Freizeit in Wien

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Wer neu ist in Wien, wird zunächst Sightseeing machen wollen. Wiener Altstadt (1. Bezirk) und Schloss Schönbrunn sind UNESCO-Weltkulturerbe und natürlich sehenswert. In Wien beeindrucken prunkvolle Fassaden, Museumsbauten und Kirchen. Sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen beliebt ist der Spezialitätenmarkt Naschmarkt, der größte Markt mit festen Ständen. Zwischen den Marktbuden finden sich Lokale, die vor allem bei Wiens jungem und hippem Publikum beliebt sind. Tipps: Deli am Naschmarkt  und NENI

Das 2001 eröffnete Museumsquartier verbindet auf moderne Weise Kunst, Kultur und Kulinarik. Vor allen Dingen im Sommer ist das MQ beliebter Treffpunkt. Ob in einem Schanigarten oder auf den Liegen – im Sommer lässt es sich hier aushalten. Doch Wien bietet viele andere Parkanlagen und Plätze. Der Prater im 2. Bezirk ist mit 600 Hektar der größte Park in der Stadt und Treffpunkt für Familien, Hundebesitzer, Jogger, Radfahrer und im Winter sogar Langläufer. Gleich angrenzend findet sich der sogenannte Wurstelprater, ein ganzjähriger Vergnügungspark, wo das Wiener Riesenrad zu Haus ist. 

Auch die Abendgestaltung in Wien lässt keine Wünsche offen. Das Angebot an Restaurants, Bars und Clubs ist unendlich groß – für jeden Geschmack (s. www.falter.at > „Wien, wie es isst“). In einer Stadt, mit der die Namen großer Komponisten wie Mozart, Beethoven und Strauß fest verbunden sind, darf klassische Musik nicht fehlen: Das Konzerthaus sowie der Musikverein sind die ersten Adressen für Klassik-Freunde. Für Opernfans ist der Besuch der Staatsoper Pflicht, und alle Theaterfreunde kommen in Wien auch auf ihre Kosten. „Die Burg“, wie das Burgtheater unter Kennern genannt wird, gehört zu den wichtigsten Bühnen der Welt. Und auch das Akademietheater, das Volkstheater und das Theater in der Josefstadt haben spannende Spielpläne. 

Wer genug hat von Klassischer Musik, Oper und Theater, der findet natürlich auch zahlreiche Clubs für jeden Musikgeschmack. In der Stadt, in der Kruder & Dorfmeister zu Hause sind, gibt es selbstverständlich eine Electro-Szene. Auf www.falter.at findet sich das „event programm“. Bekannte Clubs sind die Passage, das Flex, der Volksgarten und die Pratersauna.

Insider-Tipp

Am Burgtheater und am Akademietheater erhält man am Tag der Vorstellung Resttickets zum halben Preis!

Die Wiener Küche – von Schnitzerln und Würsteln

In der Wiener Küche finden sich viele Einflüsse aus dem Gebiet der früheren k.u.k.-Monarchie. So stammt das Gulasch mit seinen vielen Varianten zum Beispiel aus Ungarn. Aus Böhmen wiederum stammen die vielen berühmten Mehlspeisen, die als süßer Abschluss nie fehlen sollten. Kaiserschmarrn, Palatschinken, Topfenstrudel oder Marillenknödel – wer diese Wahl hat, hat sicherlich auch eine Qual. Eine Wiener Institution ist das Kaffeehaus. Hier steht naturgemäß der Kaffee im Mittelpunkt, doch einen „einfachen Kaffee“ gibt es in Wien nicht. Wer zwischen Melange, kleinem Braunen und Kapuziner wählen muss, sollte die Kaffeesorten vorher gut studiert haben: Einmal bestellt, lässt es sich im Kaffeehaus dann Stunden verweilen, in Zeitungen schmökern und das Leben genießen. Das Angebot an Kaffeehäusern ist groß, für den Einstieg zu empfehlen sind das Café Central, das Café Sperl, das Café Prückl und das Café am Schwarzenbergplatz.

Ebenso unumgänglich – zumindest für alle Nicht-Vegetarier – ist das Wiener Schnitzel. Wo man das beste Schnitzel in Wien essen kann? Darüber lässt sich lange streiten. Ein Tipp für den Wien-Neuling ist das Figlmüller. Wer sich von den touristischen Massen nicht erschrecken lässt, kommt in den Genuss eines exzellenten Schnitzels und sollte der Empfehlung folgen, als Beilage einen Erdäpfel-Vogerlsalat zu wählen (Kartoffelsalat mit Feldsalat). Köstlich! Die Würstelstände sind von den Wiener Straßen nicht wegzudenken. Das bekannte Wiener Würstchen wird ausgerechnet in Wien nicht Wiener, sondern Frankfurter oder Sacherwürstel genannt - verschaff dir als "eingefleischter" Neuling einen Überblick über weitere Wurstsorten. Wer es etwas heimeliger haben möchte als an einem städtischen Würstelstand, dem ist im Sommer ein kleiner „Ausflug“ zu einem Heurigen empfohlen. In Heurigen, kleinen Lokalen in den Wiener Weinanbaugebieten, wird der hiesige, heurige Wein ausgeschenkt. Für den Start seien die Heurigen in Grinzing und Nussdorf (19. Bezirk) empfohlen. Ein Heurigen-Ausflug ist immer schön in Kombination mit einer kleinen Stadtwanderung durch die Wiener Weinberge. Übrigens: Eine Weißweinschorle nennt sich hier „Gespritzer“. Kurzum: In Wien lässt es sich auch kulinarisch gut leben. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer spezielle Vorstellungen hat zu „Wien, wie es isst“, der bemüht am besten den Lokalführer falter.


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