Was tun - welches Angebot annehmen?

stefan24 24.12.09 13:13

Hallo!

Ich habe momentan den Luxus nicht das Erstbeste Angebot annehmen zu müssen, sondern die Qual der Wahl zu haben und möchte gerne Euch fragen, was ich tun soll?

Ich studiere im Frühling fertig (Intern. BWL, FH) und die Situation sieht momentan so aus bei mir...


- Angebot einer "mittelgroßen" Unternehmensberatung (Umsatz über
100m €, ca. 650 MA - z. Vgl. McK. als Nr. 1 hat so ca. 650-700m €):

+ den Job und die Tätigkeiten würden mir gefallen
+ ich hätte von der Stadt her eine sehr gute Auswahlmöglichkeiten wo ich hin will zum Leben
+ gute Bezahlung (53' fix + Bonus, ca. 60 T€ gesamt)
+ Chance zu promovieren, was sie fördern würden mit bezahlter Freistellung (heißt aber auch Gehaltsverzicht) und anderen Aspekte, z. B. Unterstützung bei der Doktorvatersuche - was auch mir als FHler die Mgl. gibt zu promovieren
+ fester Office Friday, was nicht garantiert ist bei allen UBs

- sehr viel Arbeit (60 Std-Woche + X Stunden wenn viel los ist..)
- da mittelgroße Beratung kein Ruf wie McK, BCG, finde die "Marke" etwas schwach - wie sind die Chancen da später mal "abzuspringen"? Ich glaube das könnte ein Problem werden
- wegen dem Bekanntheitsgrad ist halt auch eine Frage, falls ich mich mal entschließe einen MBA zu machen, inwieweit das dann ein "Nachteil" in der Bewerbung wird
- sehr viel Reisetätigkeit


- Angebot einer anderen UB (größer, bekannter als die oben), wo ich bereits im Praktikum war
+ kenne die Firma aus eigener Erfahrung, nette Arbeitsatmosphäre
+ bekanntes Unternehmen, wenn auch keine top5 UB
+ Arbeitszeiten waren super OK (also 50 - 55 Std. Woche)
+ Gehalt ist auch OK (gleiche Liga ungefäHR wie das oben)

- Aufgabenbereich / Schwerpunkt der UB würde mir weniger gut gefallen (großer Nachteil :-/ )
- meistens 5 Tage beim Kunden, eher selten Office Friday (was echt schlaucht...)
- keine Unterstützung für Promotion oder ähnliches
- eben auch viel Reisetätigkeit...


Dann habe ich noch Anfang Januar ein Bewerbungsgespräch bei einer Bank im Investmentbanking, wo aber alles offen ist hinsichtlich ob es klappt (Bereich Projektfinanzierung).

Ein Unternehmen bei dem ich Praktikum machte, bemüht sich momentan mich auch zu platzieren als Teil ihres Ex-Prakti Förderprogramms.

3 Bewerbungenn stehen noch aus , von denen ich eine ganz gut einschätze...also das es klappen könnte zumindest für ein Interview. Wäre im Bankgeschäft (Private Equity) eines Industriekonzerns. Die anderen zwei sind bei anderen Banken, wo ich keine Erwartungen habe (weil 1 mio Bewerber).


Die Frage stellt sich halt...ob ich ein Angebot der UB's annehmen sollte mit den ganzen Unsicherheiten oder lieber warten und hoffen auf etwas anderes?
Der 1. sagte ich mehr oder weniger zu telefonisch, wobei ich innerlich einfach nicht sicher bin. Aber vielleicht gehört das - die "Unsicherheit" - bei solchen Entscheidungen dazu?

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Wie geht ihr selbst mit dieser ganzen Thematik "Berufseinstieg" usw. um, wie entscheidet ihr es bei euch?

Hoffe die Angaben reichen einigermaßen, um es nachvollziehen zu können...

  1. tonyb 05.01.10 14:04

    Geh dahin, wo dir der Job Spaß macht.
    Option 2 klingt wie Accenture, ich würde zu
    Option 1 tendieren.

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  2. Mar... 17.01.10 20:48

    Die Tatsache, dass du Option 1 viel ausführlicher beschreibst zeugt meiner Meinung nach auch davon, dass Du eigentlich mehr zu 1 tendierst... Du bist Dir jedoch nciht sicher, weil es nicht so bekannt ist. Das sind so die schwierigen Entscheidungen... Ich denke, dass es extrem wichtig ist, dass der Job Dir Spass macht, denn nur dann kannst Du auch wirklich gut sein. Wenn Dich also der Tätigkeitsbereich in 1 mehr reizt, dann solltest Du eher dahingehen als zu 2. Aber - da Du noch so viele offene Interviews/Auswahlverfahren hast würde ich vielleicht noch versuchen, die entgültige Antwort zu verschieben, dh. 1 bitten Dir mehr Zeit zu geben.

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