Bewerbung Musikbranche

Bri... 06.08.02 19:18

Hallo, ich habe vor, mich bei verschiedenen Majors um ein Praktikum/Stelle zu Bewerben. Meine Frage: wie gestaltet man die Bewerbung am besten, d.h. sollte man einen auf "ich bin ja so orginell" machen und eine ausgefallene Bewerbung schicken oder ist es eher ratsam, eine klassische BWLer Bewerbung wie wir sie ja alle kennen zu schreiben? Weitere Frage: habe eine Ausschreibung für einen Praktikumsplatz bei einem der größten Majorlabels entdeckt. In der Beschreibung des Praktikums wurden die potenziellen Kandidaten gedutzt. Wenn man mich aber dutzt, finde ich es etwas befremdlich, in meinem Anschreiben mit dem üblichen ..Sehr geehrte Frau Blumenkohl... loszulegen, andererseits ist Hallo Du wohl auch nicht die Lösung. Wer weiß Rat bzw. kennt sich mit den Tücken der Bewerbung in ach so lässigen Branchen aus??? Wäre für Tipps dankbar ;-)

  1. Che... 06.08.02 19:49

    Mit der Musikbranche kenn ich mich nicht aus, aber wenn du's geschafft hast, dann gib mir Bescheid, mein Kollege sucht noch n Label fuer seine Band. :-

    Spass beiseite, bei der DU-Form in der Ausschreibung waere es ja eigentlich nicht verkehrt, wenn man diese in der quasi-Antwort beibehaelt.
    Andererseits, wenn es dir schon befremdlich vorkommt, wuerde ich es gleich sein lassen.
    Ich denke, wenn man es von seiner eigenen Art her wirklich locker rueberbringt, kann mans ja versuchen. Ist man selbst nicht der Typ dafuer, koennte dieses 'sich-Verstellen' einen schlechten Eindruck verschaffen.

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  2. meydo 06.08.02 22:57

    @chefpampel,

    auf jeder internet-seite der labels steht der ansprechpartner für demos. bei Sony garantieren die dir sogar, dass nicht praktikanten, sondern kompetente fachleute die vorauswahl treffen...

    vg
    meydo

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  3. Che... 07.08.02 11:57

    moin,
    das war doch nur spass - jdf. in diesem Zusammenhang.
    Eine gute Beziehung im Musikgeschaeft ist i.Allg. ein Vorteil, den man nicht von der Hand weisen kann - ich denke ob Demo oder Bewerbung fuer einen Job (jedweder Branche), persoenliche Kontakte sind ein Vorteil.
    Aber nochmal, hier war das mehr ein Witz.

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  4. Anonym 06.08.02 22:39

    falls du den ansprechpartner nicht persönlich kennst, sollte in einer Bewerbung meiner meinung nach immer das "Sie" verwendet werden. Natürlich kommt es auch darauf an, wo du dich bewirbst. Bei universal und BMG würde man es wohl anders machen, als bei Bambule Records (obwohl die Großen auf deren Job-sites auch das "Du" verwenden...).

    VG
    Meydo

    p.s. lässige Branchen war mal...

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  5. Suesse 07.08.02 00:28

    Im Zweifel würde ich dort erstmal anrufen - dann bekommst du einen besseren Eindruck, wie die Leute dort ticken. Dabei kann man die Du / Sie - Frage besser umtanzen als schriftlich.
    Aus meiner Zeit in einer nicht ganz kleinen Konzertagentur kann ich allerdings sagen, dass Du absolut üblich ist; zumindest wird nach einer formellen Begrüßung sehr schnell dazu übergegangen. Lieber also erstmal Siezen, normalerweise bekommt man dann sowieso das Du angeboten und es nimmt einem sicher niemand krumm.

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  6. ale... 07.08.02 10:22

    Ich war bei Warner Music Germany in Hamburg, um ein Praktikum zu absolvieren. Meine Meinung zu Bewerbungen: Wenn Du keinen Kontakt dorthin hast, brauchst Du Unmängen von Glück. Sieht dann eher schlecht aus. Außerdem mußt Du Dich darauf einstellen, daß Du keine finanzielle Unterstützung erhältst.

    Noch etwas: Schick besser eine ganz förmliche Bewerbung mit allen Floskeln, die Du kennst!

    Viel Erfolg!!!

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  7. Bri... 07.08.02 11:44

    Hey Alexgo,
    wie war das Praktikum, in welchem Bereich hast Du gearbeitet , wie war die Atmo??? Hattest du connections oder Glück? Wie hast Du dich beworben? Das sind jetzt aber viele Fragen auf einmal, was ;-)) Wäre echt super wenn Du mal ein bisschen berichten würdest...

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