Private Business Schools

Benjaminham 02.03.07 14:50

Hallo Jungs habe es bereits in einer anderen Diskussionsrunde angesprochen. Was denkt ihr denn sind solche Business schools in Deutschland wert? Ganz konkret zum Beispiel ISM Dortmund oder MUnich Business School. Die kommen in Rankings immer reltiv weit hoch also was ist davon zu halten?

  1. autares 03.03.07 00:49

    Bei der ISM stimmdas Preis-/Leistungsverhältnis nicht - so meine Meinung. Was du dort hast, kannst du mit ein bisschen Eigenengagement auch für €3000 weniger im Semester haben.

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  2. FC707 03.03.07 10:02

    Wenn Du richtig Asche für Deine Ausbildung ausgeben möchtest geh an die WHU; vielleicht auch noch an die EBS. Da kriegst Du jedenfalls zumindest eine fundierte Ausbildung gepaart mit einer sehr guten Reputation (muss dazu sagen, dass ich dort nicht studiert habe!).
    Aber auch die staatlichen Unis sind sehr stark (Mannheim, Köln, Passau, LMU...). Nach dem Grundstudium könntest Du Dich immer noch entscheiden bspw. an die HHL oder an EAP zu wechseln, falls Du doch kleinere Gruppen mit mehr Professorenkontakt wünscht.

    Die Private Business Schools haben in meinen Augen dagegen überhaupt keinen Vorteil gegenüber dem obigen Vorgehen. Jetzt braucht mir auch keiner mit, da wird man "praxisnäher" ausgebildet zu kommen. Unter dem Strich zählt neben der eigentlichen Ausbildung halt der Ruf der Hochschule und den hast Du dort im Gesamtvergleich in meinen Augen nicht. Dafür dann noch soviel Kohle hinzublättern, macht kein Sinn. Das zeigt auch, dass die ganzen Top-UBs + IBs i.d.R. nicht von diesen Schools rekrutieren. Musst halt wissen wo Du hinwillst. Wenn Du ein Notenproblem hast, und aufgrund dessen nicht den obigen Weg einschlagen möchtest/kannst, gibt es immer noch gute Alternativen. Häufig kann man sich bspw. für VWL einschreiben und nach einiger Zeit zu BWL wechseln usw. (an staatlichen Unis...)

    Fazit: Finger Weg von Private Business Schools (sorry Business-School-Guys, meine Meinung :) )

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  3. dj41blue 03.03.07 11:14

    Also das trifft für Deutschland schon zu. Die MBS allerdings ist meiner Meinung viel besser als Dortmund z.B. Roland Berger hält regelmäßig Vorträge in München und die Abgänger die ich kenne, hatten i.d.R. keine Probleme. Ein Freund von mir ist zum Beispiel bei goetzpartners gut untergekommen.
    Ich selber war an einer BS in Paris und jetzt Genf für ein MBA. Die Resonanz auf meine Bewerbung ist vollkommen ok, denke nicht, dass ich deswegen eine Absage bekommen habe.
    Denke es kommt auch hier auf den Notenschnitt an. Auf den BS kommt vielleicht auch so irgendie durch, jedoch mit guten Noten muss man genau die gleiche Arbeit investieren wie an der großen Unis.

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  4. Benjaminham 03.03.07 11:17

    Ja schon klar aber vielleicht habe ich zu wenig ahnung (habe mich auch nie dafür interessiert) wie kommen dann diese guten Rankings zusammen? Ich habe im gegenzug aber schon gehört, dass einige IB auch EBS leute haben auch Top IBs ebenso UBs (nicht Accenture etc).
    Fragen ist halt ob man mehr und besser lernen kann wenn der Prof mehr oder weniger dein Freund ist und nicht ein Strichmännchen in einem Audimax irgendwo weit vorne? Ich habe auch schon horrorgrschichten aus Unis gehört (von wegen "ich bin hier nur für die Wissenschaft da und nicht dafür ihnen was beizubringen" da denkt man sich schon wenn man bezahlt hat man einen anderen einfluss auf solche einstellungen - ähnlich dem amerikanischen System.
    Die Sache mit dem Ruf finde ich auch bisschen schwierig. Ein Ibanker bei der HVB hat mir mal ins gesicht gesagt er bevorzugt leute aus regensburg weil er da noch Profs und Uni kennt und beurteilen kann wie einer performt hat - und Regensburg ist keine sogenannte Eliteuni.

