Auslandsstudium-Zeitverschwendung oder Investition in die Zukunft?

mag... 08.04.02 18:03

Von vielen Ecken hoert man, dass ein Auslandsstudium nur Faulenzerei und Zeitverschwendung sei. Ich wuerde allerdings sagen, wenn man in seinem Auslandsstudium etwas leisten muss oder sogar einen Abschluss macht, dann hat man eine persoenliche Erfahrung, die man auch mit in ein spaeteres Arbeitsteam integrieren kann. Denn nur so kann man ein anderes Bildungssystem und seine Vor- und Nachteile kennenlernen und daher auch ein besseres Verstaendnis fuer die Mitarbeiter aus anderen Regionen entwickeln. Ausserdem entwickelt man durch einen Auslandsaufenthalt ein interkulturelles Verstaendnis. Was ist Eure Meinung dazu?

  1. cpo... 08.04.02 19:53

    Falsche Kategorie. Gehört in das Forum: "Internationale Ausbildung und Karriere"

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  2. Glo... 08.04.02 21:31

    Vor allem haben wir das schonmal diskutiert!

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  3. Anonym 08.04.02 22:43

    aber wir könnten es nochmal diskutieren...ist doch erst ein paar wochen her...vielleicht haben wir unsere meinungen geändert...und warum gleich 3 mal????

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  4. Anonym 08.04.02 22:43

    aber wir könnten es nochmal diskutieren...ist doch erst ein paar wochen her...vielleicht haben wir unsere meinungen geändert...und warum gleich 3 mal????

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  5. Suesse 08.04.02 22:50

    Jungs, ihr seid mal wieder ganz schön pissig zu Leuten, die eure Ergüsse nicht auswendig können ;-)

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  6. mag... 09.04.02 16:39

    Es gibt verschiedene Punkte, die ich hier mal anbringen moechte.
    1. Ich habe umgehend unserem werten Herrn ForumMaster eine mailreingehauen und ihn gebeten meine 2 Fehler (falsches Forum und dreimal geklickt) auszubuegeln.
    2. Es scheint mir so, dass Ihr aufgrund sehr hoher Punktzahlen wesentlicher schaerfer darauf seid noch mehr davon zu bekommen, als sinnvolle Beitraege zu liefern. Es ist halt noch nicht wirklich jeder 2 Jahre bei squeaker. Es ist allerdings nicht das erste mal, dass Ihr Glbal Player und Bjoern solche Kommentare veroeffentlicht.
    3. Fuer mich ist das Thema gerade aktuell und deshalb moechte ich es gerne diskutieren, mit Leuten die daran Interesse haben.
    4. Es waere schoen, wenn Ihr mir solche Kommentare persoenlich an mich schickt und mir einen Hinweis gebt das naechste mal, wann und wo Ihr das diskutiert habt. Es haben immer noch Unternehmensvertreter die Chance, die Foren abzurufen. Es kommt sehr peinlich fuer alle squeaker, wenn da immer nur solche Kommentare stehen.
    Ich freue mich, dass Ihr dafuer Verstaendnis habt.
    Gruss aus New York
    Markus

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  7. cpo... 09.04.02 18:07

    Also ich kann Deine Frage mit einem Ja pro "Investition in die Zukunft" beantworten. Ich habe es leider nicht gemacht und bin mir sicher, daß es mir sicherlich die ein oder andere Tür mehr geöffnet hätte. Inwieweit ich in Zukunft Nachteile dadurch haben werden, daß ich kein Semester im Ausland verbracht habe, kann ich jetzt nicht absehen.
    Wenn Du jedoch die Inserate in den Zeitungen aufschlägst, gehört Auslandserfahrung schon fast zum Standard. Allerdings solltest Du schon darauf achten, daß Du nicht nur ins Ausland gegangen bist, sondern dort auch etwas "sinnvolles" gemacht hast.

    Ich kenne viele, die bei ihren Auslandssemstern schön abgehangen haben. Bei den Personalern wird schon nachgehakt, was man in dieser Zeit erlebt und gelernt hat.

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  8. Glo... 16.04.02 15:12

    Können wir vielleicht mal aufhören mit dem permanenten U-vertreter schauen auf die Seite und ach Gott wie sind wir alle lieb!!!Danke!

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  9. runaway 16.04.02 17:56

    Ein Anliegen, welches ich auch unterstütze. Solange keine persönl. Diffamierungen auftreten, bin ich auch für freie Meinungsäußerung, selbst wenn diese als "überflüssig" oder sogar als "pissig" eingestuft werden.

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  10. Anonym 09.04.02 17:57

    Hi Markus,
    zunächst volle Zustimmung zu deinem Kommentar zu überflüssigen Antworten.

