Gestaltung eines alternativen Karrierewegs

Anonym 02.12.08 13:46

Hi Leute,

gibt es hier Leute die das Hamsterrad verlassen haben, um einen alternativen Weg in das Berufsleben einzuschlagen? Könnt ihr eure Erfahrungen schildern? Also Personen die nicht gleich nach der Uni in der Beratung, IB oder sonsteinem Konzern eingestiegen sind, sondern ihr Geld auf andere Weise verdienen als mit fest geregelten einem 8-19 Uhr Job?

Ich bin jetzt mit dem Studium fertig und möchte die nächsten Jahre die Welt bereisen und immer dort leben wo es mir gerade gefällt, (hauptsächlich Asien und Lateinamerika). Mein derzeitiges Einkommen erziele ich durch zwei Gewerbe und Börsenspekulationen, wobei ein Gewerbe ortsgebunden ist. Habt ihr irgendwelche Tipps, wo man freiberuflich bzw. flexibel - im Sinne von nicht an einen Ort gebunden und auch kurzfristig - als BWLer (auch in Deutschland) arbeiten kann, dabei etwas sinnvolles lernt und halbwegs vernünftig bezahlt wird? Oder wo man alternativ dazu im Rahmen von Projekten hier in Deutschland halt mal 3 Monate jeden Tag 12 Stunden durchackert, aber dafür gut bezahlt wird?

Meine Qualifikationen sind gut, ich spreche 3 Sprachen, habe einen überdurchschnittlich guten Abschluss (Diplom) einer großen staatlichen Uni im Süden Deutschlands, sowie 2 lange Auslandspraktika absolviert.

Viele Grüße

  1. glitz 02.12.08 14:45

    Es gibt Leute, die als freie Berater teilweise von großen Beratungen für einzelne Projekte angeheuert werden und damit auch recht gut verdienen. (Insb., aber nicht nur, im IT-Bereich.) Als Einsteiger wird das aber eher weniger klappen. Entsprechend fällt auch die Option Interim Management aus. ;) Erkundige Dich doch mal bei Personalberatern oder Zeitarbeitsfirmen - bei letzteren weiß ich aber nicht, bis zu welchem Level an Anspruch die rekrutieren.

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  2. Anonym 04.12.08 14:38

    am besten kennst du einen etabliert(er)en Berater, der immer mal wieder freelancer anheuert. problem dabei aber ist ganz klar, dass du als Berater-sicht ein rookie und damit auch nicht billable bist. in den ersten monaten wirst du normalerweise dem klienten nicht in rechnung gestellt, d.h. das Unternehmen bildet dich erst noch aus und investiert in deine skills. wenn du direkt als freelancer einsteigst, fehlt dir also üblicherweise etwas und du würdest nach meiner einschätzung nur zu studi-tagessätzen arbeiten können

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