    Was meint ihr?

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  5. Ertan_Ongun 03.03.07 11:38

    Hallo,

    folgende Unis: Sind die Hausnummern in Dtl. und bieten die besten Karrierechancen:

    Private: UW/H, WHU, HHL, EAP, EBS
    Public: Köln, Mannheim

    Abgesehen von diesen TopClustern schafft man es bei entsprechender Performance auch von Regensburg in IBanking, gleichwohl, wird es da sehr schwer.

    Ich kann dir Witten/Herdecke sehr empfehlen:

    Eine ganzheitliche Managementausbildung unter excellenten Bedingungen (Ca. 40 Mann starke JAhrgänge), in der Querköpfe keine Ausnahme sondern die Regel sind.


    MEld dich wenn Du Fragen hast.

    Mein Vordiplom habe ich übrigens in Köln gemacht daher weiß ich zumindest ein bisschen wovon ich rede...

    Gruss,

    Ertan

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  6. Benjaminham 03.03.07 11:46

    Ja schon klar aber vielleicht habe ich zu wenig ahnung (habe mich auch nie dafür interessiert) wie kommen dann diese guten Rankings zusammen? Ich habe im gegenzug aber schon gehört, dass einige IB auch EBS leute haben auch Top IBs ebenso UBs (nicht Accenture etc).
    Fragen ist halt ob man mehr und besser lernen kann wenn der Prof mehr oder weniger dein Freund ist und nicht ein Strichmännchen in einem Audimax irgendwo weit vorne? Ich habe auch schon horrorgrschichten aus Unis gehört (von wegen "ich bin hier nur für die Wissenschaft da und nicht dafür ihnen was beizubringen" da denkt man sich schon wenn man bezahlt hat man einen anderen einfluss auf solche einstellungen - ähnlich dem amerikanischen System.
    Die Sache mit dem Ruf finde ich auch bisschen schwierig. Ein Ibanker bei der HVB hat mir mal ins gesicht gesagt er bevorzugt leute aus regensburg weil er da noch Profs und Uni kennt und beurteilen kann wie einer performt hat - und Regensburg ist keine sogenannte Eliteuni.

    Was meint ihr?

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  7. autares 03.03.07 12:33

    Moment, eine WHU oder EBS ist nicht mit einer ISM oder MBS zu vergleichen! WHU und EBS haben einen sehr guten Ruf und zwar nicht nur unter Studenten, sondern auch in der Wirtschaft - was ich menschlich von den Studenten dieser Unis halte, sag ich mal jetzt besser nicht ;) Du wirst sehr viele EBSler und WHUler bei GS, BCG, McK usw. finden, aber kaum einen ISMler oder MBSler...ich persönlich kenne spontan keinen.

    Die von dir genannten Rankings beruhen zum Großteil auch auf den Befragungen der Studenten dieser Unis. Nun musst du überlegen, was wohl ein Student solch einer Einrichtung sagen wird, wenn er selber €3500/Semester bezahlen muss und zudem noch nie eine öffentliche Uni von innen gesehen hat. Ich kenne kaum jemanden an der ISM, der während des Studiums zugegeben hätte, dass das Preis-/Leistungsverhältnis nicht stimmt. Heute sind alle mit dem Studium fertig und retroperspektiv teilt fast jeder inzwischen meine Meinung.

    Zu Witten/Herdecke: Über dieser Uni schwebt schon seit Jahren das Damokles-Schwert, musst du selber wissen. Zumal die meisten privaten Hochschulen auf wackligen finanziellen Beinen stehen. Bei Witten/Herdecke sind jedoch die auffallend guten Abschlüsse bemerkenswert, wobei ich dies bewusst nicht bewerten möchte, dafür kenne ich zu wenige Personen dieser Uni.

