Dr./MBA/Aufbaustudium??

hamburgerin 15.04.03 14:23

Liebe squeaker, wenn man als Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieur Karriere machen möchte, sollte man wohl Promotion, MBA oder ein fachfremdes Aufbaustudium machen. Die Frage ist nur: Was ist das richtige für welche Branche? Und in welchem Berufsjahr? Wäre klasse, wenn ihr von Euren Erfahrungen berichten könntet!

  1. Anonym 15.04.03 20:37

    Hallo!
    Also prinzipiell kann man sagen, dass alle drei aufgezählten Möglichkeiten ein richtiger Schritt in Richtung beruflicher Weiterentwicklung sind.
    Die Frage lautet an dieser Stelle nur welche für einen selber die sinnvollste (aussichtsreichste) Alternative ist.
    So würde ich sagen, dass eine
    Promotion zwar mehr Zeit in Anspruch nimmt, aber in Deutschland immer noch ein wenig mehr akzeptiert wird als ein MBA.

    Der MBA hingegen, ist meiner Meinung nach ausschließlich an Top Business Schools zu empfehlen (hier ist ander als bei der Promotion die Reputation nicht nur wichtig sondern ENTSCHEIDEND!), da es hier um das große Netzwerk und die damit verbundenen Karriere geht.
    Besser ist der MBA auch , wenn du eher eine international Karriere anstrebst.

    Antworten Melden
    (4/5)   7 Votes
  2. Anonym 15.04.03 22:25

    es kommt wirklich darauf an was man machen möchte und in welcher Branche man tätig ist. jedoch muss ich deinem statement mit der top Business school widersprechen - aufjedenfall in deutschland. in deutschland machen die leute kaum unterschied zwischen columbia university oder MBA an der Uni chemnitz...meine Erfahrung ist MBA ist MBA und zur zeit wird ein MBA auch nicht wesentlich besser bezahlt als ein diplom...kann sich alles wieder ändern...also ist zur zeit ein guter zeitpunkt so ein aufbaustudium zu starten! ;-)

    Antworten Melden
    (4.2/5)   4 Votes
  3. Hen... 15.04.03 22:53

    wieso auch MBA *an sich* beinhaltet ja auch nicht mehr wissen als Dipl-Kfm.
    Viellicht noch nen bisschen Soziologie und Management-Knowhow, aberdas hängt auch von den spezifischen Fächern ab.

    ... und dann wäre da noch ein Artikel zu dem Thema von einem ehemaligen sqn-MA ;)

    Antworten Melden
    (4.1/5)   6 Votes
  4. Anonym 16.04.03 10:54

    stimme ich dir zu...aber ein MBA wird zur zeit in banken nicht extra bezahlt...die zeiten können sich auch wieder ändern!

    Antworten Melden
    (4.3/5)   6 Votes
  5. mac... 16.04.03 19:49

    Ich wuerde mir von einem ehemaligen FH-Studenten nicht gerade die Karrierewege nach einer Promotion oder einem MBA erklaeren lassen... ;-)
    Aber gut, Ansichtssache.

    No hard feelings, Bjoern-Baerchen!

    Antworten Melden
    (4.3/5)   5 Votes
  6. Hen... 17.04.03 14:06

    von einem vor-Vordiploms-Studenten auch nicht - und immerhin ist der FH-Student schon soweit (gewesen) da *prinzipiell* reinzukönnen...

    no hard feelings Hamlet-Entfleucher ;) :D

    Antworten Melden
    (4.5/5)   7 Votes
  7. Anonym 15.04.03 20:37

    Hallo!
    Also prinzipiell kann man sagen, dass alle drei aufgezählten Möglichkeiten ein richtiger Schritt in Richtung beruflicher Weiterentwicklung sind.
    Die Frage lautet an dieser Stelle nur welche für einen selber die sinnvollste (aussichtsreichste) Alternative ist.
    So würde ich sagen, dass eine
    Promotion zwar mehr Zeit in Anspruch nimmt, aber in Deutschland immer noch ein wenig mehr akzeptiert wird als ein MBA.

    Der MBA hingegen, ist meiner Meinung nach ausschließlich an Top Business Schools zu empfehlen (hier ist ander als bei der Promotion die Reputation nicht nur wichtig sondern ENTSCHEIDEND!), da es hier um das große Netzwerk und die damit verbundenen Karriere geht.
    Besser ist der MBA auch , wenn du eher eine internationale Karriere anstrebst.

