Mein Praktikum bei Andersch - von Constantin Rau

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von Constantin Rau

Rau Andersch

Bereits zum Ende meiner Schulzeit war mir klar, dass ich Spaß an der Bearbeitung von betriebs- und finanzwirtschaftlichen Fragestellungen habe. Folglich entschied ich mich fĂŒr ein Studium in Betriebswirtschaftslehre an der UniversitĂ€t Mannheim. Ausschlaggebend hierfĂŒr waren der exzellente Ruf der Lehre sowie das obligatorische Auslandssemester. Das Praktikum bei Andersch absolvierte ich nach dem Abschluss meines Bachelorstudiums.

Meinen ersten BerĂŒhrungspunkt mit Andersch hatte ich wĂ€hrend meines Studiums als ich auf einen Workshop an der UniversitĂ€t aufmerksam wurde. Neben dieser gewöhnlichen Art des Recruitings weiß Andersch auch mit beliebten Kochevents auf sich aufmerksam zu machen. Sowohldie positiven Meinungen und Erfahrungen von Freunden und Kommilitonen als auch das Wissen um den sehr guten Ruf dieser Unternehmensberatung brachten mich schließlich dazu, ein Praktikum bei Andersch absolvieren zu wollen. Durch bereits zuvor absolvierte Praktika, u.a. in der Beratung einer großen WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft sowie in einer kleinen Restrukturierungsberatung, konnte ich mir ein Grundwissen aneignen. Das Arbeiten in der Restrukturierungsbranche finde ich besonders spannend, da das Begreifen unternehmerischer Ausnahmesituationen, das Strukturieren von Probleme und die Erarbeitung und Umsetzung weitreichender unternehmerische VerĂ€nderungen, die tĂ€gliche Arbeit ausmachen.

Bereits einige Tage vor dem Beginn des Praktikums hat sich mein persönlicher Buddy bei mir gemeldet, um alle nötigen Details fĂŒr meinen ersten Projekteinsatz abzuklĂ€ren. So erfuhr ich beispielsweise, dass ich wortwörtlich vom ersten Tag an beim Kunden vor Ort eingesetzt werde. Nach einer kurzen EinfĂŒhrung an meinem ersten Arbeitstag im Andersch BĂŒro in Frankfurt und der Ausstattung mit dem nötigen IT-Equipment, setzte ich mich in den Zug und machte mich auf den Weg zum meinen neuen Kollegen.

Meine tĂ€gliche Arbeit bestand grĂ¶ĂŸtenteils aus einer guten Mischung zwischen quantitativen Analysen in Excel sowie qualitativen Aufgaben in PowerPoint. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, direkt mit dem Mandanten zusammenzuarbeiten und einzelne Themen und Aufgaben vorzubereiten und durchzufĂŒhren. So wurde mir schnell klar, dass ich in diesem Praktikum eben nicht nur fĂŒr die mir bereits bekannten Aufgaben wie zum Beispiel Recherchen, Korrekturlesen oder fachfremde administrative Hintergrundarbeit verantwortlich sein werde, sondern in kleinen, aktiven Teilen zu dem Erreichen des Projektziels beitragen werde. Von meinen Kollegen habe Ich fĂŒr die bearbeiteten Aufgaben regelmĂ€ĂŸig ein direktes und konstruktives Feedback erhalten, wodurch ich schnell aus kleinen Fehlern lernen konnte und mein Beitrag fĂŒr das Team stetig wuchs. Außerdem lag ihnen viel daran, mir zu zeigen, welchen Baustein meine TĂ€tigkeiten darstellen und welchen Beitrag meine Arbeit im Gesamtbild hat. Als Highlight empfand ich den kollegialen und ehrlichen Umgang innerhalb des Teams ĂŒber alle Hierarchiestufen hinweg sowie die völlige und unmittelbare Integration in das Projektteam. ZusĂ€tzlich nahmen sich meine Kollegen regelmĂ€ĂŸig Zeit, mir Sachverhalte zu erklĂ€ren, aufkommende Fragen zu beantworten und Tipps fĂŒr die tĂ€gliche Arbeit zu vermitteln. Ebenso habe ich sehr bald feststellen dĂŒrfen, dass Rutine in der Arbeit als Restrukturierungsberater eher selten vorkommt. TatsĂ€chlich glich kaum ein Tag dem anderen, wodurch die Arbeit ĂŒberhaupt nicht eintönig wurde und ich im Umkehrschluss mit vielen unterschiedlichen und unerwarteten Themen in BerĂŒhrung kam.

Die zu leistende Wochenarbeitszeit variierte in AbhĂ€ngigkeit der Projektphase, Belastungsspitzen wurden aber mit entsprechender Freizeit angemessen kompensiert. Das wĂ€hrend meines Studiums erlangte wissen, insbesondere in den Themen Accounting und Corporate Finance, konnte ich festigen und ausbauen. Aus meiner Sicht liegt der grĂ¶ĂŸte Unterschied zwischen der beruflichen Praxis und dem Alltag als Student darin, dass in der Praxis viele Themengebiete ineinander ĂŒbergreifen und folglich in Ihrer KomplexitĂ€t zunehmen wĂ€hrend das Lernen an der UniversitĂ€t eine starke inhaltliche Ordnung besitzt. Insbesondere in der Restrukturierungsberatung habe ich festgestellt, dass eine ausgeprĂ€gte soziale Kompetenz im Umgang mit z.B. dem Mandanten oder Kollegen aufgrund der meist angespannten Unternehmenssituationen unabdingbar ist. Diese Erfahrung lĂ€sst sich nur in der Praxis machen.

Zusammenfassend hat Andersch es mir als Praktikant ermöglicht, vom ersten Tag an authentische und wertvolle Erfahrung zu sammeln. Persönlich kann ich gegen Ende meiner Zeit als Praktikant das Urteil fĂ€llen, von Andersch als möglichen Arbeitgeber ĂŒberzeugt zu sein. Insbesondere die Kombination aus der bodenstĂ€ndigen Unternehmenskultur und der hohen ProfessionalitĂ€t schaffen eine angenehme sowie fördernde ArbeitsatmosphĂ€re.

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