Doktor in WiWi - wie lange, welche Anforderungen?

bernd22 09.11.05 04:26

Hallo squeaker.

Ich stehe im Moment vor der Überlegung eventuell einen Doktor in Wirtschaftswissenschaften zu machen. Habe mein Vordiplom in VWL gemacht und will eigentlich (bin momentan im Ausland) im HS auf BWL wechseln. Was kann man grundsätzlich sagen zu einem Doktor in BWL. Ist dort ein Unterschied zu einem Doktor in VWL? Oder ist das alles abhängig vom Promotionsthema?
Wie wichtig sind Ökonometrie-Kenntnisse? Kann man den Doktor in 2 Jahren machen?

Der Grund wieso ich mich jetzt schon damit auseinandersetze ist, dass ich nicht weiss ob es besser/notwendig ist, Statistik/Ökonometrie im Hauptstudium als Wahlfach zu nehmen. Ist das UNBEDINGT zu empfehlen, wenn man danach den Doktor anstrebt? Kann man es auch ohne machen?

Kennt Ihr gute Promotionsprogramme in Deutschland, die einen etwas mehr durch die Promotion begleiten mit Seminaren, Klausuren etc.?

Habe etwas Angst vor der Statistik/Ökonometrie, denn schließlich soll man doch empirisch arbeiten... Meine Statistik Noten waren nicht die schlechtesten, aber es war auch ein hartes Stück Arbeit...

Was haltet Ihr allgemein von der Promotion in WiWi? Ist es nur sinnvoll, wenn ich dann eine wiss. Karriere anstrebe? Das habe ich eigentlich nicht vor.

Wie nah muss das Promotionsthema am späteren Berufsfeld sein? Ist es wichtig, dass ich im Bereich Finance promoviere, wenn ich später ins Banking möchte? Oder geht es mehr darum, einfach gezeigt zu haben, dass man zu einer größeren wissenschaftlichen Arbeit fähig ist? Muss das Promotionsthema eines BWLers ein BWL Thema sein?

Wie Ihr merkt, weiß ich noch nicht besonders viel zu dem Thema und würde mich von daher über viele Antworten freuen!! Es ist zwar noch alles sehr früh, allerdings möchte ich mit den Wahlfächern natürlich schon mal die richtige Richtung einschlagen...

Vielen Dank und viele Grüße,

bernd

  1. jon... 09.11.05 04:40

    Hi Ralf,
    du hast sehr viele Fragen. Ich ürde Dir raten dir etwas weniger Gedanken zu machen. Du bist am Anfang des Hauptstudium! Man kann ein Berufsleben nicht planen! Egal was Du machst, wenn Du halbwegs gut bist, werden sich immer Chance ergeben. Es gibt nicht einen einzigen Weg, der im Leben richtig ist. Ein Glück! Ich kann Dir zwar zu deinen einzelnen Fragen antworten, das würde dich im Moment zufriedenstellen (oder nicht), aber ich kann auch nicht in deine Zukunft sehen. Irgendwelche Antworten dazu wären nur Humbug. Schließ erst mal das Studium ab. Mit Auslandaufenthalt sieht es doch schon mal ganz gut bei dir aus...

    mfg
    Jon

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  2. jon... 09.11.05 04:41

    Sorry, Bernd!
    Weiß auch nicht wie ich auf Ralf gekommen bin ;-)

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  3. feb... 09.11.05 12:10

    na, ganz schnell:

    die Uni in bonn, konstanz und münchen bieten meines wissen sog. phd programme an - also programme, die dich ein wenig "an die hand nehmen".

    wenn du an der schnittstelle zur VWL arbeiten möchtest ist die statisitik und ökonometrie ein muss!

    natürlich gibt es gebiete für die das mehr und welche für die es weniger stimmt.

    wenn du aber nicht so genau weisst, was du mal machen magst, dann wäre es mein rat, dir nicht von vornherein so manche tür zu verschliessen, indem du es versäumst dir die "basics" anzueignen.

    dies gilt insbesondere für die türen zu den vorher erwähnten phd programmen, die in der regel klare anforderungen an ihre bewerber haben.

    vielleicht hilft dir der folgende link ein bisschen weiter:

    http://www.e-fellows.net/show/detail.php/7415

    timtamtüdeldü,
    philippo

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  4. MBA_05 09.11.05 15:53

    Der Doktortitel bereitet auf eine wissenschaftliche Karriere vor, aber ist in Deutschland sehr gerne gesehen bei Beratungen und TopManagement.

    In Uk kann man auch PhD machen ohne empirical work und stattdessen qualitative data analysieren.

    Fuer Fragen bezueglich meiner eigenen Erfahrungen (bin gerade fuer PhD enrolled und arbeite als Lecturer, obwohl ich keine wissenschaftliche Karriere anstrebe) stehe ich gerne zur Verfuegung.
    Gruss

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  5. Florian123 10.11.05 21:55

    Was ein "Denglisch"...

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  6. MBA_05 11.11.05 11:29

    ja ja, dass liegt daran, dass Deutsch nicht meine Muttersprache ist...hat aber nichts mit dem Thema zu tun..;)

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  7. Florian123 11.11.05 13:30

    ;)

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  8. und... 21.07.09 01:51

    Hallo MBA 05,

    Dein Post auf den ich jetzt reagiere ist zwar schon uralt, aber vielleicht kommt's ja dennoch bei Dir an.

    Und zwar geht es bei mir darum, dass ich in England bereits meinen Master gemacht habe (Accounting) und jetzt sehr ernsthaft überlege noch einen PhD zu dranzuhängen.

    Mein Lecturer hat mich diesbezüglich jetzt auch sehr ermuntert und meinte, dass die Chancen auf eine post-doc Stelle und eine wissenschaftliche Stelle im Accounting Bereich in UK sehr gut stünden, da die meisten Accounting Absolventen sehr viel eher eine Karriere in der freien Wirtschaft anstreben.

    Meine Frage ist jetzt einfach nur, ob Du das so BESTätigen kannst. Schließlich hört man ja sehr viel häufiger, dass die Konkurrenz im wissenschaftlichen Terrain hoch ist und Stellen im Regelfall nur auf kurze Zeit befristet.

    Wäre für Infos wirklich sehr dankbar!

    Also vielen Dank schon mal!

    Lieben Gruß,

    Anja

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