    Zumal es bei den Personalern häufig auf die Erfahrung mit einer Uni ankommt. Du findest z.B. haufenweise ISMler bei Unilever, E&Y usw. weil da einfach ein ehemaliger ISMler sitzt, der das Unternehmen von der Ausbildung überzeugen konnte. Ähnlich ist der Fall mit dir und dem HVBler.

    Meine persönliche Meinung: Wenn privat und teuer, dann im Ausland. Der Ruf einer amerikanischen Elite-Uni ist nicht zu schlagen. Habe in Berkeley studiert und das kommt gerade in Deutschland hammermäßig an....

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  8. Benjaminham 03.03.07 18:22

    Ok interessant. Wieso sagst du nicht was du von denen der privaten Unis hältst? Sind da keine normalen Leute?
    Was hast du in Berkeley studiert? und wie bewirbt man sich da und was kostet das? Wie ist der Workload usw? Wäre interessant ...

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  9. FC707 03.03.07 18:52

    Stimme Autares vollkommen zu! Allerdings glaube ich nicht, dass Deutsche Topunis sich verstecken müssen. Wenn Du an die WHU oder nach Mannheim gehst, kannst Du auch zu namenhaften Unis ins Ausland gehen und zu dem noch günstiger studieren (wenn nicht mit Stipendium versorgt!). Und wenn Du einigermaßen Noten hast wirst Du überall eingeladen, egal wo es hingehen soll.

    Und nochmal zum Ruf: Entscheidend sind Rankings, wo Personaler das Sagen haben. Dort sind die sog. Private Business Schools nicht an der Spitze zu finden. Da sie zudem noch extrem teuer sind spricht überhaupt nix dafür in meinen Augen.

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  10. Anonym 03.03.07 18:55

    Ok interessant. Wieso sagst du nicht was du von denen der privaten Unis hältst? Sind da keine normalen Leute?
    Was hast du in Berkeley studiert? und wie bewirbt man sich da und was kostet das? Wie ist der Workload usw? Wäre interessant ...

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  11. autares 03.03.07 19:17

    Naja, wer an einer dieser privaten Unis studiert hat meistens von Haus aus das Geld, dort auch studieren zu können. Die Profilierung fängt dann meistens mit dem Auto auf dem Parkplatz an und hört bei wochenendlichen Hubschraubertrips nach St. Mo auf...

    Ich habe mein HS in Berkeley absolviert. Musst dich ganz normal Bewerben. Gekostet hat mich das ganze ca. 30.000US$ p.a. all inklusive. Studiengebühren waren bei mir

    Workload? Wieviel du da arbeiten musst? Nicht mehr als in Deutschland...

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  12. tom... 03.03.07 21:23

    Ich kann dem nur beipflichten. Gilt nicht nur für die ISM, sondern für jede Private "Uni".

    Jeder ist seines eigen Glückes Schmied...

    An einer Privaten bekommst du z.B. deine Auslandssemester in den A... geblasen, jedoch kannst du ja auch von einer normalen Uni ins Ausland gehen. Diese Privileg erhälst du dann aufgrund deiner universitären Leistungen und nicht aufgrund des Geldes deiner Eltern.

    Eigeninitiative wird auch bei Personalern gern gesehen.

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  13. Benjaminham 03.03.07 22:38

