Schröder vs. Stoiber

mas... 12.01.02 23:09

... nun hat alle Spekulation eine Ende. Deutschland bekommt kein Pseudo-Eisenherz zum Kanzler(in). Aber wird es Stoiber? Nach letzen Umfragen konnte dieser seine Beliebheit gegenüber Schröder steigern, und nach Schröders Versprechen beim letzten Wahlkampf:"Ich will gemessen werden an den Arbeitslosenzahlen.", dürfte Schröder erst garnicht antreten. Doch welcher Preuße macht einen Bayer zum Kanzler? Was meinst Du? Wer hat die besseren Karten?

  1. Glo... 13.01.02 12:47

    Gute Frage- ich denke von den Persönlichkeiten her, sind sich Stoiber als auch Schröder sehr ähnlich. Stoiber hat mit Sicherheit mehr Chancen als Merkel, insofern begrüsse ich diese Entscheidung!
    Die Themen der CDU/ CSU scheinen auch klar zu sein - doch ob sich u.a. auf der Wirtschaftspolitik ein Wahlkampf aufbauen lässt, möchte ich an dieser Stelle bestreiten. Etwailige Studien belegen dies ebenfalls.
    Fraglich bleibt jedoch - neben dem inhaltlichen Wahlkampf - ob sich der deutsche Bürger einen Barzi à la Stoiber an der Spitze des Landes vorstellen kann. Ich wage es zu bezweifeln ... wie ist Eure Meinung?

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  2. Suesse 13.01.02 15:25

    Es wird sicher wieder einerseits einen platten Ausländerhetze-Wahlkampf geben, so wie großteils auch schon 1998 (Proteste seitens der Union gegen das Zuwanderungsgesetz ebenso wie wiedermal neue Forderungen nach Verschärfung des Asylrechts gibt es ja bereits jetzt zu Hauf), andererseits wird sich der Personenkult-Wahlkampf noch weiter in den Vordergrund schieben. Um Sachfragen wird es jedenfalls kaum gehen, befürchte ich mal.

    Immerhin aber tröstlich, dass sich mit Stoiber als Kanzlerkandidat der Union wenigstens Schill mit seiner dumpfpopulistischen Partei Rechtsstaatliche Offensive aus dem Bundestagswahlkampf raushalten will.

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  3. Glo... 14.01.02 09:57

    Ich denke, daß Du mit dieser Prognose nicht recht haben wirst. Dein "Ausländerhetze-Wahlkampf" wird sich nicht in dieser Form realisieren, da es zuviele andere Themen gibt!
    Zwischen den Zeilen lese ich, daß diese Thematik nicht zu Deinen favoritisierten zählt. Wieso?
    Gegen Personenkult habe ich nichts, denn schließlich muss der Kamerad die BRD auch ein Stück weit repräsentieren!

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  4. Suesse 15.01.02 11:13

    Nein, Ausländer- und Asylpolitik zählt nicht zu meinen favorisierten Wahlkampf-Themen, da sie in schöner Regelmäßigkeit zu populistischer Hetze mißbraucht wird, siehe z.B. Kochs Kampagne gegen die doppelte Staatsangehörigkeit. Mit solcher "das Boot ist voll"-Rhetorik werden letztlich nur die Gedanken irgendwelcher rechtsaußen-Parteien salonfähig gemacht. Das hat (nicht nur) im Wahlkampf nichts verloren, und gleich gar nicht, wenn man auf der anderen Seite vorgibt, schrecklich betroffen davon zu sein, dass es so viele Neonazis gibt und einen auf Staats-Antifa macht (siehe letzten Sommer).

