Einstiegsgehalt???

Mat... 08.05.07 17:40

ein leidiges thema, aber man kommt nun mal nicht drum herum... und von irgendwas muss man sich ja seine brötchen auch kaufen;-)

Im Juli 2009 bin ich (geb. 1982, also dann frische 27Jahre alt) mit meinem doppelstudium fertig und habe dann ein Staatsexamen Humanmedizin (2,..), eine Promotion (mcl) und einen Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre (2,..) vorzuweisen. Wo siedelt sich denn das Einstiegsgehalt in den großen Unternehmensberatungen für jemanden wie mich an??? dass ich mehr Einstiegsgehalt bekomme aufgrund der Promotion weiß ich bereits, aber gibts noch was dazu für den Doppelabschluss???
Hoffe, irgendjemand von euch hat ne ahnung bzw. erfahrungsberichte???
danke und mfg
mattbrowdy

  1. Anonym 08.05.07 18:23

    Du bekommst für die Promotion mehr bzw. steigst eine stufe höher ein. der doppelabschluss ist nice to have. nicht mehr und nicht weniger.

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  2. Mat... 09.05.07 09:12

    mir geht es primär nicht ums geld, allerdings will man in der heutigen zeit natürlich auch angemessen für seine Ausbildung bezahlt werden!
    was denkst du denn in welchem bereich ein Einstiegsgehalt bei einer großen Unternehmensberatung für mich liegen würde???

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  3. DagHammar 08.05.07 23:33

    Wenn ich Du wäre, würde ich versuchen, ins Krankenhausmanagement zu kommen. Bist dafür prädestiniert, wärst dort Dein eigener Herr mit nem sehr anständigen Gehalt und nem sehr viel geringerem Risiko, dass Du rausgeboxt wirst (Marktschwankungen tangieren Dich gleich null...)

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  4. fre... 09.05.07 12:22

    Einen zweiter Abschluss wird teilweise wie eine Promotion gehandelt, so dass man dann zumindest höheres Gehalt bekommt.

    Natürlich ist bei manchen Promotionen eher Projekterfahrung, Personalführung und strukturiertes Arbeiten gefragt, so dass ich persönlich eine Promotion tendenziell höher einschätzen würde. Bei Medizinern soll das ja aber manchmal auch anders sein...

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  5. han... 09.05.07 13:07

    Bei den grossen Beratungen wird eh nix verhandelt. Da gibt es ein Einstiegsniveau fuer Diplom (und vergleichbar) und eins fuer Promotion. Ob du noch ein Studium mehr hast, aendert nichts. Kleines Beispiel, man kann teilweise im Rahmen von Austauschprogrammen einen MBA in den USA machen. So ein "im Studium erworbener" MBA bringt dir auch keinen Pfennig mehr Gehalt. Waer natuerlich super, wenn man pro Abschluss 10.000Euro extra kriegen wuerde

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  6. Zarathustra 09.05.07 21:15

    Zählt ein Medizin-Doktor genauso wie ein anderer Doktortitel? Der Aufwand im Vergleich ist doch deutlich geringer, daher macht das wenig Sinn. Und über das Gehalt kannst du noch nachdenken wenn du genommen worden bist.

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  7. Mat... 10.05.07 08:27

    das der aufwand einer medizinischen Promotion deutlich geringer ist als bei anderen promotionen stell ich mal in Frage! natürlich kann man sich den medizin-doktor auch leicht verdienen, jedoch gibt es auch experimentelle promotionen die den aufwand eines BWL-doktors um einiges überbieten.
    aber du hast recht, es ist interessant, ob ein dr.med. auch als "Promotion" beim einstiegsniveau in der Unternéhmensberatung zählt??????

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  8. jrausche 10.05.07 13:03

    Im Vergleich zu einer BWL-Promotion vielleicht nicht, aber im Vergleich zu den meisten anderen Disziplinen. Einen Dr. ing. oder Dr. rer. nat. der fünf, sechs oder mehr Jahre daran gearbeitet hat mit einem ein-/zweijährigen Dr. med. zu vergleichen ist wohl etwas weit hergeholt.

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  9. mat... 27.05.07 15:38

    ...kann jetzt nicht beurteilen, inwiefern Unterschiede beim Einstieg zwischen den versch. Dr.-Titeln gemacht werden....
    Hab selbst promoviert in Mathe, das innerhalb 2,5 Jahren durchgezogen, an ner ganz normalen Uni als Assi gearbeitet und nebenher noch bei einem marktführendm Versicherer gearbeitet, um das "Tiefgrün" wenigstens durch ein lindgrün ;) hinter den Ohren zu ersetzen .....
    Das kam bei der Bewerbung in der Beratung ganz gut an und habe 70k + Boni ausgehandelt...im ersten Jahr sollte das "unter normalen Geschäftsverhältnisse" zwischen 77-90 k einbringen....

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  10. dej... 08.05.07 22:40

    Dem nice to have würde ich so nicht zustimmen. Es kommt immer darauf an, wie man so etwas bei Gehaltsverhandlungen verkaufen. Wenn sich der Zweitstudiengang mit dem Tätigkeitsprofil ergänzt kann da auf alle Fälle noch was rausspringen. Aber sicher nicht vergleichbar mit Dr. oder phD

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