    Die grundsätzliche Frage ist ja nicht ob man irgendwas in den A.. geblasen bekommt, sondern ob die Ausbildung was wert ist. Ich Frage mich halt ob es besser ist wenn ich auf ner normalen Uni durchschnitt bin und dann keine Chance auf Ausland etc bekomme oder ob ich an ner privaten dann automatisch sowas bekomme. Ich meine ein gewisses Maß an initiative denke ich braucht man an ner privaten auch. Irgendwie kann ich mit nicht so vorstellen, dass man da alles nur nachgeschmissen bekommt (so wie es manche hier erzählen; speziell hier in Bayern stelle ich mir das schwer vor wg Kultusministerium und accreditierung usw). Ich habe auch gehört, dass es einige ziemlich gute Leute geben muss (hier von der MBS) die auch anstellungen bei Berger oder Praktika bei GS gemacht haben. Ich meine so schlecht können die dann auch nicht sein und wenn ich mir vorstelle wie hoch die Quote an druchschnitt an einer staatlichen FH / Uni ist dann weiß ich nicht ob es an der privaten besser bzw. schlechter sein soll. Ich denke halt dass es ein vorteil sein kann wenn man diese Auslandssemester (MBS EBS ISM etc) automatisch dabei hat. Klar die Leistung ist vielleicht ncht die an einer staatlichen Uni aber ist es eine Leistung wenn man sich durch verwaltung durcharbeitet bzw. kämpft.
    Ich will sicher kein Plädoyer für die privaten hier halten aber es gibt auch Vorteile (auch in akademischer Hinsicht finde ich) oder denkt ihr das wäre sicher ein Fehlgriff? Gesetzt dem Fall die privaten wären umsonst - würdet ihr euch dann dafür entscheiden?

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  14. autares 04.03.07 10:02

    An einer rpivaten Hochschule bekommst du alles in den A.... geblasen. Sorry, aber so ist es nun einmal.

    In meinen Augen wäre alles ausser WHU und EBS ein Fehler.

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  15. Hom... 04.03.07 11:48

    kann mich hier nur auf die whu beziehen, jetzt aber mal mein senf dazu ;)

    um angeblich irgendwas in den a. geblasen zu bekommen, muss man erstmal an den privaten aufgenommen werden (und dazu schonmal etwas initiative zeigen - toefl machen, vorpraktikum, 2stufiger auswahltest etc.). wer das schafft, merkt dann schnell, dass wenn er etwas irgendwohin geblasen bekommen möchte, er das schon selber machen muss...was schwierig werden könnte.

    an der finanzierung sollte ein studium an einer privaten nicht scheitern. an der whu z.b. gibts 15% freiplätze, zinsfreie kredite, stipendien, umgekehrter generationenvertrag...

    durch staatliche akkreditierung sind schon bestimmte standards an die lehre gesetzt und durch anerkannte qualitätssiegel wie equis (die nicht leicht zu bekommen sind), werden diese nochmal erhöht (auch bezügl. ausstattung der hochschule, betreuung usw.).

    manches bekommt man hier bestimmt einfacher als an staatlichen unis (auslandssemester, evtl. firmenkontakte), die auslandssemester entschädigen allerdings nur leidlich für den workload den man in vallendar, oestrich und sonstwo hat. urlaubssemester o.ä. kann man knicken, die praktika sind pflicht und im sommer in das studium integriert (und um gute praktika, vor allem im ausland, zu bekommen gehört auch einiges an initiative). normalerweise hatte ich ca. 3 wochen semesterferien im jahr.

    darüber hinaus engagieren sich die meisten leute noch nebenher in verschiedenen initiativen.

    muss dazu sagen, dass sich das alles durch bachelor/master etwas geändert hat (auswahlverfahren, nur noch ein auslandssemester im bachelor).

    man sollte sich halt bewusst sein, was man machen möchte. wer ins consulting oder banking will hat mit whu auf jeden fall beste chancen wenn die noten einigermassen stimmen (was auch nicht so einfach ist, denn die kommilitonen wollen das natürlich auch - rat race ;)). während meines studiums hier wurde ich allerdings von banking und Beratung eher abgeschreckt...soll auch vorkommen ;)

    noch kurz zu den rankings: Personaler tendieren dazu, unis zu bevorzugen die sie kennen, an denen sie selbst studiert haben etc. und die privaten kommen erst seit ein paar jahren in den fokus.

    ganz generell: wer die privaten nicht kennt, weil er selbst nicht dort war oder keine leute gut kennt die das machen, der sollte sich auch mit urteilen etwas zurück halten. tut manchmal ganz gut ;)

    und als abschluss: ich würde mich wohl nicht nochmal für eine Private entscheiden. auslandssemester waren toll und firmenkontakte sind auch nicht ohne. aber die leute (frauenquote! ;), vallendar, workload und anderes würden mich wohl doch dazu bewegen nach Köln oder münster zu gehen oder am besten mich rechtzeitig übers ausland (australien, uk, usa) zu informieren.