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  5. Anonym 13.01.02 12:49

    Die Problematik der Kanzlerkandidatur des CSU-Vorsitzenden liegt wohl weniger in einem Konflikt zwischen Bayern und Preussen denn mehr in der Spannung, ob Herr Stoiber es tatsächlich schafft, nicht nur die konservativen Wähler und Mitglieder der CDU/CSU zu mobilisieren, sondern eben auch die politische Mitte zu erreichen. Es besteht eine verschärfte Möglichkeit, dass diese nun noch leichter den Sozialdemokraten überlassen wird, galt doch Frau Merkel als deutlich liberaler als ihr Partei"kollege" aus München. Der momentane Kanzler dürfte sich denn wohl auch nach der Entscheidung wieder etwas entspannter zurückgelehnt haben, ist doch der Umgang mit dem ähnlich populistisch agierenden Kontrahenten Stoiber deutlich unproblematischer als mit dem nicht ganz fassbaren "Mädchen" aus dem Osten.
    Man darf gespannt sein, welche Konjunktur- und Arbeitsmarktprogramme von der sozialdemokratischen Regierung bis zum Sommer noch aufgelegt werden. Bis dahin jedenfalls wird Herr Stoiber gegenüber Herrn Schröder Punkte gut machen, ob das jedoch bis zur Wahl im Oktober reicht ist doch eher fragwürdig ...

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  6. Lar... 13.01.02 13:21

    Vergesst mal nicht die FDP. Die werden eine Menge liberaler Wähler anziehen, die einfach keine Lust auf "Arbeitsmarktverpeiler "oder "Bayernbarzi" haben. Für die ist das eine echt große Chance. Und Stoiber hat ja schon angekündigt, das die FDP sein Wunschkoalitionspartner wäre. Da ist der Herr Westerwelle in einer ausgesprochen guten Position. Die einen wollen, die anderen müssen. Ich glaube nicht das die Grünen nochmal drittstärkste Macht in Deutschland werden kann. Da kann die FDP leicht zum Entschieder werden...

    Alles in allem wird das ein spannendes Wahljahr. Mal sehen wer am Ende vorn liegt.

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  7. Anonym 13.01.02 13:31

    Die FDP zu vergessen, wäre sicherlich fatal, obwohl die "18plus" wohl wenig realistisch sind. Allerdings haben die liberalen gerade in Merkesl Hochburgen (gleichzeitig Stoibers Täler) auch nicht gerade die besten Karten. Weder im Osten noch bei weiblichen Wählern (übrigens für sich gesehen schon die Mehrheit in der Bundesrepublik) konnte die FDP bisher punkten. Ausserdem glaube ich nicht, dass sich die Freiheitlichdemokraten mal wieder ohne eine klare Koalitionsaussage durchmanövrieren können...

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  8. Suesse 13.01.02 15:19

    Die FDP als Stoibers "Wunschkoalitionspartner" ist ja niedlich! Realistisch betrachtet hätte er gar keine andere Wahl als mit der FDP zusammenzugehen, denn alleine wird es die Union definitv nicht schaffen (zum Glück ja keine bayrischen Verhältnisse!), und Grüne oder PDS würden sowieso nicht mit der Union koalieren!

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  9. Anonym 13.01.02 15:43

    Stellt sich dann im Oktober vielleícht sogar auf Bundesebene die Frage der großen Koalition? Die Grünen werden wohl eher an Stimmen verlieren als gewinnen und zu welcher (wenn überhaupt) Koalitionsaussage sich die FDP hinreißen läßt ist ja noch vollkommen offen...

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  10. Anonym 13.01.02 20:09

    Unser Vizekanzler heisst Westerwelle egal was kommen mag. Wer aber Kanzler wird steht in den Sternen.

    Die Gruenen haben sich so oft ins Knie geschossen, ausserdem waren sie noch nie regierungsfaehig.

    Als CDUwaehler der Mitte habe ich aber ein grosses Problem mit Stoiber. Als Amerikaner haette ich auch nicht Bush gewaehlt...
    Schroeder ist ein Luegner vor dem Herrn.
    Und die FDP hat wieder ihre Faehnchenfunktion eingenommen mit der sie immer gut gefahren sind.

    Wen kann man den waehlen????

