der beste weg zu internationalen Topjobs

jos... 15.04.06 14:23

Hallo, im Moment arbeite ich an meinem A-Level in einem englischen Internat nachdem ich im letzten Jahr einen deutschen Realschulabschluss auf einem Gymnasium gemacht habe.
Ich plane eine Karriere im internationalen Business, vorzugsweise im Banking Bereich, z.B. als Trader oder als manager in einem multinationalen Unternehmen.

Meine Anliegen ist es, herauszufinden welches der beste Weg ist um meine Karrierevorstellungen zu verwirklichen.

Für meinen BA interessiere ich mich für Unis wie LSE, Oxford oder Camebridge, vielleicht aber auch amerikanische Hochschulen. Als Fach wäre wohl economics geeignet.
Ich habe gehört, dass ein BA in England und dann ein MBA in Amerika eine gute Kombitation wäre.

Ich habe als vorrausgesagte Noten 5 A’s, aber davon eins in Deutsch und 1 B. Desweiteren habe ich viele außerschulische Tätigkeiten anzubieten (Sport, Musik, Sozial) und ein gutes Empfehlungsschreiben.

Bald werde ich mich bei den Universitäten anmelden müssen, daher wäre es nett, wenn ich paar Ratschläge bekommen könnte:

Sind meine Vorstellungen richtig ?

Was wäre der beste Weg um an die Topjobs zu kommen?

Wäre ein PhD evtl besser als ein MBA?

Welche Tips gibt es um angenommen zu werden und wie sin meine chancen?


Ein paar Ratschläge würden mir sehr weiterhelfen.

  1. groucho22 15.04.06 14:44

    Hallo,

    ich glaub mit keiner der drei Unis, kannst Du viel falsch machen, sind mit Abstand die drei renommiertesten in England.

    Die Voraussetzungen zur Aufnahme hast Du ja anscheinend auch (Privatschule, mind. AAB bei den A-Levels und ein gutes Empfehlungsschreiben).

    Ich würd dennoch ein paar andere Bewerbungen losschicken, Warwick und UMIST sind auch sehr angesehen (zumindest in Großbritannien).

    Unter den folgenden zwei Links findest Du die beiden wichtigsten Undergraduate Rankings:

    http://www.timesonline.co.uk/article/0,,716-1628873,00.html

    http://education.guardian.co.uk/universityguide2005/

    Was Deine Karrierepläne im I-Banink angeht,kanns Du auch mit den drei Unis nichts falsch machen. Enstcheidend wird sein, dass Du upper second oder first abschließt. Dann hast, was ich so weiß (hab nicht die großartige IB Kenntnis, bin mehr im Consulting zuhause :-)), sehr gute Chancen bei einer der Top IBs (Goldman, Morgan, JP, Meryll etc.) reinzukommen. Ich würd Dir aber raten, Dich von Beginn Deines Studiums zu differenzieren, d.h. besonderes außeruniversitäres Engagement, Praktika, vielleicht ein Auslandsaustausch (das LSE Management Programm bietet so was an, was ich weiß). Da Du schon mit Deutsch eine "Fremdsprache" fließend sprichst, bist Du auch im Vorteil.

    In England hast Du mit einem BA von einer Top Uni (und natürlich 2:1 oder first) gute Chancen einen Einstieg zu finden. Nach zwei bis vier Jahren würd ich Dir viel mehr zu einem MBA als einem PhD raten, da im englischsprachigen Raum der Doktor als Forschungsprogramm verstanden wird und drei bis vier jahre dauert und nicht dazu vorgesehen ist, Dich auf die Privatwirtschaft vorzubereiten. So wie Du gesagt hast, BA in England und MBA in den USA (oder Topschulen Europas, sprich LBS , INSEAD, IMD, ESADE und ein paar wenige andere) ist eine gute Variante :-). Die wichtigsten MBA Rankings werden übrigens von der FT und der Business Week veröffentlicht, wobei Du noch nicht soweit voraus denken solltest.

    Mach Dir nicht zuviel Druck und schau mal, dass Du in eine gute Uni in England reinkommst. Und sollte es mit keiner der drei oben genannten klappen, verzweifle nicht, da es in England mind. 10 gute Unis gibt, von denen Du mit einem 2:1 in die Topfirmen kommen kannst.

    Hoffe das hilft Dir etwas weiter.

    LG, Groucho

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  2. MBA_05 15.04.06 17:04

    Dem stimme ich groesstenteils zu.
    Der einzige Punkt in dem ich eine andere Meinung habe ist PhD: vielleicht hast du irgendwann vor wieder in Deutschland zu arbeiten und dann ist ein Dr. Titel ratsam um in die hoechsten Etagen vorzuruecken.
    Mein Tipp deshalb:
    BA (2.1 oder First), drei Jahre arbeiten, MBA (am besten mit Distinction), dann sofort PhD (nochmal drei Jahre).

    Natuerlich brauch man den Doktortitel nicht unbedingt aber ich denke MBA plus PhD ist immer noch besser als nur MBA, oder?--siehe Dieter Zetsche und Wolfgang Bernhard..

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  3. StefSch 16.04.06 22:13

    so ein quatsch bzw. nicht effizient genutzte zeit. wenn du in die wirtschaft willst, dann arbeite lieber ein bisschen mehr als noch 4-5 jahre an der Uni abzuhängen.

    MBA oder phd sind türöffner, aber kein garant für eine karierre. arbeite lieber ein paar jahre und checke aus, ob du das zeug zu einer top-karierre hast. dann kannst du immer noch nen MBA machen.

    phd rein als türöffner für eine Karriere in der wirtschaft halte ich für vollkommen idiotisch. sinn und zweck eines phd ist die Vorbereitung auf eine wissenschaftliche Karriere und keine weitere Ausbildung im herkömmlichen sinne. ein bisschen trifft fas vielleicht auf BWL in deutschland zu, das meilenweit hinter dem internationalen standard hinterherhinkt.

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  4. Langos13 19.04.06 17:53

    Ich bin auch der Meinung, dass ein Dr oder Phd (steht fuer permanent head damage anm. d. Redaktion ;) nicht soviel Wert ist. Ein top MBA von Wharton, Stanford, oder Harvard is deutlich mehr wert und dauert auch nicht solange. In der Wirtschaft ist es besser praktische Erfahrung zu haben also zig Jahre mit Theorie zu verbringen.

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