    so long, schönen sonntag noch.
    cheers
    j

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  16. feb... 04.03.07 11:54

    ganz schnell,

    ich glaube die privaten wissen sich ganz gut zu verkaufen - mit ihren "all inclusive" programmen.

    doch, wenn du dir mal ansiehst, was du an staatlichen unis für möglichkeiten hast, dann ist das nicht immer beeindruckend (bspl. vwl uni mannheim -- austausch mit berkeley und yale).

    eine weitere kurze anmerkung: die letzten jahre haben gezeigt welche finanzielle schwierigkeiten die privaten z.t. haben (stichwort witten und iub). dies ist wichtig zu berücksichtigen, weil ein abschluss von einer pleitegegangen Uni sicherlich nicht mehr soooooo viel wert ist - ist klar. (ich persönlich sehe da insbesondere im zuge der exzellenz-initiative eine grosse gefahr: die möglichkeit der staatlichen unis sich in diesem zusammenhang stärker zu profilieren erhöht den druck auf die privaten.

    letzte anmerkung - eine etwas persönlichere: während meines studiums, haben sich meine (akad.) interessen stark verändert. ich Frage mich, ob ich mich an einer privaten (meist sehr fokusierten und was den studienaufbau angeht durchstrukturierten) Uni ähnlich umorientieren hätte können, wie ich es an einer staatlichen konnte...

    viel erfolg bei der entscheidungsfindung,

    philipp

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  17. tom... 04.03.07 13:13

    Sehr guter Punkt mit der Umorientierung. Gilt nicht nur für Studienschwerpunkt sondern auch vor allem für das "Karriereziel". Bevor man studiert hat, weiß man gar nicht wie studieren ist. Wer während des Studiums merkt, dass die Uni das eigentlich Karriereziel ist, sprich Promotion, der isr an Privaten sehr sehr sehr schlecht aufgehoben. Kenne kaum eine gute Universität, die sich so ein "Kuckucksei" ins Nest legen würde.

    Sprich, mit Initiative eröffnet dir eine staatliche Uni einen breiteren Aktionsradius!

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  18. Benjaminham 04.03.07 16:01

    Also da denke ich das erste mal das es sicher nicht stimmt. Die Promotion ist und bleibt ein deutsches Steckenpferd. Die Ammis, Franzosen, Engländer zb halten von einer Promotion rein gar nichts wenn du eine wirtschaftliche Karriere anstrebst. Ein Phd ist für die eine reine wissenschaftliche abarbetung eines Themas und somit bist du damit nur für die Bildung interessanter geworden und nicht für die wirtschaft. Dominant sind hier ganz klar die MBAs und die kann ich mit einem MBS ISM EBS abschluss auch machen.
    Und wie gesagt problem bei den staatlichen ist einfach der riesen Anteil an durchschnittlichen und der extrem kleine Teil der dann mehr machen kann. Keiner aus Mannheim lässt dich nach Berkeley wenn du einen 3 er schnitt hast (also schlechter als 2,5). Das ist sicher ein nachteil.
    Das mit der Umorientierung stimmt aber. Das kannst du an der privaten nicth und da hast eine viel kleinere Auswahl an schwerpunkten.

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  19. Ertan_Ongun 04.03.07 16:17

    An der Universität Witten/Herdecke hat man wirklich unzählige Vorteile gegenüber eine privaten Business School:

    1. Geld, Herkunft oder Elternhaus sin absolut unrelevant.

    Entscheidend ist ausschließlich das Gesamtbild.

    2. Die Studentenschaft ist absolut heterogen und es laufen einem keine Ralph Lauren yuppies über den Weg.

    3. Die Studenten werden nicht mit Auslandspraktika und semester gepappert wie an manch anderer Uni daher ist der konkurrenzkampf angenehm niedrig.