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  11. Anonym 13.01.02 20:20

    Kurze Anmerkung zur Stoiber vs. Schroeder Debatte. In verschieden Umfragen die ich hier im Internet lese ist Stoiber weitaus populaerer als Schroeder. Unter anderem auch bei der Gruppe der "Arbeiter"...vamos a ver

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  12. Lar... 13.01.02 22:10

    Da ist aber lange noch nichts entischieden. Die Wahlen sind ja erst im September. Bis dahin wird noch eine Menge passierern. Vielleicht gibt es bei der CSU ja auch so etwas wie 'nen Skandal. Man kann nie wissen. Alles ist möglich. (Vielleicht darf dann doch noch das "Mädchen" ran)

    Westerwelle Vizekanzeler, ... hmmm ..., gar nicht schlecht. Der Mann hat zwar einen homos... touch, aber wenigstens Charisma, und das kommt ja schlielich bei den weiblichen Wählern an, oder?

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  13. Suesse 13.01.02 23:02

    Weiß ja nicht, ob ich da so prototypisch für "weibliche Wähler" - die man übrigens Wählerinnen nennt ;-) - bin, aber das Charisma ist mir piepegal, solange die politische Aussage nicht stimmt!

    Und was ist eigentlich so schlimm dran, das Wort "homosexuell" auszusprechen, wenn ich mal so direkt Fragen darf?

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  14. Glo... 14.01.02 09:58

    Hat sich denn unsere derzeitige Bundesregierung soweit von Ihrem Ursprung entfernt?

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  15. Anonym 14.01.02 00:24


    Entscheidungsrelevant werden die kleinen Taschenspielertricks sein, die man als Regierung auch kurzfristig ausspielen kann. In der Ära Kohl waren es die ABM Maßnahmen, die mal eben die Arbeitslosenstatistik "korrigiert" haben. Schröder hat schon in der Vergangenheit bewiesen, daß er ganz gut kurzfristige Interessen bedienen kann, um Stimmen zu sichern.

    Die SPD hat mit ihrer "Lagerwahlkampf" Parole allerdings ein falsches Faß aufgemacht. Ich halte Schröder im Umgang mit den Medien für geübter und erfolgreicher als Stoiber, dennoch liefert jede Regierung zuviele Ansatzpunkte für Kritik, so daß ein Lagerwahlkampf allenfalls für die Opposition von Vorteil sein kann (siehe Hessen).

    Desweiteren vernachlässigt Müntefering seine Pflichten bei der Kampa (Wahlkampforganisation der SPD). Die Ortsvereine werden nicht motiviert und aktuelles Material ist nicht verfügbar. 1998 war der Wahlkampf bis ins kleinste detail organisiert, was sicherlich erheblich zum Erfolg beigetragen hat.

    Dennoch halte ich einen Einzug der SPD als stärkste Fraktion auch weiterhin für das wahrscheinlichste Ergebnis. Ohne die alten Strauß-Kamellen aufwärmen zu wollen: Wir werden keinen bayrischen Ministerpräsidenten zum Kanzler machen. Zumindest keinen Stoiber.

    Wir werden allerdings auch Rot-Grün nicht wiedersehen. Trotz Berliner "Vorbild" wird es keine Zusammenarbeit mit der PDS geben und die Grünen werden nicht genügend Stimmen zusammenbekommen.

    Somit halte ich eine sozialliberale Koalition für die wahrscheinlichste Lösung, wen die FDP allerdings zum Aussenminister machen will, ist mir schleierhaft. Westerwelle sicherlich nicht. Den könnte ich mir höchstens im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vorstellen. Oder im Familienministerium. Obwohl, letzteres passt auch nicht so ganz. Als Single?

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  16. Anonym 15.01.02 00:17

    Heute hat n-tv das "Schattenkabinett" Stoibers vorgestellt. Natürlich müsste anschließend noch ein bißchen "korrigiert" werden (der Koalitionspartner möchte ja auch "ran"):

    Aussenminister - Schäuble
    Finanzen - Merz
    Wirtschaft - Späth
    Gesundheit - Seehofer
    Inneres - Beckstein, Bosbach, Schönbohm
    Bildung - Schavan

    Inneres und Bildung mag' ich ja noch verstehen, da werden Leute mit Power vorgeschlagen. Aber der Rest?

