Exit aus der Unternehmensberatung bzw. das Leben danach

tobiaswittel112 19.06.08 00:31

Hallo squeaker,

ich lese immer wieder auf den Seiten von UB's, dass ihre Alumni nun auf Führungspositionen von führenden Industrieunternehmen sitzen.

Aber welche Managementpositionen sind typisch nach einem Exit? Key Account? Produktmanagement? oder gibt es hier keine typischen Positionen?

Außerdem: Ist jeder Unternehmensberater auch gleichzeitig als Manager qualifiziert? Welche grundlegenden Vorraussetzungen muss ein Manager mitbingen?

Danke

  1. Wing111 19.06.08 12:47

    Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Exit-Möglichkeiten unterhalb Projekt Manager nicht so rosig sind, wie es oft dargestellt werden.
    Unterhalb PM bist du auch in der Beratung kein "Manager", warum sollte dich die Industrie also zum "Manager" ernennen?

    Als Projekt Manager in der UB (also nach etwa 5-7 Jahren) eröffnen sich erst die wirklich attraktiven Exit-Möglichkeiten.

    Also nix mit 2 jahren UB und dann als Head of Corporate Development zum Kunden gehen....

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  2. pml22 19.06.08 20:55

    Die Exit Möglichkeiten sind sehr gut, wenn man realistische Erwartungen hat, wie der Vorposter andeutet. Nach zwei Jahren wird man aber halt nicht gleich CEO eines DAX30, aber ich arbeite in einer UB und die Leute mit 3-5Jahren Berufserfahrung haben meist je nach Größe des Unternehmens dann nach Wechsel schon Personalverantwortung (10 Leute oder sowas) und steigen ins mittlere Management ein. Je länger man in der Beratung war, desto höher. Da kann dann auch ein Vorstandsposten bei einem Mittelständler oder einer Tochtergesellschaft drin sein. Viele gründen auch ein Unternehmen oder kaufen sich in eins ein. Gerade die, die schon länger dabei sind.

    Managementfähigkeiten muss man eh erst ab Projektleiter in der Beratung beweisen. Davor ist man eher Analytiker ohne Personalverantwortung.

    Such einfach mal bei XING und schau dir ein paar Werdegänge an.

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  3. Anonym 20.06.08 10:13

    Die beste Exit-Situation aus der UB ergibt sich wahrscheinlich im ersten Jahr als Projektleiter/Projektmanager.

    1. Man hat Personalverantwortung/-leitung (zumindest innerhalb des Projektes und kann das auch im Job danach einfordern.

    2. Mit dieser neuen Funktion steigt die Lernkurve noch einmal rasant an. Das gilt zwar auch dann, wenn man Partner wird aber dann hat man ja schon eigene Stakes im Unternehmen.

    3. Man ist i.d.R. noch vergleichsweise jung und der (manchmal nicht zu vermeidende) Gehaltsverlust wirkt sich nicht so stark aus.

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  4. tobiaswittel112 20.06.08 20:17

    okay...aber welche funktion genau übernimmt man dann? Mann kann toll Probleme lösen, analysieren, kennt Branche(n), Beratertools, Excel/Powerpoint... aber was macht man dann damit? (Beispiele)

    Welche Optionen hat man, wenn vor dem Projeltleiter heißt: go und nicht grow?

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  5. fre... 30.06.08 16:53

    Die Projektleiter gehen durch die Bank weg als Führungskräfte zum Kunden. Je nach Seniorität, Performance und Anspruch zwischen 20 und mehreren Hundert Mitarbeitern.

    Typischerweise geht man ins mittlere Management eines Großkonzerns. Ganze Abteilungen übernimmt man i.d.R. noch nicht nach 2-3 Jahren UB.

    Oder man geht in eine Stabsabteilung für Strategie, Corporate Development etc.

    Einige Kumpels machen auch Start-ups auf (Business-Pläne können sie dann ja lesen und hoffentlich auch selber schreiben)

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