    4. Unser Zahnmedizinstudentinnen sind wunderschön.:-)

    Gruss,

    Ertan


    . Wir lernen keine PowerPoint folien im Akkord auswendig

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  20. tom... 04.03.07 16:32

    Wenn du mal meinen Beitrag richtig lesen würdest, dann würdest du merken, dass ich von dem Karriereziel Uni gesprochen...Du hast also die Chance auf eine wirtschaftlich und akademische Laufbahn!!!

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  21. Benjaminham 04.03.07 22:43

    Mag sein aber nur in Deutschland. Woanders lachen Sie dich inzwischen fasr schon aus weil du mit einem richtigen Thema schon deine 3 Jahre für deinen Dr. brauchst und dann meist noch weniger Ahnung von der Praxis hast als ein MBAler - international ist der Dr. sicher nicht empfehlenswert - nur noch in Deutschland und der horizont ist mir zu klein. Ich halte es für den flaschen weg.

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  22. tom... 04.03.07 23:43

    bei deinen antworten kann ich verstehen dass du dir sorgen machst, dass du an einer staatlichen keinen austauschplatz bekommst.

    du scheinst ja die einfachsten zusammenhänge nicht zu verstehen. habe gesagt, dass man während des studiums sein karriereziel wechselt, sprich man an der Uni bleiben will.

    in diesem fall hilft dir deine Private kein stück weiter.

    und 3 jahre Promotion stimmt auch nicht, wenn du was richtiges machen willst, dann sind es 4. es sei denn, du promovierst nur wegen des titels, dann kannst du natürlich auch wieder an deine Private gehen...

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  23. Benjaminham 05.03.07 09:41

    Das mag sein. Aber an der Uni bleiben kommt für mich nicht in Frage. Außerdem stimmt das auch hier nicht ganz. AUch die Privaten brauchen Dozenten - das könnte man dann auch machen (zb EBS). Promovieren kannst du da auch. Zudem noch mal - für deine wissenschaftkarriere international sinnvoll / für deine wirtschaftskarriere immer sinnloser und international totaler blödsinn.
    Von einem anderen Punkt aus gesehen wieviel Prozent eines Jahrgangs promovieren aus gründen der Wissenschaft? und wieviele von denen gehen dann als Dozent / Prof an die Uni. Wieviele Stellen gibt es da? Wenn du eine Frage mit mehr als 5% benantworten kannst dann kannst du ja 4 Jahre deines Lebens für solches Zeugs opfern - wenn nicht dann nimm den MBA und da ist die Private nicht schlechter als die Staatliche, weil deutsche Unis im internationalen Vergleich eh nix zu melden haben und maximal 2nd tier sind (und zwar alle oder hast du jemals eine deutsche Uni in einem Inter Ranking vorne gefunden?).

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  24. FC707 05.03.07 10:52

    Also ich finde es geht nicht allein um die Promotionsmöglichkeit. Es gibt halt in Dtl. eine Handvoll guter Unis (ein paar staatliche und EBS+WHU). Wenn Du an eine dieser Unis gehst hast Du eine fundierte Ausbildung, kannst ins Ausland gehen (an renommierte Unis wenn Du willst) und wirst bei entsprechend guter Studiumsleistung definitiv überall wo Du hin möchtest eingeladen. Das hast Du nicht, wenn Du an die ISM oder an etwas Ähnliches gehst.

    Im Ausland studieren ist sicherlich auch cool, wobei ich dabei auch sagen muss, dass auch das wiederum nur an den richtig guten Unis Sinn macht. Dagegen spricht allerdings der enorme Preis für ausländische Studenten (im Vergleich zu den 500€ an einer staatlichen). Zudem würde ich mal die These wagen, dass wenn Du später statt ins IB oder in die UB lieber direkt in ein Unternehmen in Dtl. möchtest, ein Studium hier in Dtl. besser ist.

    Daher nun mal eine Gegenfrage: Was spricht gegen Mannheim, Köln, usw.? Du hast dort alles, was Du im Ausland/an einer Privaten auch hast (allerdings mit mehr Selbstorganisation).

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