    Schäuble ist vollkommen demontiert, Merz ist zu Arrogant (Innenminister wäre passender), Späth ist schoneinmal "geflogen" ;- und Seehofer war ja noch erfolgloser als Andrea Fischer.

    Habt ihr euch mal http://www.deutschland-packts-an.de/ angeschaut? Bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Zunächst bin ich davon ausgegangen, daß man versucht die "Politikwechsel" Aktion des DGB zu kopieren, aber Kerner sagt beispielsweise: "Die Marktwirtschaft setzt den Rahmen, die Regierung hat die Weichen gestellt, jetzt kommt es auf uns an.". Das ist ja nicht gerade "Politikwechsel" mäßig. Andererseits sind die Aussagen von Bräuer und Sommer von dem Ziel der Aktion meilenweit entfernt. Die Schimpfen widerrum auf die Regierung, obwohl das garnicht Zweck der Aktion ist?

    Und zu guter letzt: Werbemäßig finde ich die Aktion eher schwach. Die "dritte Aktion" mit der Flagge habe ich gar nicht verstanden. Rot Schwarz Schmollt?

    Hä? ;-)

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  17. Glo... 15.01.02 10:01

    Naja, der Kamerad Seehofer ist allerdings nicht wirklich so glücklich, der Schäuble hatte auch schon mal bessere Zeiten, doch Merz ist doch der HIT, lieber Markus - ich verstehe nun gar nicht, wieso der zu arrogant sein soll? Oder wird das vielleicht der ein oder anderen CDU Kraft vorgeworfen?

    Yep, dtsch. packts an ist mir bekannt - was erwartest du denn auch anderes, als Du hier geschrieben hast? Ich stimme Dir zu und hatte mir von dieser Aktion auch mehr versprochen!

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  18. Anonym 15.01.02 14:24

    Lafontaine ist das beste Beispiel für meine Aussage. Merz ist von ihm auch nicht allzuweit entfernt. Und gerade das Finanzministerium hat seit Lafontaine eine gewaltige Aufwertung (Kompetenzen) erfahren. Da wird Späth ziemlich doof dreinschauen. Und das ginge auf Dauer nicht gut.

    Von Dtld. packts an erwarte ich eine "psychologische Mobilisierung" der Deutschen. Christiansen bspw. hat ein tolles Statement dazu geliefert, ebenso wie Bundespräsident A.D. Herzog. Aber was Sommer und Bräuer versuchen ist plumpe Meinungsmache und hat mit der Intension der Aktion nichts mehr gemeinsam. Im Gegenteil: Sie wird in ihr Gegenteil verkehrt indem den Menschen wieder der Ballast abgenommen wird, die wirtschaftliche Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen und wieder nach dem Staat zu rufen.

    Im übrigen wäre ich Dir verbunden, die ständigen Unterstellungen hinsichtlich meiner Parteizugehörigkeit und der damit verbundenen Objektivität zu unterlassen.

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  19. Suesse 19.01.02 13:38

    ... und die Grünen (!) greifen jetzt mit einer bemerkenswerten ECard-Aktion in die S-Frage (Schröder oder Stoiber) ein, die sicher alles entscheiden wird ;-)
    Zu bewundern auf www.gruene.de - Partei - have fun!

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  20. Anonym 19.01.02 15:54

    der armen haben die jungs ja richtig uebel mitgespielt. der frisoer wird schwer zu kaempfen haben!
    aber die ecards sind wirklich amuesant. dennoch werde ich niemals gruen waehlen...(in der achtzigern als ich noch nicht waehlen durfte fande ich die eigentlich mal gut...)
    tja die zeiten aendern sich....