    Zu Deiner Frage: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich ein Auslandsstudium auf jeden Fall lohnt. Eine Zeitverschwendung ist es bestimmt nicht, selbst wenn man keinen offiziellen Abschluss erwirbt.

    Im Fokus eines Auslandsaufenthaltes steht doch, dass man interkulturelle Erfahrungen sammelt und an der eigenen Persönlichkeitsentwicklung arbeitet. Im Ausland auf sich selber gestellt zu sein und mit der nötigen Flexibillität sich auf die vielen verschiedenen Menschen und Eindrücke einstellen zu können, sind mit Sicherheit Die Zeit und Mühe wert.

    Ich kenne eigentlich niemanden, der seine Zeit im Ausland bereut hat oder sowas als Zeitverschwendung abstempelt.

    Also: Auf ins Ausland!

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  11. Suesse 09.04.02 18:06

    Stimme dir zu, Stefan.

    Markus: Ich würde an deiner Stelle auch nichts darauf geben, dass irgendwer ein Auslandsstudium als Bummelaufenthalt abstempelt. Wenn du denkst, dass es für dich etwas bringt - go for it! Solche Leute sind vermutlich einfach nur neidisch, weil sie die Erfahrung selbst nicht machen konnten / wollten. Und zuhause würdest du wohl auch kaum 24 h am Tag für die Uni arbeiten...

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  12. mag... 09.04.02 18:18

    Gleichzeitig wird natuerlich die Frage aufgeworfen, ob es sinnvoller ist ein Praktikum im Ausland zu machen. Ich mache gerade das zweite Auslandspraktikum und denke, dass es einen noch mehr in die das Alltagsleben im Ausland einfuehrt.

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  13. Anonym 09.04.02 21:15

    Ich würde beides machen. Ein Auslandssemester gibt dir natürlich schon mehr Zeit, auch die Kultur und die Leute kennenzulernen - und vor allem auch eine Reihe weiterer Austauschstudenten aus aller Welt.

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  14. tha... 10.04.02 23:29

    Der Weg ist das Ziel!

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  15. runaway 09.04.02 22:13

    Ein Auslandsstudium ist letztendlich das, was man daraus macht. Ist man schon zuvor ein Faullenzer gewesen, dann wird sich im Ausland auch nichts wesentliches ändern. Daher bedarf ein Auslandsstudium einer gründlichen Planung im Vorfeld, was Ziele und die Überwindung potentieller entsprechender Hindernisse bei der Umsetzung betrifft. Zielstrebigkeit ist demnach gefragt. Denn andernfalls ist das ganze Geld- und Zeitverschwendung.
    Wichtig ist, daß man dort nicht allzusehr in ein typisches Studentendasein versinkt, sprich: alleine vor sich hinlernt. Kontakte zu knüpfen ist daher zwingend erforderlich. Am besten ist natürlich, wenn man dort ein Auslandssemester angeht, wo man bereits Bekannte hat. Das erleichtert diesen Teil der Arbeit ungemein.

    Bezüglich Faullenzen: ich würde Dinge wie "morgens lange ausschlafen", "abends nur betrinken", "in einer Clique dahinleben" strengstens vermeiden. Denn du zahlst für deinen Aufenthalt, ohne etwas zu verdienen, bist also vom wirtschaftl. Status her unfrei (frei nach Kant)! Wichtig ist hingegen die Beobachtung, wie die Leute dort leben, ihren Alltag und ihre Freizeit gestalten, welches sind allgemein anerkannte Wertvorstellungen, wie wird vor Ort wissenschaftlich gearbeitet, halte ich den Anforderungen stand usw. Nur so kann man vom Auslandssemester mehr mitbringen als nur ein paar Scheine, die ohnehin nicht viel Aussagekraft haben. Bedenke immer, daß du dorthin, wo du dein Auslandssemester verbringst, wiederkehren wirst; denn du hast ja nachweislich ein Interesse an dem jeweiligen Land.

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  16. Anonym 09.04.02 23:05

    Ich habe während meinem HighSchool Jahr in den USA während meiner Gymnasiumszeit und während meinem Praktikum bei Volkswagen Mexico mehr gelernt über das Leben und die Welt als in meiner sonstigen theoretischen Ausbildung. Ich werde auch nochmal mindestens 12 Monate ins Ausland gehen - weil es einfach die tollsten Erfahrungen und Erlebnisse mit sich bringt, bringt die man sich vorstellen kann.

    Und deinem Kommentar zu den "Über-Squeakern" kann ich nur zustimmen.

