Einblicke

Vielfalt, Internationalität und Kundenkontakt: Kathrin und Tim arbeiten in Corporate Banking Coverage (CBC) (Teil 2)

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Im ersten Teil berichteten die ehemalige Trainee Kathrin und Trainee Tim, wie sie überhaupt zu CBC gekommen sind. Doch was macht die Faszination dieses Bereichs aus und warum sind sie der Meinung, dass es genau das Richtige für sie ist? Mehr zu ihren Beweggründen lesen Sie hier im 2. Teil.

Wie erleben Sie Ihre Arbeitsumgebung bei der Deutschen Bank? Haben Sie von Vorgesetzten regelmäßig Feedback bekommen, das für Sie hilfreich war?

[Kathrin]: Ich empfinde das Arbeitsumfeld bei der Deutschen Bank als sehr angenehm - die Kollegen in meinem Team sind offen und stehen mir immer zur Verfügung, wenn ich Fragen habe oder Unterstützung brauche. Selbst wenn mal ein Augenblick ungünstig ist, um eine Frage loszuwerden, weil bei dem betreffenden Kollegen vielleicht selbst gerade eine dringende Anfrage auf dem Tisch liegt, dann passt es eben 20 Minuten später. Angenehm finde ich auch die relativ flachen Hierarchien; ungeachtet der jeweiligen Stufe ist der Umgang immer respektvoll. Und die Türen meiner Chefs stehen mir jederzeit offen für Anregungen, Fragen oder auch, wenn ich einfach mal ihre Meinung oder ein Feedback benötige. Dabei gibt es Feedback nicht nur auf Anfrage, sondern gegebenenfalls auch zwischendurch – und das finde ich klasse, denn aus diesen konstruktiven Rückmeldungen kann ich für mich immer etwas mitnehmen. 

[Tim]: Als Trainee unterstütze ich jeden Relationship Manager im Team. Wer den hohen Anforderungen gewachsen ist, bekommt in unserem Bereich sehr schnell Verantwortung übertragen – das betrifft dann natürlich auch den Kundenkontakt! Gleichzeitig arbeite ich im Moment an internen Projekten mit. Diese Projekte eröffnen einem oft auch Einblicke in strategische Themen, die das Senior-Management bewegen. Feedback erhalte ich einerseits informell von Kollegen, auf der fachlichen Seite gibt es auch Leitlinien, wie und wo man wachsen bzw. sich weiterentwickeln kann. Anderseits gibt es formelle Feedbackgespräche, in denen zusätzlich die eigene Karriereentwicklung strukturiert besprochen wird. 

Was hat Sie am meisten überrascht bei der Deutschen Bank? Womit hätten Sie nicht gerechnet?

Was waren Ihre Erwartungen, bevor Sie angefangen haben? Und wurden sie erfüllt oder nicht?

[Kathrin]: Im Laufe meiner Traineezeit und auch jetzt noch überrascht mich immer wieder, dass man bei einer derart großen Bank dennoch nicht nur eine „Nummer“ ist. Die Entwicklung von Junior-Bankern wird sehr ernst genommen und sogar von Senior-Managern intensiv persönlich unterstützt. Dazu wird zwar auch die entsprechende Leistung verlangt, aber diese Leistung wird immer auch belohnt. Zugleich erstaunte mich gerade zu Beginn die Intensität, mit der sich die Deutsche Bank wieder mehr auf gesamtgesellschaftliche Werte fokussiert. So gibt es beispielsweise zahlreiche soziale Projekte wie Winterspeisungen, Mentoring oder den Bau von Spielplätzen, die von vielen Mitarbeitern unterstützt werden – zum Teil mit relativ großem Zeitaufwand in ihrer Freizeit. Dieses „Corporate Volunteering“ hat eine große Bedeutung bei der Bank.