    Antworten Melden
    (4.1/5)   6 Votes
  8. Net... 16.04.03 10:31

    Also ich sehe zwischen MBA und Promotion einen großen Unterschied.
    Einen MBA würde ich nach 3 Jahren Berufstätigkeit anstreben, um das Managementwissen zu erhöhen. Im Gegensatz zum Diplom setzt ein MBA Studium (an einer guten Business School) mehr an Fallstudien und Managementtheorien an. Eine gute Vorbereitung auf eine internationale Karriere und das Netzwerk ist natürlich ebenfalls wichtig.
    Der Doktor ist eher ein Schritt in Richtung Wissenschaft und sicher birgt er viel Reputation, besonders weil er ja im WiWi Bereich eher selen ist.
    Ich würde also dort eine Trennlinie ziehen.
    Persönlich finde ich beide Wege reizvoll...

    Antworten Melden
    (4.4/5)   6 Votes
  9. Anonym 16.04.03 22:45

    hola,

    die meisten (90% +) meiner MBA Kollegen hier sind Ingenieure die mit 3-8 Jahren Berufserfahrung nun den naechsten Karriereschritt geschafft haben oder planen und nun Management Know-how brauchen. Die meisten haben voher von HR, Marketing, Finanzen, etc. noch nie was gehoert....man kann also vermuten das Ingenieure fachfremdes Wissen (BWL) brauchen wenn sie Positionen mit Mitarbeiterverantwortung erlangen wollen !

    Antworten Melden
    (4.5/5)   3 Votes
  10. tri... 08.11.03 19:58

    Ich schließe mal im eigenen (und mit Sicherheit auch in Hennings, oder?) Interesse die folgende Frage mit Bitte zur Diskussion an:

    Ab wann ist man eigentlich "zu alt" für den Arbeitsmarkt, sprich: die freie Wirtschaft, wenn man den Dr. in WiWi absolviert hat?

    Was meint Ihr?
    Hat man mit 31 oder 32 noch Chancen, oder ist man mit dem Sprung über die magische 30´er-Grenze mit einem Mal "raus" aus dem ganzen Berufseinstiegs-Wirbel, der ja derzeit (leider für die meisten nicht allzu positiv) wieder im vollsten Gange ist?

    Ich freue mich auf Eure Meinungen, Diskussionen, Anregungen und Erfahrungsberichte!

    Die besten Grüße und ein schönes (Rest-)Wochenende,
    T.

    Antworten Melden
    (4.4/5)   3 Votes
  11. Doc... 19.02.04 22:56

    Als Ingenieur ist ein MBA sicherlich eine sinnvolle Ergänzung. Dieser bieten die einmalige Chance Business Wissen und Praxis kompakt zu lernen.

    Für eine Wiwi halte ich persönlich vom MBA wenig, auch wenn er an einer der TOP25 Business Schools errungen wird.
    Ein Wirtschaftswissenschaftler profitiert meier Meining nach am meisten von einem Aufbaustudium in einem Fachgebiet, dass eine gewisse Schnittfläche zur Betriebswirtschaft darstellt - also Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingeieurwesen. Für Wiwis wird es immer wichtiger zusätzliches interdisziplinäres Wissen zu haben. Außerdem fördern die genannten Aufbaustudiengänge im allgemeinen das analystische Denken.

    Eine Promotion ist immer eine Überlegung wert, kann aber sehr flexibel erreicht werden, wodurch der Druck es sofort zu tun wegfällt. Z.B. auch gut im Unternehmen möglich.

    Antworten Melden
    (4.1/5)   6 Votes

Disclaimer: Erfahrungsberichte und andere Nutzerbeiträge sind subjektive Erfahrungen einzelner Personen und spiegeln nicht die Meinung der squeaker.net-Redaktion wieder. Beitrag melden.      

  • »Ehrliche, kontrollierte und anonyme Erfahrungsberichte auf squeaker.net sind eine wichtige und sinnvolle Hilfe im Bewerbungsprozess bzw. bei der Auswahl interessanter Arbeitgeber.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net’s eigener, authentischer Stil, hohe Qualität des Netzwerkes und die Infos sind das Beste.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »Man sollte sich ein genaues Bild von jeder Firma machen bevor man sich bewirbt. Deshalb habe ich mich auf www.squeaker.net angemeldet.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net hat mir bei meinem Bewerbungsprozess sehr geholfen, das Insider-Wissen zu den Interviews und Unternehmen ist Gold wert!«

    Aly Zaazoua, Squeaker und angehender Praktikant bei Siemens Management Consulting
  • »Unabhängige Bewertungen und Erfahrungsberichte wie auf squeaker.net sind unbezahlbar.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen