit. Meine Aufgaben sind bunt gemischt, von der Erstellung von Inhalten fürs Webinar Training, über die Dokumentation von Prozessen für Key User bis hin zum Testen der mobilen App Version, um Bugs zu identifizieren, und noch vieles mehr. Die restlichen 50% meiner Zeit unterstütze ich den CIO bei Reportings rund um den Status von verschiedenen IT-Projekten. Dazu sind meine soliden Kenntnisse im Umgang mit den geläufigen MS Office Programmen wie Excel und PowerPoint aus Studium und Praktika sehr hilfreich und alles Weitere lerne ich jetzt on-the-job.  

Welche Qualifikationen sind für den Beruf des Beraters unabdinglich?

Erstens schnelles und analytisches Auffassungsvermögen. Zweitens selbständiges Arbeiten. Und drittens gutes Zeitmanagement.

Gibt es ein Projekt, bei dem Du besonders gern mitgearbeitet hast?

Oh ja! Bei diesem Teilprojekt ging es um den Aufbau eines KPI Dashboards, welches die Performance und Aktivität eines Kundenportals (Online Shop, wo Kunden Bestellungen platzieren können) widerspiegeln soll. Ziel war es zu messen, wie aktiv die Kunden mit dem neu eingeführten Portal arbeiten und wie sich der Zuwachs an neuen Usern entwickelt. Meine Aufgabe war es dabei die relevanten Daten (Umsatz, Anzahl neu registrierter Unternehmen und User Accounts) aus dem System zu ziehen. Danach musste die Datenqualität geprüft und die Verknüpfung zu einander hergestellt werden, um diese später, zur Visualisierung, in Diagramme einfließen zu lassen. Ich muss gestehen, dass ich ein Faible für Datenanalysen habe. Deswegen hat es mir auch wirklich viel Spaß gemacht hieran zu arbeiten!

5 Tage in der Woche beim Kunden vor Ort - in der Beratung keine Seltenheit. Wie gehst du damit um? Stichwort „Work-Life-Balance“

Auf den Projekten gibt es immer wieder intensive Phasen, wo ich länger als 8 Stunden am Tag arbeite, weil z.B. eine wichtige Deadline bevor steht. Aber danach kommen auch wieder „normale“ und weniger zeitintensive Tage. Zudem gibt es bei BearingPoint die Möglichkeit des untermonatlichen Gleitens, d.h. bei hoher Arbeitsauslastung auf dem Projekt, kann man dann an anderen Tagen früher gehen. Es gibt Projekte, bei denen die Berater 5 Tage die Woche beim Kunden vor Ort arbeiten. Aber im Regelfall, so ist es auch bei mir, geht es 4 Tage die Woche zum Kunden und am Freitag dann ins Office. So kann ich am Ende der Woche administrative To Do’s wie z.B. die Reisekostenabrechnung erledigen. Abgesehen von den administrativen Tätigkeiten ist es auch wirklich wichtig ist, sich intern mit den anderen Kollegen zu vernetzen. Im Office treffe ich meine Kollegen und Kolleginnen persönlich vor Ort und kann mich austauschen. Es dreht sich auch nicht alles nur um die Arbeit, manchmal trifft man sich auch einfach auf einen netten Plausch, in der Kaffeeküche.

Was macht BearingPoint als Arbeitgeber aus? Stichwort Unternehmenskultur!

Bei BearingPoint ist mir sofort aufgefallen, dass das Team bzw. die Zusammenarbeit im Team groß geschrieben wird. In meinem Team geht es richtig familiär zu, jeder hilft hier jedem. Insbesondere als neuer Mitarbeiter fühle ich mich gut aufgehoben und es ist schön zu sehen, dass diese Kultur so gefördert wird.

Wenn du an deine bisherige Zeit bei BearingPoint denkst, was war ein besonderes Highlight?

Bei mir im Team haben wir eine ausgewählte Gruppe, die an Innovationsthemen arbeitet. Neben der Projektarbeit beim Kunden können wir hier eigenständig unsere Innovation-Projekte verfolgen und vorantreiben. Ich arbeite beispielsweise daran, neue Kooperationen mit Startups aufzubauen, deren Know-How unsere Beratungsdienstleistung ergänzt. Gemeinsam mit diesen externen Kooperationspartnern wollen wir neue Use Cases mit unseren Kunden besprechen und prüfen, ob eine Realisierung für alle Beteiligten sinnvoll wäre. Dazu haben wir jeden Freitag einen festen Termin im Office, an dem wir uns austauschen. Aus dieser Gruppe heraus habe ich kürzlich an einem IoT Event in Berlin teilgenommen, wo Startups ihre Ideen vor einer Jury gepitcht haben. Solche Events helfen uns, potenzielle Kooperationspartner zu finden. Das war echt cool!

Beschreibe dein Team in drei Worten!

Dynamisch, engagiert und hilfsbereit.

Wenn du deinen Koffer packst, um zum Kunden zu reisen, was darf auf keinen Fall fehlen?

Meine Kopfhörer! Die brauche ich sowohl zum Arbeiten als auch zum Entspannen!

3 Tipps für einen erfolgreichen Einstieg bei BearingPoint

1. Es ist wichtig auf Kollegen zu zugehen und zu fragen, wenn etwas unklar ist. 

2. Initiative zeigen, wenn du eine vielversprechende Idee hast, dann adressiere sie an deinen Partner oder andere verantwortliche Kollegen. Bei BearingPoint wird Innovation und Initiative sehr geschätzt. 

3. Zu guter Letzt sei einfach Du selbst und bleib authentisch.

Warum würdest du BearingPoint weiterempfehlen?

Weil bei BearingPoint das Team an erster Stelle steht!

Über Yen

 Alter: 28
 Wohnort:Berln 
 Hochschule:Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
 Studiengang:Wirtschaftslehre 
 Bei BearingPoint seit:November 2018
Office Standort:Düsseldorf 
 Aktuelle Position:Business Analyst 
 Industry & Service Line:Production Industries - Operations 
 Fachlicher Schwerpunkt:Process Optimization in Chemicals, Life Science and Pharma 
  • »Ehrliche, kontrollierte und anonyme Erfahrungsberichte auf squeaker.net sind eine wichtige und sinnvolle Hilfe im Bewerbungsprozess bzw. bei der Auswahl interessanter Arbeitgeber.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net’s eigener, authentischer Stil, hohe Qualität des Netzwerkes und die Infos sind das Beste.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »Man sollte sich ein genaues Bild von jeder Firma machen bevor man sich bewirbt. Deshalb habe ich mich auf www.squeaker.net angemeldet.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net hat mir bei meinem Bewerbungsprozess sehr geholfen, das Insider-Wissen zu den Interviews und Unternehmen ist Gold wert!«

    Aly Zaazoua, Squeaker und angehender Praktikant bei Siemens Management Consulting
  • »Unabhängige Bewertungen und Erfahrungsberichte wie auf squeaker.net sind unbezahlbar.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen