Welche Nebentätigkeiten gehören ins Lebenslauf?

Squ... 20.12.13 13:20

Hallo zusammen!

Ich möchte mich jetzt für ein Praktikum in verschiedenen Bereichen aus Controlling und Consulting (Finanz&Accounting) bewerben. Nun habe ich Problem bei der Gestaltung des Lebenslaufs.
Ich habe in Russland in 2008 M. Sc. BWL erfolgreich absolviert und anschließend ein Praktikum im Bereich Rechnungswesen gemacht. Seit 2009 studiere ich in Deutschland B. Sc. Wirtschaftsinformatik.



Seit 2002 finanziere ich mein Studium selber und bin eigentlich ganz stolz drauf. Das Problem ist nur, dass ich im Rahmen meinen Nebentätigkeiten in der Gastronomie in verschiedenen Restaurants and Hotels (Marriot, Swissotel, Hyatt) gearbeitet habe. Da in solchen Hotels einen großer Akzent auf die Unternehmenskultur und Entwicklung des Personals durch verschiedenen Trainings gelegt wird, habe ich mir dort verschiedene SoftSkills, wie Kommunikationskills, Konfliktmanagement, Teamarbeit usw. angeeignet.

Ich weiß nicht, ob es jemand interessiert, dass ich über 10 Jahre als Servicekraft gearbeitet habe und möglicherweise könnte es einen schlechten Eindruck machen. Meine Bekannten sagen mir ich soll das nicht im Lebenslauf erwähnen. In diesem Fall sieht mein Lebenslauf nur so aus, dass ich die ganze Zeit mich nur mit dem Studium beschäftigt habe, also langweilig. Oder soll ich dies für das Vorstellungsgespräch lassen, oder ueberhaupt nicht erwaehnen?

Ich dachte mir man koennte das in Lebenslauf in die Kategorien "Berufserfahrung" und "sonstige Nebentätigkeiten" aufteilen.

Was koennt ihr mir empfehlen?


Mit freundlichem Gruss

Evgenia

  1. L4le 20.12.13 14:49

    Auch wenn deine Nebentätigkeit bzw. Studentenjob nicht wirklich etwas mit deinem Studium zu tun hat, würde ich es trotzdem mit erwähnen.

    Die Arbeit in der Gastronomie hat zwar keinen Mehrwert für dein Studium ( außer die Finanzierung), jedoch hast du dadurch andere wichtige Skills erlernt.

    Bsp.:
    Dadurch, dass du noch neben deinem Studium arbeiten gehst, hast du gelernt deine Tagesabläufe klar zu strukturieren und zu planen. Solche Eigenschaften sind im Job bei projektorientierten Sachen ebenfalls sehr wichtig damit Projekte logisch organisiert sind.

    In der Gastronomie/ Hotelwesen/ bei Anlässen ist es sehr wichtig dem Kunden das gewünschte Perfekt zu präsentieren und das auf den Zeitpunkt genau. In der IT sind zwar die Aufgaben und Prozesse andere, jedoch ist es ebenfalls wichtig dies sauber und Just-In-Time abzuwickeln.

    Du meintest, dass du sowieso durch Schulungen Soft Skills erlernt hast. Vielleicht kann man da auch was nennen.

    Also ich meine jetzt nicht, dass man jede Aufgabe so aufwerten soll, dass sie wichtig klingt. Aber wenn du den Nutzen deiner Tätigkeit logisch erläuterst und den eventuellen Nutzen für das Unternehmen dadurch deutlich machst, würde ich es mit anbringen.

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