Auf ein Wort mit Fatih Özdemir, Senior Consultant BearingPoint

Über Fatih:

  • In welcher Stadt wohnst du? Frankfurt
  • Zu welcher Hochschule bist du gegangen? Hochschule RheinMain
  • Welchen Studiengang hast du dort studiert? Int. Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor), 
    Wirtschaftsingenieurwesen (Master)
  • Seit wann bist du bei BearingPoint? 2017
  • Welche Position hast du derzeit inne? Senior Consultant
  • In welcher Industry und Service Line bist du? CLR in Finance & Risk
  • Was sind deine fachlichen Schwerpunkte? Performance Management, Business Intelligence Tools & Predictive Analytics in Finance
  • Mit welchen Buzzwords würdest du BearingPoint beschreiben? Friends, Fun, Future

Fatih Özdemir, Senior Consultant bei BearingPoint

Wie war dein Start bei BearingPoint? Warmer Empfang und/oder Sprung ins kalte Wasser?

Für mich war der Einstieg bei BearingPoint in der Tat ein Sprung ins kalte Wasser – im positiven Sinne. Ich bin damals im Performance Management Team für Finance & Risk eingestiegen, aber habe gleich zum Ende der ersten Woche einen Anruf von unserem Partner aus dem Compliance Bereich für Financial Services erhalten. Eine Woche später war ich auf einem Compliance Projekt mit 20 Berater:innen eingesetzt und durchlief eine zweitägige Schulung zu den relevanten Compliance Themen, um die es im Projekt ging. Der Einstieg ins Beratergeschäft und in ein Themengebiet ging so schneller, als ich es mir vorher hätte vorstellen können. Die Lernkurve war hierdurch natürlich extrem steil!

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Bei mir ist es ein klassischer Berater-Arbeitstag: Aufwachen, Kaffee & Wasser vorbereiten, vor dem täglichen Status Call noch Kleinigkeiten erledigen, in den Status Call einwählen und anschließend ran an die Arbeit. In der Regel habe ich vormittags und nachmittags noch ein bis zwei Abstimmungsmeetings – entweder mit den Kunden oder dem Projektteam. Die restliche Zeit widme ich mich dann der Bearbeitung der anstehenden inhaltlichen Aufgaben – die Zeit vergeht also immer wie im Flug.

Innerhalb welcher Branche/n arbeitest du? Was begeistert dich an dieser/diesen Branche/n?

Mein Fokus liegt zwar auf dem Chemie- & Lifesciences Bereich, aber durch die Themen, an denen ich arbeite, bin ich in der Regel Cross-Industry unterwegs. So war ich bereits auf Projekten in vielfältigen Branchen, wie Automotive, Banking, Chemie, Lifesciences & Maschinenbau, eingesetzt.

Mit welchen Hobbies schaffst du dir einen Ausgleich zum Job?

Fußball und Laufen! Ich habe während meiner gesamten Jugend aktiv Fußball gespielt und versuche, das Hobby auch mit dem Beraterleben zu vereinbaren. Aktuell spiele ich weiterhin Fußball und kann es sehr gut mit der Arbeit vereinbaren, da das Training unter der Woche meistens gegen 19:30 Uhr beginnt. Selbst als ich auf Kundenprojekten vor Ort war, gab es immer Möglichkeiten, Fußball zu spielen. So habe ich zwischenzeitlich mal bei einem anderen Verein am Kundenstandort mittrainiert und stand am Sonntag für meinen eigentlichen Verein auf dem Sportplatz – alles nur eine Frage der Motivation.

Inwieweit hat sich der Arbeitsalltag durch Covid-19 verändert? Hat sich deine Work-Life-Balance verändert?

Durch Covid-19 hat sich bei mir persönlich nicht viel verändert, da ich projektbedingt bereits im Home Office war und das Ganze dadurch nur verlängert wurde. Wenn ich die Situation jedoch mit meiner Anfangszeit bei BearingPoint vergleiche, dann fehlt mir sicherlich das Reisen und „vor Ort sein“. Die Work-Life-Balance hat im Großen und Ganzen nur minimal darunter gelitten, da niemand mehr im Auto / in der Bahn / im Flugzeug ist und dadurch die Meetings auch früher anfangen und im Zweifel am Abend auch länger gehen, da die Heimreise entfällt. Dafür hat man aber im Laufe des Tages immer wieder die Möglichkeit die Ruhe des Home Office zu genießen.

Home Office oder Büro – was ziehst du zur Zeit vor?

Mittlerweile ziehe ich das Büro dem Home Office wieder vor, da man die Möglichkeit hat, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in die Mittagspause zu gehen oder –an meinem Standort in Frankfurt – am Mainufer das schöne Wetter zu genießen. Das Home Office kommt immer dann zum Zuge, wenn private Termine es erfordern.

In welchen fachlichen Themen bist du Experte? Wie kannst du dieses Wissen bei deiner Arbeit bei BearingPoint einsetzen?

Performance Management und Business Intelligence im Finance Bereich sind meine Fokusthemen bei BearingPoint. Aufgrund unserer Projekte komme ich in diesen Bereichen sehr regelmäßig dazu, mein Wissen einzusetzen. Vor allem Business Intelligence Tools sind sehr gefragt und ermöglichen mir die Arbeit an verschiedensten Projekten und diversen Industrien.

Am Puls der Zeit und darüber hinaus – bei welchen Branchentrends bleibst du durch deine Projekte bei BearingPoint am Puls der Zeit bzw. gestaltest deren Zukunft aktiv mit? Wie sieht dein Beitrag hier aus?

