Einstieg Unternehmensberatung: Praktikum oder Direkteinstieg?

Alex24 07.11.05 14:42

Ich wollte euch einmal zu euren Erfahrungen und Meinungen Fragen: Was ist die beste Strategie nach Studienende um in der Beratung Fuß zu fassen: Praktikum oder gleich den dirketen Anstieg anstreben? Für ein Praktikum sind in der Regel weniger Gespräche zu absolvieren. Wie sieht danach die Übernahmechance aus?

  1. Ertan_Ongun 08.11.05 09:21

    Allgemein ist es schwerer ein Praktikum fuer einen WIWI in einer Strategieberatung zu bekommen, da es bei BCG oder McKinsey weniger praktikastellen gibt als Festanstellungen, wobei diese lieber dann an exoten gehen. But its possible.

    Aber meine Meinung ganz klar:

    Jemand der in die Beratung gehen moechte und das zeug dazu hat, der absolviert vorher ein super Praktikum bei einer Top-Beratung oder Top Investmentbank und holt sich dann ein offer.

    Ertan Ongun

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  2. eri... 08.11.05 10:40

    es gibt absolut durchaus weniger Praktikantenstellen bei den besagten Unternehmen. Bereinigt um positionen für Quereinsteiger dürfte sich die sache relativieren.

    warum stellen diese Unternehmen bevorzugt exoten einstellen, wenn die Quote 50 / 50 (exoten/WIWI) ist?

    ich mache jeden falls nach meinem Studium ein Praktikum in der Beratung, da ich noch keins hier drin gemacht habe und auf nummer sicher gehen will. Wenn es sich anbietet, auch gerne ein zweites danach. ;-)

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  3. Yen... 09.11.05 08:30

    Hi,
    ich selbst bin seit ca 1 Jahr bei einer amerikanischen Unternehmensberatung tätig und kann nur sagen, dass es am wichtigsten ist, Berufserfahrung mitzubringen. So ein Praktikum gibt Dir zwar Erfahrung in Hinsicht auf das Arbeiten in einer UB aber wie will man beraten, wenn man noch nicht weiß wie der Hase läuft?

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  4. Ertan_Ongun 10.11.05 09:25

    ja toll, die informationen ist jetzt nicht der bringer.

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  5. Anonym 10.11.05 13:43

    @eric
    NACH dem Studium ein Praktikum in der Beratung? Ist das denn üblich?

    GRUNDSÄTZLICH:
    Man hört und liest einerseits, dass gerade in der Beratungsbranche 'Praktikum' oft 'Kaffe kochen' bedeutet. D,h, eher laue Tätigkeiten auf einen warten. Andererseits soll bspw. BCG 50% seiner Praktikanten (im Schnitt) übernehmen. Und dann lese ich oben, dass bspw. BCG besonders gerne Exoten auf Praktikantenplätze setzt.
    Wie passt denn das alles zusammen? Gibt ein interessantes Mosaik, oder?

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  6. Alex24 10.11.05 15:29

    Ich habe mich mittlerweile bei verschiedenen Beratungen/Recruitern/Consultants erkundigt und habe mehrheitlich folgende Antwort bekommen: Ein Praktikum ist grundsätzlich nicht falsch, gerade wenn noch kein Praktikum in der Beratung absolviert wurde. So selten kommt ein Praktikum nach dem Studium wohl auch nicht vor.

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  7. Anonym 10.11.05 22:58

    Hi,

    ich hingegen halte ein Praktikum NACH Studienende eher für unüblich - aber nicht ausgeschlossen.

    Kaffee kochen wird man bei KEINER namhaften Beratung im Praktikum. Wer hier etwas anderen berichten kann, könnte einen ziemlichen Stein ins Rollen bringen.

    Stefan

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  8. stu... 12.11.05 16:50

    stefan: stimme dir zu. die top-Beratungen suchen keine Absolventen für ein praktium! Ein praktkum wird WÄHREND des studiums absolviert.
    es heißt zwar immer das praktikanten vollwertige teammitglieder sind, doch sollte dies immer vorsichtig interpretiert werden. praktikant ist eben praktikant und KEIN Berater. das gilt auch bei mck & co.

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  9. eri... 13.11.05 15:52

    Praktikum hin oder her, ich riskiere es wohl mit 2 Praktika in der Beratung nach dem Diplom.

    Am ende ist man immer schlauer ;-)

    Viet

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