[Tim]: Das starke Commitment des Senior-Managements ist sicher auch durch die relativ flachen Hierarchien bedingt. Es gibt immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Feedback zu bekommen. Nicht selten wird man direkt von der Management-Ebene um Unterstützung gebeten. In einem solchen Fall nehmen sich die Senior-Manager auch immer die Zeit, um die Aufgaben im Detail zu besprechen. Wichtig ist auch, dass der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit, also die Work-Life-Balance, vom Senior-Management ausdrücklich unterstützt wird. Zwar wird während der Arbeitszeit wirklich sehr viel verlangt, aber es gibt auf der anderen Seite einen ausreichenden Ausgleich, damit man seine Leistung dauerhaft abrufen kann. 

Was haben Sie persönlich für sich und Ihre Karriereentwicklung mitgenommen?

[Kathrin]: Netzwerk, Netzwerk, Netzwerk! In meinen knapp zwei Jahren bei der Deutschen Bank habe ich beinahe täglich gemerkt, wie wichtig ein gutes Netzwerk nicht nur mit Kollegen aus den verschiedensten Bereichen der Bank, sondern auch mit den Kunden ist. Man kann wesentlich besser zusammenarbeiten, wenn man sich persönlich schon einmal getroffen und die Gelegenheit zum Austausch hatte. So versuche ich zum Beispiel in der Regel speziell bei Kundenterminen im Ausland, immer auch meine Bank-Kollegen vor Ort zu treffen.

[Tim]: Ich kann nur unterstreichen, was Kathrin gesagt hat: Das Netzwerk ist sehr wichtig. Mein Praktikum hat mir vor allem gezeigt, wie ich richtig priorisiere und wie man Erwartungen managt. Denn man bekommt in der Regel Aufgaben von allen Teammitgliedern, und jede einzelne davon ist wichtig. Dennoch sind manche Anfragen zeitkritischer oder aus anderen Gründen dringender. Das effektiv zu gestalten und zu kommunizieren, war neben vielen anderen Dingen eine wichtige Erfahrung aus dem Praktikum. 

Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Wie finden Sie den optimalen Ausgleich?

[Kathrin]: Ich gehe nach der Arbeit gerne eine Runde laufen, zum Spinning oder einfach nur ins Fitnessstudio. Im Winter ist meine große Leidenschaft Ski alpin. Dieser (sportliche) Ausgleich hilft mir, den Kopf wieder frei zu bekommen.

[Tim]: Am Wochenende gehe ich gerne segeln – immerhin habe ich die Alster in Hamburg direkt vor der Tür. Dort ist alles ausgeblendet und ich bin nur noch auf dem Wasser mit Freunden unterwegs. Unter der Woche gehe ich zwei- bis dreimal zum Sport – denn wenn unser Job eines nicht bieten kann, dann ist das sicher: Bewegung.

Was können Sie zukünftigen Bewerbern raten?

[Kathrin]: Do it your way! Was zuerst nur nach einem abgedroschenen Spruch klingt, hat für mich dennoch eine hohe Relevanz. Ich finde es wichtig, besonders in einem Vorstellungsgespräch, natürlich zu sein und so zu überzeugen, wie man ist.

[Tim]: Sammelt Erfahrung! Durch ein Praktikum in einem Unternehmen kann man die dortigen Aufgaben kennenlernen, ein Netzwerk aufbauen und - vielleicht am wichtigsten - einschätzen, ob einem der Job und das ganze Drumherum gefallen. In unserem Bereich sind Praktika jederzeit möglich und wir suchen ständig ambitionierte Studenten, die Spaß an der Arbeit im internationalen Umfeld und mit internationalen Kollegen und Kunden haben und ausgesprochen analytisch denken. Die Bank auf der anderen Seite hat die Möglichkeit, euch während des Praktikums viel besser kennenzulernen und zu sehen, ob ihr hier gut reinpasst. Und es ist sicher kein Geheimnis, dass viele spätere Trainees diesen Weg gegangen sind! 

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