Bedenkzeit erbitten? Oder nach Unterschrift absagen?

glitz 22.05.07 19:54

Hallo Leute,

ich habe ein sehr interessantes Angebot für ein Sommerpraktikum. Bis in einer Woche soll ich den Vertrag unterzeichnet zurückgesendet haben.
In zwei Wochen bin ich aber zum Vorstellungsgespräch bei einem für mich deutlich interessanteren Unternehmen eingeladen.
Wie wirkt es, wenn man sich für einen Vertrag eine zusätzliche Woche Bedenkzeit erbittet?
Die andere Option wäre, dass ich beim ersten Unternehmen unterschreibe und, falls es beim anderen klappt, wieder absage. Ganz abgesehen davon, dass ich das aber nicht besonders professionell finde: Könnte das irgendwelche rechtlichen Konsequenzen haben? (Dass ich mich dann später bei dem Unternehmen nicht mehr zu Bewerben bräuchte, ist mir klar.)

Vielen Dank für euren Input!

  1. Mar... 22.05.07 20:47

    Bzgl. Rechtlicher Konsequenzen kann ich dir leider nicht weiterhelfen – würde mich allerdings auch sehr interessieren!

    Besser ist aber definitiv einfach um eine weitere Woche Bedenkzeit zu bitten. Die Personaler wissen, dass Bewerber auch bei anderen Unternehmen kandidieren und dass andere Angebote besser sein können.

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  2. glitz 22.05.07 21:16

    Danke für die schnelle Antwort!

    Sollte ich erst kurz vor Ablauf der Frist um weitere Bedenkzeit bitten, oder sofort morgen?

    Ein anderer Punkt ist, dass wegen eines Umzugs vor ein paar Tagen auf dem Vertrag noch meine alte Anschrift steht, d.h. ich müsste sowieso darum bitten, mir eine neue Fassung zuzuschicken. Wirkt es nicht ein bisschen blöd, darum zu bitten und gleichzeitig um mehr Zeit zu Fragen?

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  3. Mar... 22.05.07 22:01

    Is nicht blöd und außerdem hast du keine andere Wahl.
    Übermittle die neuen Kontaktdaten und bitte um eine Verlängerung der Bedenkzeit, da du noch andere Gespräche hast und die anderen Unternehmen erstmal kennenlernen möchtest bevor du dich auf ein bestimmtes Prakt. festlegst.

    Wenn du bei dem anderen Unt. beginnen kannst sagst du dem aktuellen, dass du ein besseres Anfebot bekommen hast und dass es dir leid tut abzusagen. Anderenfalls schickst du den unterzeichneten Vertrag an das alte Unternehmen

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  4. DagHammar 23.05.07 00:32

    Hey Glitz!
    Dass Du Dich dort nicht mehr zu Bewerben brauchst, stimmt nicht. Weiss von mind. zwei WP-Firmen zum Beispiel, bei denen Leute, die ihnen nach bereits geleisteter Unterschrift fuer Praktika abgesagt haben, nach Abschluss des Studiums eingestellt wurden. Natuerlich haben diejenigen dann mit Praktika bei vermeindlich besseren Firmen geglänzt und waren dadurch interessant.. Hängt also auch davon ab, wie interessant Du fuer die Firmen bist. WPs suchen schliesslich momentan vehement nach Zahlenschiebern..

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  5. glitz 23.05.07 01:22

    Und wie würde man in dem Fall dann die nach der Unterschrift erfolgende Absage möglichst gut formulieren? Soll man da überhaupt einen Grund angeben, oder einfach "leider muss ich von dem Vertrag zurücktreten etc."?

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  6. DagHammar 23.05.07 13:53

    ganz höflich aber bestimmt am Telefon ohne Angabe von Gründen, falls nicht danach gefagt wird. Am Ende viell. noch, dass es Dir sehr leid tut (was wohl auch nicht gelogen ist), und dass Du hoffst, dass Du sie damit nicht in Planungsschwierigkeiten bringst.

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  7. glitz 24.05.07 10:59

    Ist das per Telefon denn überhaupt rechtskräftig? Ich hätte jetzt gedacht, dass es dann schon schriftlich abgelehnt werden muss, wenn man bereits unterschrieben hatte.

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  8. DagHammar 24.05.07 18:32

    das hängt davon ab, wen Du am Telefon hast. Im Allgemeinen reicht es, in der Personalabt. anzurufen, und die übernehmen den Rest.

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