Consulting in den USA nach dem Studium

lisaly23 10.07.08 10:58

Hi Leute,

ich ueberlege nach meinem Auslandsstudium direkt in die staaten zu gehen, um dort 2 Jahre bei einer consultancy firm zu arbeiten.

ich bin september fertig mit dem Studium, aber hab mich noch nicht beworben, da ich von euch erst wissen wollte, was ihr mir empfiehlt, zu tun.

Soll ich mich fuer ein Praktikum dort Bewerben, weil es einfacher so ist, ein VISUM zu kriegen?? Wann soll ich mich da Bewerben? wie lange dauert die prozedur eurer meinung nach?
Was fuer praktische Tipps habt ihr da fuer mich?

Danke fuer Eure Hilfe im Voraus.

LG

  1. Ertan_Ongun 10.07.08 11:06

    chance gehen meiner Meinung nach gegen null bei den top 20 Beratungen dort. es sei denn du bist Ivy Leauge Graduate! Betonung liget auf "Graduate".


    Wo bist du ?

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  2. lisaly23 10.07.08 12:02

    Hallo zusammen.

    Danke Ertan für Deine Antwort!

    Ich bin zur Zeit in Frankreich und hab an der ESCP-EAP Management studiert (das 3 Jahres Programm), 1 Praktikum bei Accenture absolviert, sowie 2 weitere bei namhaften Industrieunternehmen. Spreche 5 Sprachen fliessend.

    Ich möchte gerne in die Staaten gehen, aber nach deiner Nachricht kann ich das wohl vergessen?

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  3. hes... 10.07.08 12:46

    ich interessiere mich auch für die USA
    und mich würde auch die Beratung dort reizen. Melde dich doch mal bei mir. vielleicht kann man sich austauschen?

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  4. hes... 10.07.08 12:48

    @ Ertan:

    Hast du mal ne Website oder ne Auflistung der Top 20 Beratungen bzw Banken in den USA...

    ich kenne nur ein Raking wo man auch europäische oder deutsche Firmen mit drin hat...

    Ist es denn z.z. überhaupt ratsam,
    den schritt in die USA zu wagen?
    Mit der Wirtschft sieht es ja nicht so gut aus

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  5. Neuling123 10.07.08 13:44

    ola,

    dein Problem wird sein die Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, da nur pro Jahr nur eine bestimmte Menge an Visa für "qualifizierte" Arbeitskräfte zu ausgestellt wird. Da der Antrag für die Firma 1. Zeit und 2. viel Geld kostet (ca.10000$) könnte es ein wenig dauern. Da greifen Sie meisten auf Amerikaner zurück, die vielleicht besser qualifiziert sind als du. Ich kenne persönlich einen Fall, der als Deutscher in USA studiert hat und sogar einen Job angeboten dann angeboten bekommen hat. Ist gescheitert, weil er kein VISUM bekommen hat (Studi und Arbeitsvisum ist anders), obwohl er 1 Jahr vorher drum bemüht hat. Ich rate dir viel mehr hier in Europa einzusteigen wie in Bain oder so und dann in die Staaten zu wechseln. Ausserdem ist die Recrutierungsprozedere anders. Ich würde sagen sogar schwieriger. Viel glück

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  6. Neuling123 10.07.08 13:51

    Noch was,
    check doch mal die webpage von der Amerikanischen Botschaft ab oder Ruf durch.
    Ist zwar sehr teuer (ich glaube 1euro die Minute) aber sicherlich sehr informativ.

    cheers

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  7. fatman 10.07.08 15:55

    Der Bewerbungsprozess in den USA ist nochmal ein gutes Stück standardisierter als in Deutschland. Alle Top Beratungen haben Target Schools von denen sie rekrutieren (10 - 20). Wenn du einer keiner dieser Schools studiert hast, gehen die Chancen gegen Null.

    Hinzu kommt, dass eine Einstellung immer unter Vorbehalt eines vergegebenen Visa erfolgt. Was dir dann passieren kann, ist dass dein Vertrag erhalten wird du aber für 1 Jahr in ein anderes Office geschickt wirst (oft Emerging Markets, da die Nachfrage dort sehr hoch ist), um dann wieder am nächsten Visavergabeprozedere teilzunehmen.

    Davon abgesehen haben momentan alle Top Beratungen in den USA das Rekruiting eingefroren aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage.

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  8. lisaly23 10.07.08 19:42

    Hi und danke Euch allen fuer Eure Beitraege!

    Es scheint wohl sehr schwierig zu sein, direkt in die USA zu gehen... Das ist schade.

    Ich danke Euch fuer Eure Hilfe auf jeden Fall. Nun ist GB auf der Frageliste weiter oben =)

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  9. Ertan_Ongun 10.07.08 21:12

    Globallists: www.vault.com

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  10. sho... 28.07.08 22:39

    Einige Unternehmen (IB) "rushen" deinen Visumsantrag und bezahlen auch dafuer.
    Leicht ist das allerdings nicht ohne Kontakte und ohne US Top Uni im Zeugnis, aber durchaus moeglich.

    Davon mal abgesehen ist das Studium wesentlich einfacher in den USA. Ich muss mir manchmal schon an den Kof langen, was fuer Leute auch an sehr guten Unis rumlaufen (Ivy League mal ausgenommen, aber Top Public). Da wuerden manche kein Abitur in Deutschland schaffen, ernsthaft.

    Daher kann man auch das mit der "besseren Ausbildung in den USA" nicht so stehen lassen.

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