Interview mit SMC: Vom Praktikum zum Festeinstieg

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Siemens Management Consulting Buckert

 

Claus Buckert ist seit 2011 als Berater bei SMC tätig. Während seines Studiums im Internationalem Management und European Business absolvierte er ein Praktikum bei SMC und wurde im Anschluss festangestellt. Seine persönlichen Interessen sind Rudern und Bergsport.
Im Insider-Interview schildert er seinen Weg vom Praktikanten zum Berater.

1. Herr Buckert, auf welchem Weg hat es Sie in die Beratung verschlagen?

Während meines Studiums stand ich Unternehmensberatungen zunächst kritisch gegenüber. Auf einem Netzwerk-Event meiner Universität konnte mich jedoch ein Alumnus, der bei SMC arbeitete, mit seiner authentischen Art für das Thema Strategieberatung innerhalb eines weltweit führenden Technologiekonzerns begeistern. Deshalb bewarb ich mich wenige Monate später als Praktikant und konnte, nachdem ich drei Case-Interviews erfolgreich absolviert hatte, mein Können in einem spannenden Projekt unter Beweis stellen.

Dabei war für mich besonders wichtig, dass ich als Praktikant ein vollwertiges Mitglied des Teams war, mit eigenen Modulen und selbstständigem Kundenkontakt. Das Vertrauen und die Anerkennung unserer Kunden sowie der Erfolg unseres Projekts begeisterten mich vollends für das Berufsfeld Beratung. Am Ende meiner dreimonatigen Praktikumszeit erhielt ich ein Angebot für einen Festeinstieg. Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg war mein Mentor, der mich sowohl fachlich als auch, durch regelmäßiges Feedback, in meiner persönlichen Entwicklung unterstützte.

2. Was hat Sie zum Festeinstieg bei SMC bewogen?

Zuerst einmal waren das die Menschen, die mir bei SMC mit ihrer kollegialen und natürlichen Art begegnet sind. Aber auch der enge Zusammenhalt im Projektteam und die lustigen Sommerabende, die wir gemeinsam am Projektstandort verbracht haben, machten mir die Entscheidung leicht. 

Des Weiteren hat mich der Ansatz von SMC überzeugt, im Team mit den Kunden Lösungen zu erarbeiten. Dabei wird in der Inhouse-Beratung bei SMC ein ganz besonderes Augenmerk darauf gelegt, umsetzbare Konzepte zu entwickeln, deren Erfolg für die Organisation greifbar ist. Da die Anzahl der internen Kunden bei Siemens natürlich begrenzt ist, müssen wir sie mit jedem Projekt auch für die Zukunft von unserer Arbeit überzeugen. 

Darüber hinaus haben mich die Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung und die Förderangebote von SMC überzeugt. Von gelebter Feedback-Kultur über regelmäßige Off-Site-Trainings bis zur Chance, nach wenigen Jahren selbst junge Berater und Praktikanten zu entwickeln, schienen und scheinen mir die Angebote und Möglichkeiten, mich in diesem Beruf weiterzuentwickeln, nahezu unbegrenzt. 

3. Viele Berater bei der SMC haben eine Doppelqualifikation. Auch Sie machen gerade Ihren MBA an der University of Cambridge. Was hat Sie dazu motiviert?

Die Möglichkeit, einen Leave of Absence zu nehmen, um zu promovieren oder einen MBA zu absolvieren, gehört zu den Förderangeboten von SMC. Auf dem Sprung vom Berater zum Projektmanager empfand ich die Möglichkeit, mich eingehend mit den Themen Führung und Management auseinanderzusetzen und intensiv an meiner persönlichen Entwicklung zu arbeiten, als großes Privileg. Dabei schätze ich besonders den Austausch mit meinen Kommilitonen aus anderen Ländern, Branchen und Fachrichtungen, der mir hilft, meinen Horizont zu erweitern und auch eigene Erfahrungen aus Beratungsprojekten in einem neuen Kontext zu reflektieren.

4. Werden Sie von Ihrem Arbeitgeber unterstützt?

Die Unterstützung meines MBAs durch SMC hat für mich schon weit vor meiner Auszeit begonnen. So konnten Kollegen, die bereits ihren MBA an weltweit führenden MBA Schools absolviert hatten, mich mit persönlichen Berichten und Einschätzungen bei der Auswahl der passenden MBA School unterstützen. Auch bei dem anspruchsvollen Bewerbungsprozess für das MBA-Studium in Cambridge konnte ich auf die Tipps und Ratschläge meiner Kollegen zurückgreifen. 

Während des MBA-Studiums unterstützt SMC mich in vielerlei Hinsicht. Neben den finanziellen Aspekten ist die Möglichkeit zu nennen, bei Kollegen und Mentoren Rat zu suchen und schwierige Situationen zu diskutieren. Darüber hinaus werde ich weiterhin zu allen Firmenevents eingeladen. So kann ich den Kontakt zu meinen Kollegen halten und in wenigen Monaten hoffentlich leichter wieder einsteigen. 

5. Wo soll es nach der SMC beruflich hingehen?

Zur Mission von SMC gehört es, als Management-Talentpool für die Siemens AG zu fungieren. Dabei werden wir durch unsere Projekte innerhalb des Konzerns ideal auf eine Karriere in den Geschäftseinheiten vorbereitet, und der Wechsel in attraktive Positionen wird durch Partner und Alumni aktiv unterstützt. 

Da mich die Herausforderung, ein Geschäft ganzheitlich zu leiten, fasziniert, strebe ich langfristig eine leitende Position innerhalb einer Geschäftseinheit von Siemens an. Wenn ich zurückblicke, hat mir die SMC in den vergangenen Jahren eine tolle Plattform geboten – vom Praktikum bis hin zum MBA –, um zu lernen und mich zu entwickeln, und mich so meinem Ziel wesentlich näher gebracht. 

Aber das Wichtigste dabei ist, dass ich in dieser Zeit immer Spaß an meinem Beruf hatte! 

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