Duales Studium...?

Anonym 13.06.07 10:55

Hallo liebe squeaker!

Erstmal mein volle Anerkennung für diese in allen Belangen super gelungene Seite!

Wie so viele stehe auch ich vor der Entscheidung wie es denn jetzt so in den nächsten Jahren weitergehen soll.

Ich habe 2006 Abitur in Regensburg gemacht, LK Mathe und Musik, Abiturschnitt 1,8.
Derzeit stecke ich in einer Ausbildung zum Bankkaufmann, Noten sind gut, wobei diese ja nichts wert sind.
Das Ganze findet bei der Sparkasse Regensburg statt und nennt sich Duales Studium. Sprich, 2 Jahre normale Ausbildung mit extra vielen Seminaren und Trainings, dann beginnt das Studium.

Es wäre an dieser Hochschule in Bonn, diese Sparkassen finanzierte Institution.

Größtenteils über eine Internetplattform und Fernstudium, gelegentlichen Präsentsveranstaltungen. Abschluss Bachelor of Finance.

Während dem Studium würde ich eigentlich Vollzeit arbeiten.
Das erste Jahr im Privatkundenbereich.
Das zweite im Individualkundenbereich.
Das dritte im Geschäftskundenbereich.
Im letzten halben Jahr, während der Bachelor Arbeit wäre is so was wie ein Assistent von einem Geschäftsbereichsleiter.

Die Sparkasse hatte ca. 1.000 Mitarbeiter und eine Bilanzsmme von ca. 3 Mrd., damit ihr ne Vorstellung habt.

Jetzt meine Frage, ist das in euren Augen was Gescheites? Was haltet ihr allg. von solchen dualen Sachen.

Ich kann Mai 2008, also bevor das Studium anfängt ohne Probleme raus um was anderes zu machen.

Generell möchte ich auf jeden Fall im wirtschaftlichen Bereich bleiben.

Jetzt spiele ich schon seit längerem mit dem Gedanken eben im Mai aufzuhören und mich an Unis zu Bewerben.
St. Gallen, Mannheim, Witten, HHL, ESB, Zürich und ähnliche Unis sehen ziemliche reizvoll aus.

Um mich dafür zu Bewerben muss ich erstens in Englisch fit werden und ansonsten mit ordentlich für GMAT und dergleichen vorbereiten.

Ich würde jetzt einfach gerne mal euch, als bereits Erfahrene, Fragen was ihr davon haltet.
Ist es mit meinem Abiturschnitt überhaupt möglich in solche Unis reinzukommen?
Ist es möglich, dass ich bis dahin noch gut genug in English werde? Hatte nur noch GK mit so ca. 10 Punkten in der 12ten und 13ten.

Evtl. habe ich mir überlegt im Mai nach den Prüfung aufzuhören noch eine gescheite so ca. 4 wöchige Sprachreise zu machen und dann mich zu Bewerben?

Schon einmal herzlichen Dank für eure Antworten!

Mit freundlichen Grüßen, Christoph

  1. jon... 13.06.07 11:48

    Ich denke, dass du das nicht vergleich kannst. Sparkassen rekrutieren i.d.R. aus ihrer eigenen Ausbildungsorganisation und nicht von Hochschulen. Wenn du gut bist, kannst du bei der Sparkasse (oder einer anderen) genau so Karriere machen. Und die Gehälter sind ja auch nicht schlecht... ;-)
    Wenn du aber zur Deutschen Bank willst etc., ins Investmentbanking etc, dann wechsele... Meine Meinung ist aber, dass du überlegen sollten ob du 80h die Woche arbeiten willst.
    Du kannst zwar auch bei der Detuschen Bank als Controller einsteigen, aber viel zu melden hast du da halt nicht. Da sehe ich bei einer Sparkasse als besser an.

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  2. Anonym 13.06.07 12:14

    Hallo, schonmal Danke für die Antwort.

    Nach meinen bisherigen Erfahrungen sind die Gehälter in der Sparkasse schlecht.
    Karriere machen ist auch nicht wirklich möglich, einfach zu langsam.
    Es ist ja ein nette ruhige 40-50 Stunden Woche, aber ehrlich gesagt finde ich den Job langweilig. Alles andere als anspruchsvoll. Mitdenken ist nicht nötig.

    Auch ist mir die Sparkasse irgendwie zu lahm. Ich kenne zwar nur die Regensburger, allerdings ist die Bayernweit sogar noch eine der größten.

    Also meine Zukunft sehe ich nicht gerade bei einer Sparkasse.

    Ich will eigentlich auch nicht im Privatkundenbereich bleiben.
    Unternehmen bzw. Firmen Beratungen sind wesentlich interessanter.

    Mfg

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  3. jon... 13.06.07 13:18

    Ok, das veränder die Lage etwas...
    Allerdings erwarte nicht, dass es in der Industrie/Unternehmen unbedingt schneller voran geht. Bin selber nicht bei einer Sparkasse, aber kenn durchaus Leute, die mit 29 Jahren Filialleiter von 2 Filialen sind. Und Gehälter schwanken in der Industrie auch sehr stark... Mitdenken ist woanders auch nicht immer gefordert... Nicht alles was glänzt ist Gold... Auch in den Unternehmensberatungen gibt der Auftraggeber dir häufig die Lösung vor und du sollst nur vor dem Aufsichtsrat das ganze noch mal "BESTätigen".
    Wenn Du aus dem Banking raus willst, wass genau willst du dann machen? oder willst du nur aus der Sparkasse weg...? Ansonsten mach deinen FH Abschluss und wechsele zu einer größeren Bank in Firmenkundengeschäft...

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  4. sudden 13.06.07 14:56

    ich kann dir ein normales Uni Studium nur empfehlen.

    Ich studiere an einer stinknormalen Uni und werde nach 8 Semestern mein Diplom machen, ungefäHR solange wie deine Ausbildung geht.

    Obwohl ich vorher noch keinen Bankbezug hatte, habe ich ein Praktikum bei einer großen Bank und Frankfurt machen können.

    Allerdings ist nicht wirklich alles Gold was glänzt, 40h Wochen gibt's dort aber auch nicht und langweilig wird dir erst recht nicht!

    Wenn du die Möglichkeit hast solltest du an einer der von dir genannten Uni's studieren oder an irgendeiner anderen normalen Uni. Mit Abi 1,8 dürfte es in Mannheim aber nicht einfach werden ;-)

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