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  17. Anonym 10.04.02 16:49

    meine kurze antwort sollte signalisieren, daß wir dieses thema schon diskutiert haben und evtl. gleiche themen zu den selben themen passen. natürlich sehe ich auch ein, daß dieses thema dann nicht mehr den zulauf hat wie z.b. neue foren.

    ich möchte mich auch davon distanzieren, daß ich hier als mögliches "ich schreibe ein wort in ein Forum um punkte zu ergattern" mitglied hervorgehoben wurde. wie ich mal gesagt habe gibt es foren, wo man diskutieren kann, andere "wie das pro-herzchen" eben nicht. damit will ich natürlich nicht sagen, daß dieses thema undiskutierwürdig sei!

    meine meinung zu dem thema ist, daß jede art von weiterbildung im ausland, sei es ein Studium oder Praktikum einen erheblichen mehrwert zu einem äquivalent im heimatland hat. allein die Erfahrung, die kultur des anderen landes, menschenkenntnis, sprache nimmt einem keiner mehr....

    dennoch möchte ich zukünftigen forenschreibern raten zu überlegen, welches oberthema das Forum hat und dann nach möglichen gleichen inhalten zu suchen. wenn man dann der meinung ist, daß einem thema noch aspekte fehlen darf man aber gerne ein neues Forum aufmachen.

    was ich nicht leiden kann sind irgendwelche kampagnen, die squeaker diffamieren. ...so entladen.....

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  18. Pin... 10.04.02 23:02

    Es gibt halt Menschen die widersprechen sich in einem Satz 10mal.

    Ja ein Auslandstudium lohnt sich immer, schon alleine wegen der Sprache.
    Und es macht sich immer gut wenn mann ein paar Semester im Ausland auf dem Konto hat;)

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  19. Pin... 11.04.02 01:06

    Ich ziehe denn ersten Satz zurück, der war falsch fomuliert und sollte ein Stadment über eine Berühmtheit geben, also mit diesen Satz soll sich keiner angegriffen fühlen, war nur falsch ausgdrückt;)
    Sorry;))

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  20. Hen... 11.04.02 12:44

    Mich würd mal interessieren wer so etwas in die Welt setzt - Onkel und Tante, Studienkollegen oder gar Personaler/Firmenmitarbeiter?

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  21. runaway 11.04.02 16:31

    ..da die absolut herrschende Meinung unter Leuten, die im Ausland waren, lautet, daß es sich dabei um eine Bereicherung handelt, kann die entgegengesetzte Meinung nur aus einem Lager stammen, wo das nicht der Fall ist. Vorurteile halt..

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  22. Anonym 11.04.02 17:56

    Naja, runaway, wer gibt schon gerne zu, dass sein eigenes Handeln suboptimal war (boshaft sei noch angemerkt, dass gegenseitiges BESTätigen die Sache auch nicht optimaler macht).

    Ich denke, dass ein plain vanilla Auslandssemester völlig irrational ist, besonders bei einem Doppelstudium. Auslandsaufenthalte während des Studiums sind meiner Meinung nach nur in Form eines Praktikums oder im Rahmen einer Sommeruniversität in den Ferien vertretbar. Alles andere ist bei Beachtung der Opportunitäts- und Transaktionskosten wohl als vorsätzliche Ressourcenverschwendung zu betrachten.

    Die Gründe für einen Auslandsaufenthalt sollen hier außerdem auch noch klarer dargestellt werden. Zum einen ist es das Perfektionieren der fremden Sprache, zum anderen das Kennenlernen der fremden Mentalität. Diese rührseligen Argumente, dass man durch den Auslandsaufenthalt seine Persönlichkeit bildet, fürs Leben lernt, ein besserer Mensch wird usw. gilt doch nur für jene, die zuhause jeden Tag mit Küsschen und Pausenbrot von Mutti zur Uni geschickt werden, einmal im Monat Taschengeld bekommen und daheim anrufen müssen, wenn es mal später wird.

    (Ich war übrigens des öfteren im Ausland. Also das Argument fällt hier wohl weg.)

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  23. runaway 11.04.02 21:33

    ich hatte das mal gutgläubig pauschalisiert..aber im Prinzip überzeugen deine Argumente. mir hat's in Bezug auf die Sprache+Mentalität hinreichend viel gebracht. ich konnte aber auch bei einigen ersehen (ist natürlich auch subjektiv), daß dem offensichtlich nicht so war. Die Persönlichkeit ist unabhängig von Auslandsaufenthalten zu beurteilen, da stimme ganz mir dir überein.

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  24. runaway 11.04.02 21:34

    ...stimme ich ganz mit dir überein.

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  25. Anonym 12.04.02 11:23

    wer in die ferne schaut, schärft seinen blick...

    also egal wie oder wann man ins ausland geht erhält man einen gewissen mehrwert.

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