Auch hier ist das Stichwort Business Intelligence: Ich habe im Rahmen meiner Weiterbildung bei BearingPoint für mehrere Business Intelligence Tools eine Zertifizierung erwerben können und bemühe mich stetig darum, die neuesten Entwicklungen mitzuverfolgen. Durch dieses erworbene Fachwissen fällt es mir beispielsweise bei Projekten zur Auswahl des geeigneten Business Intelligence Tools einfacher, das richtige Tool auszuwählen – da ich nahezu alle Tools auf dem Markt und ihre Stärken & sowie Schwächen kenne und beurteilen kann. Dementsprechend kann man so die Kundenanforderungen besser in die Bewertung einfließen lassen.

Wenn du an deine bisherige Zeit bei BearingPoint denkst, was war ein besonderes Highlight?

Hier habe ich zwei Highlights. Einmal ganz klar die Be.School –also die gemeinsame Einführungswoche für alle New Hires, an der man eigentlich nur Spaß haben kann! Man lernt sehr viel für die Zeit bei BearingPoint und über den Berateralltag. Aber abgesehen davon, lernt man vor allem sehr viele großartige und ähnlich motivierte Kolleg:innen kennen. Das zweite Highlight für mich war ein Projekt in Zürich mit fünf weiteren Kolleg:innen. Sowohl der Kunde als auch das Projekt waren sehr angenehm und haben uns als Projektteam sehr gut unterstützt. Dazu kam, dass Zürich eine wunderschöne Stadt ist, die man mit einem großartigen Projektteam an der Seite, umso mehr genießen kann.

Mit welchem Beraterklischee wolltest du immer schon mal aufräumen? Und welches der typischen Klischees trifft auf eine/n Berater:in bei BearingPoint vielleicht doch zu?

Dass Berater:innen sehr oberflächlich und schnöselig sein sollen, trifft, wie ich finde, nicht immer zu. Es gibt sicherlich einige wenige, aber diese sind definitiv in der Unterzahl – jedenfalls bei BearingPoint. Bei uns herrscht fast immer ein positives und familiäres Umfeld. Typische Klischees, die ich aber definitiv bestätigen kann, sind das Leben aus dem Koffer und die Tatsache, dass man ein sehr guter Meilen- & Punktesammler wird. Bei Fragen gerne melden. 😊

Die Werte bzw. Prinzipien von BearingPoint sind: Engagement, Excellence, Teaming, Stewardship und Passion. Was ist deiner Meinung nach besonders wichtig?

Ich finde alle sind wichtig – aber vor allem Passion macht den Unterschied. Wenn die Passion nicht da ist, dann fehlt es auch automatisch an Engagement, Excellence, Teaming und an Stewardship. Daher sollte das Ziel immer sein, leidenschaftlich und motiviert dabei zu sein.

Was würdest du einem frisch eingestiegenem Analyst mitgeben?

Am Anfang ist es normal, dass man etwas nicht weiß. Das ist auch gut so – ihr habt genug hilfsbereite Kolleg:innen, die jederzeit bereit sind, euch zu unterstützen und eure Fragen zu beantworten. Stellt so häufig Fragen wie ihr nur wollt/könnt – es schadet nie, sondern bringt euch nur weiter. 😊

CSR bei BearingPoint – Inwiefern engagierst du dich und wo siehst du hier BearingPoint in 10 Jahren?

Hervorheben würde ich vor allem zwei Initiativen, an denen ich mitarbeite. Zunächst einmal die Diversity Challenge, an der wir in 2021 als Team teilgenommen haben. Die Diversity Challenge wird jährlich von der Charta der Vielfalt organisiert und wird in mehreren Kategorien durchgeführt. Das Ziel ist es, Unternehmen, die Diversity fördern und neue Diversity Konzepte erarbeiten, zu bewerten – unsere Bewertung ist aktuell noch ausstehend. Außerdem bin ich auch Mitglied und Mitgründer unserer MORE (Minorities of Religion & Ethnicity) Affinity Group. Hier versuchen wir, Menschen mit unterschiedlichen religiösen und ethnischen Hintergründen zusammen zu bringen, um offen über aktuelle Themen zu sprechen. Beides sind Projekte, die zeigen, dass Diversity für BearingPoint sehr wichtig ist. Dementsprechend erwarte ich, dass BearingPoint in zehn Jahren noch diverser sein wird, als es schon heute der Fall ist.

Fast Track BearingPoint? Du bist als Werkstudent gestartet und bist schon einige Stufen auf der Karriereleiter gemeinsam mit uns gegangen. Was hat dich dazu gebracht bei BearingPoint diesen Weg zu gehen und was begeistert dich an der Arbeit bei BearingPoint?

BearingPoint war damals meine vierte Station als Student. Zuvor hatte ich bereits die Möglichkeit, einen Großkonzern, einen Nischenanbieter und eine ausländische Firma kennenzulernen. Als Gesamtpaket hat mir BearingPoint sehr gut gefallen. Mir wurde außerdem die Möglichkeit geboten, mein Masterstudium berufsbegleitend durchzuführen. Im Rahmen dieser gemeinsamen Zeit hat es mir sehr viel Spaß gemacht, mit meinen Kolleg:innen gemeinsam an Projekten zu arbeiten und Lösungen für unsere Kunden zu finden. Das hat mich motiviert, weiterhin meinen Weg gemeinsam mit BearingPoint zu gehen.

Was würdest du Vergangenheits-Fatih mit auf dem Weg als Werkstudent bei BearingPoint geben?

Sei noch motivierter und engagierter, als du es schon warst/bist. Nutze die Zeit gut und stelle so häufig es geht Fragen, um Dinge besser zu verstehen – auch wenn sie dir ganz simpel vorkommen. Denn auch in der Arbeitswelt gilt: Es gibt keine dummen Fragen! Und wer nicht fragt, lernt nicht genug.

Karriere bei BearingPoint:

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