Bewerbungen sollten schon eine gewisse Klasse haben

Mat... 10.01.01 22:53

Ich denke, dass man bei Bewerbungen prinzipiell allein aus Respekt und Anstand vor dem Personalchef bzw. der Firma eine Krawatte tragen sollte. Es gehört einfach zum guten Ton dies zu machen. Wer dies nicht für nötig hält, der muss entweder eine Jobvorstellung haben bei der das Erscheinungsbild völlig zweitrangig ist, oder eine krankhafte Abneigung gegen jegliche Form von Schick.
MfG Matzi

  1. Tom... 11.01.01 01:43

    Mit Verlaub: Das ist ja Quatsch
    In klassischen Unternhmen die grundsätzlich eine gewisse Arroganz zur Schau tragen (Banken, Unternehmensberatungen) ist eine Krawatte Pflicht.
    Dem Rest der Welt ist es egal.
    Was bringt die Krawatte, wenn die Hosen 5 cm zu kurz sind, oder das Sakko nicht passt.
    In der New Economy oder in der Werbung ist Krawatte gar verpönt.
    Grundsätzlich: wer es mag soll sie anziehen, wer sich ohne besser fühlt soll sie weglassen.
    "Es gibt heute nur noch zwei Krawatten-Pflichttermine: eine Hochzeit und ein Begräbnis" Tom Ford

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  2. Anonym 11.01.01 23:55

    ich stimme dir voll zu. obwohl ich im klassischen krawattenland arbeite!
    es kommt ganz darauf an wo man sich bewirbt. wenn ich eine Ausbildung zum metzger mache zieh ich mir doch nicht meinen konfirmationsanzug an?!!
    Von daher....außerdem gibt es bereiche in der bank wo poloshirt schonm schick ist...sogar meinen vorstand habe ich schon häufig lässig rumlaufen gesehen.

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  3. tsc... 16.01.01 00:25

    Frankfurt ist mittlerweile die einzige nennenswerte Bankenstadt, in der auch Banker noch AnzüGE tragen "sollten", um es mal vorsichtig auszudrücken, in London und New York ist an fünf Tagen in der Woche casual angsagt, außer im Kundenbereich. In Frankfurt haben die meisten Investment Banking Bereiche auch schon auf casual umgestellt.
    Wobei casual nicht gleich casual ist.

    Ich finde das sehr bedauerlich, aber immer noch besser als die Banker mit weißen Socken, häßlichen Krawatten oder schlecht-sitzenden Anzügen.

    Eine Anmerkung: Casual bedeutet nicht, daß man mit Blue Jeans und T-Shirt oder Sweatshirt zur Arbeit gehen kann. Ordentliches Casual ist, wenn ich es mal so verdeutlichen darf, fast genauso teuer wie "Business attire".

    Da das ganze ja mal wieder aus dem USA kam, kann ich das ganze auch nachvollziehen. Einen Amerikaner mit einem ordentlichen Anzug zu treffen, ist schon sehr selten.... ;-) Just Kidding!

    Ich persönlich hoffe, daß, wenn bald die dot.coms wieder out sein werden, das "Business attire" wieder en vogue sein wird!

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  4. Anonym 16.01.01 11:39

    ich dachte der casual friday kommt ursprünglich aus London? egal. mir wurde erklärt casual ist so wie man nach einem golf turnier das clubhaus betreten darf...

    torsten, es kommt auf die basis an...ich meine, casual kann auch viel teurer als mit anzug sein...;-D

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  5. cpo... 12.01.01 17:04

    Ich stimme sowohl "Matzi" als auch den beiden andern Autoren zu.
    Die Krawatte ist in der good Old Economy sehrwohl noch angesagt. Allerdings weniger um Arroganz sondern viel mehr Seriösität zu repräsentieren.
    In den jungen Start-Ups ist es zum größten Teils eher angesagt etwas leger aufzutreten.
    Daher würde ich mein Outfit immer meinem Gegenüber anpassen. Im übrigen soll es sogar Menschen geben, die sich sehr wohl fühlen, wenn sie sich etwas "gehobener" anziehen.

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  6. Anonym 13.01.01 23:23

    ok, darauf kann man sich einigen!

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  7. cpo... 14.01.01 23:33

    oh, vielen Dank. Das ist sehr nett von Dir ! ;-)

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  8. Tom... 15.01.01 01:36

    Also da hätte ich doch noch einen Kritikpunkt.....
    ernsthaft: im aktuellen GQ ist über das Thema Krawatte auch ein Beitrag drinne

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  9. cpo... 16.01.01 09:14

    Da ich weder GQ noch den Artikel gelesen habe, wäre es nett, wenn Du an dieser Stelle den Artikel etwas erläutern würdest.

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  10. Tom... 16.01.01 16:50

    Hi, das sollte nur eine Anmerkung sein.
    in GQ lassen sich alle bedeutenden Modepäpste von Armani bis Zegna über den Sinn und Zweck einer Krawatte aus.
    Ergebnis: wem gefällt, aber kein muss,wird inzwischen mehr als Accessoire angesehen.

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  11. cpo... 16.01.01 18:52

    Ach so. War auch kein Angriff. Ich lese nur GQ nicht und kannte jetzt den Inhalt des Artikels nicht.

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  12. Lan... 28.01.01 22:14

    Naja, ob man nun GQ glauben darf. Die ändern ihre Meinung so schnell, wie sich die Mode ändert. Auch die Herren Ford, Armani & Co. Also ich halte mich dann lieber an die Realitäten und die Tips der ehrwürdigen Herren der Savile Row in London. Die Krawatte wird als klassischer Begleiter eines guten Anzugs ihre Bedeutung im Business behalten, obgleich es sicher Branchen gibt, wo man keine Krawatte braucht.

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  13. mas... 11.06.01 15:57

    Was uns Zeitschriften, Magazine oder irgendwelche Modepäpste zum Thema Krawatte sagen. Ist mir doch piep egal.
    Ich denke auch (s.Matzi), daß man bei Vorstellungsgesprächen auf das Erscheinungsbild achten sollten. Und da kommt man zumindest an einem Anzug nicht vorbei - ob nun mit oder ohne Krawatte.
    Zu meinem Entsetzen habe ich aber auch schon die Erfahrung gemacht, daß vorallem jüngere Menschen (Teens) überhaupt keinen Wert auf das Erscheinungsbild bei Vorstellungsgesprächen legen, und in normaler Straßenkleidung auftauchen. Persönlich halte ich dies für absolut danebengegriffen.

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  14. cpo... 11.06.01 21:44

    Naja, die werden dann in der Regel auch die Quittung dafür bekommen.
    Hier würde ich das Versäumnis aber eher bei den Eltern suchen, da man sich als Teen mit Sicherheit noch nicht so viele Gedanken über die Anwendung von Businesskleidung macht.

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