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  21. Lan... 22.01.02 12:37

    Die SPD hat es nicht geschafft ihre Wahlversprechen zu halten, daher gehört sie abgewählt. Schröder ist zwar menschlich sympathisch, aber fachlich leider ohne Substanz.
    Die Grünen sind nicht regierungsfähig. Sie werden wohl wieder eine Nischenpartei für Altlinke und Ökos, die sich nicht trauen die PDS zu wählen. Die FDP ist wie immer eine Polit-Hure, die sich dem anbiedert, der gerade die Mehrheit hat. Trotzdem finde ich Westerwelle & Co irgendwie erfrischend.
    Die PDS macht es leider im Osten ganz geschickt. Bleibt zu hoffen, dass wieder die großen Volksparteien diese Themen aufgreifen, auf die sich die PDS stürzt.
    Nun zu Stoiber: Er hat sicher die Sachkompetenz, die Schröder nie hatte. Dafür sprechen einfach die Leistungen als Ministerpräsidenten der beiden. Die Zahlen sprechen Bände. Fraglich ist nur, ob Stoiber dadurch Sympathie beim Volk gewinnt. Das Argument des Rechtsrucks halte ich für übertrieben, da man sich schon überlegen muss, wie man Zuwanderung vernünftig und vor allem bezahlbar (die Kommunen sind pleite!) regelt. Da hilft z.B. auch ein europäischer Vergleich.

    Egal was kommt: Hauptsache nicht rot-grün oder große Koalition, das wäre sehr schlecht für Reformen.

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  22. runaway 22.01.02 15:51

    "Die FDP ist wie immer eine Polit-Hure, die sich dem anbiedert, der gerade die Mehrheit hat. Trotzdem finde ich Westerwelle & Co irgendwie erfrischend."

    Was soll man nun hierzu sagen? Ich denke nicht, dass FDP grossen Parteien einen runterholt...das machen die seit jeher eigenhändig...

    um jetzt aber vom Stammtisch-niveau abzukommen:

    Es mag für den einen oder anderen nicht zu begreifen sein, warum FDP gewählt wird...aber eine Partei, die zu zwei fundamentalen Werten wie Freiheit und Demokratie stets stand und noch steht, verdient diese Bezeichnung nicht. Sie ist nicht christ-deutsch fixiert wie die CDU, sie ist nicht auf ständigem, teils sinnlosem Anti-trip wie die Grünen und sie ist nicht ideologisch festgefahren wie die SPD/PDS..Dass sie nicht mehr als 10-15% bekommt, liegt nicht daran, dass sie keine gute Politik anbietet, sondern daran, dass aus den letzteren drei Gruppierungen vorwiegend die Bevölkerung Deutschlands besteht.
    Ich denke auch nicht, dass Westewelle&Co nur erfrischend sein wollen. Sie meinen es schon ernst mit ihrem Beruf.

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  23. Anonym 22.01.02 18:22

    Wenn ihr was erfrischendes wollt:

    Bei Tuckenolympiade Anfang der 90er Jahre ist im Handtaschenweitwurf eine Guidine Westerwelle gestartet. So weit ich weiss war das in Stuttgart.
    Laut einem Feund soll es Fotos von diesem Ereignis existieren.

    Die Formulierung "Polit-Hure" ist schon scharf, aber macht Sinn.
    Die FDP hat es nicht geschafft in der Opposition sich von der CDU zu emanzipieren.

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  24. runaway 22.01.02 19:21

    ...ist aber fraglich, inwieweit die Stuttgarter Tuckenolympiade symbolisch für die FDP sein soll...wen interessiert Westerwelles Privatleben...vestehe auch nicht, warum sich ein gewisser Berliner meinte - völlig sachfremd - zu "outen"..

    die Formulierung ist auch sicherlich nicht neu, sie war schon seit der Zeit Mode, wo FDP den Koalitionspartner gewechselt hat und die CDU an die Macht gebracht hat...und bezüglich der Emanzipation..was gabs da schon für Themen, die man hätte anders behandeln können...da wird vieles ausserparlamentarisch ausdiskutiert...die reden ja alle bei Sabine Christiansen viel mehr+sachlicher als im Parlament....

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  25. Anonym 23.01.02 17:14

    ich habe das einfach nur mal aufgegriffen. hat nichts mit der FDP zu tun. ich mag den westerwelle. bin mal mit ihm von barcelona nach koeln geflogen. er hatte ne enge lederbutz an und ein rosa rueschenhemd. geil....

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