Case Study deloitte

Eni... 16.01.06 16:05

Neben einer Mensa ist eine Imbissbude. Die Mensa schließt für 1 Monat und dementsprechend macht die Imbissbude mehr Umsatz als sonst. Trotzdem stellt der Imbissbesitzer Ende des Monats fest, dass er weniger Gewinn erwirtschaftet hat als vorher (im Vergleich zur Periode als die Mensa auf hatte). Warum?

  1. dsc... 16.01.06 16:25

    Bin mir ziemlich sicher, dass die Kosten größer als der Verkaufspreis waren.

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  2. Mas... 16.01.06 18:26

    Seine Kosten sind höher gestiegen als der Umsatz zugenommen hat. Systematisch unterteilt man diese in variable Kosten und fixe Kosten. Beide Kostenarten sollten untersucht werden und Bsp. gefunden werden warum die Kosten so zugenommen haben. Lohnkosten z. B.: Wahrscheinlich ist die Imbissbude ein Ein-Mann Unternehmen (hier Fixksoten). Dieser hat um den Ansturm zu bewältigen eine Hilfskraft engagiert. Diese bekommt ein festes Gehalt z. B. 7 Euro die Stunde dazu noch Arbeitgeberpauschalen, in diesem Sinne also fix, da es unabhängig vom Umsatz in der entsprechenden Stunde ist. Bei den variablen Kosten ist z. B. der Wareneinkauf gestiegen. Dies sollte propotianal zum Umsatzanstieg sein, dann hat es keine Auswirkungen auf den Gewinn. Also muß nach Gründen gesucht werden warum das nicht so ist. Vielleicht erhöhten sich seine Transportkosten, da er mehrmals einkaufen fahren mußte, vielleicht war der Ansturm zu "plötzlich" und die Ware konnte kurzfristig nur zu ungünstigeren Preise eingekauft werden, Mengenrabatte wurden nicht erzielt....
    Auf diese Art und Weise sämtliche Kostenpositionen der GuV durchgehen. So wäre mein Ansatz
    Vollständiger halber sollte man noch die andere Seite betrachten - den Umsatz-. Dieser ist zwar gestiegen aber zählt das auch für den Nettoumsatz oder gab es hier schmälernde Rabatte in der Hoffnung Dauerkunden zu gwinnen? Hier vermute ich allerdings nicht so viel Potenzial, da die Nachfrag sehr stark ist.

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  3. Eni... 16.01.06 20:55

    Die gesuchte Antwort ist noch nicht dabei.

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  4. 123Jackson 17.01.06 13:24

    Die Mensa schließt, weil Ferien sind und somit keine bzw. nur wenige Schüler/Studenten da sind. Somit verringert sich der Umsatz und der Gewinn bei der Imbissbude ebenso.......

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  5. Eni... 17.01.06 17:09

    Falsch. Der Umsatz sinkt nicht, sondern wie bereits in der Aufgabenstellung beschrieben steigt er. Der Gewinn sinkt trotzdem.

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  6. eri... 17.01.06 21:03

    die preise wurden runtergesetzt, damit die studenten zum imbiss gehen.

    umsatz steigt, gewinn sinkt, weil preise zu stark gesenkt wurden.

    VG

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  7. Mas... 18.01.06 13:51

    Das passt nicht: Umsatz =Menge x Preis, bedeutet: wenn die Preise gesenkt werden, muss mehr Menge verkauft werden, nur dann steigt der Umsatz -- Auswirkungen auf dem Gewinn kannst du hier nicht schlußfolgern

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  8. Mas... 18.01.06 14:32

    Da es an den Kosten wohl nicht liegt, hier ein creativer Versuch.

    Der Gewinn ist im Vergleich zur Vorperiode gesunken. Der Umsatz wiederum ist insgesamt gestiegen aber eben nicht im Vergleich zur Vorperiode. Wie geht das? Ich erinnere an Börsencharts, die tendenzell nach oben gehen (Umsatz) aber Schwankungen aufweisen.

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  9. Totamec 18.01.06 17:51

    es wurden mehr produkte mit niedrigerem gewinn verkauft als vorher. die bude war schlicht immer mit studenten überfüllt so dass keine "normalen" kunden mehr vorbei schauten.
    bspw: pommes haben ein gewinn von 100%.
    nun verkauft er aber weniger pommes alleine, sondern mehr pommes+hähnchen (gewinn= 10%).
    d.h. teurere gerichte mit weniger gewinn liefen gut, billige gerichte mit viel gewinn schlecht.

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  10. Eni... 18.01.06 19:36

    Totamac,

    dein Ansatz "mehr produkte mit niedrigerem gewinn verkauft" ist schon richtig. Allerdings sieht die Lösung noch krasser aus: der Besitzer verkauft Getränke und Essen. Als die Mensa auf hatte wurden vorwiegend Getränke verkauft. Das Verhältnis war genau umgekehrt als die Mensa zu hatte. Der Punkt ist folgender: Der Imbissbesitzer macht mit dem Essen Verlust, der Deckungsbeitrag ist negativ. Daraus ergibt sich der niedrigere Gewinn.

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  11. Totamec 19.01.06 08:23

    das wäre mein nächster vorschlag gewesen ;)

    es ist ja auch logisch eigentlich.

    diese spiele sind doof, man muss so flach denken das man auf die ergebnisse kommt.

    danke für den teaser.

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  12. Eni... 19.01.06 18:44

    ich finde sie auch doof...ich denke nicht dass diese fallstudien ein indiz für meine tatsächliche beraterfähigkeiten sind. In der realität hat man etwas informationsmaterial zur Verfügung und muss nicht so ins blaue raten.

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  13. Totamec 20.01.06 09:24

    tja Personaler wollen sich halt wichtig machen.

    ich hoffe du hast wenigstens den job bekommen.

    für mich sind solche teaser dann immer eindeutig ein zeichen dafür, dass ich mich da nicht Bewerben werde (auch wenn es arrogant klingen sollte).

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  14. Eni... 21.01.06 17:50

    ne..so richtig will ich net in der Beratung...es ging nur ein workshop...was auch schon eine frechheit ist, vorauswahlgespräch für ein workshop. Übrigens das war ein Berater...aber Personaler sind auch nicht heller.

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  15. log... 13.03.06 16:01

    Der Besitzer hat einen Ansturm erwartet und entsprechend mehr Ware eingekauft, doch der Ansturm blieb aus und er ist auf der Ware auch sitzen geblieben und wohlmöglich durch längere Arbeitszeiten auch mehr an Energie verbraucht.

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  16. Imr... 25.11.06 16:06

    Um dem Ansturm der Studenten gerecht zu werden, musste der Besitzer neue Maschinen (Fritösen, Bräter) und neues Möbiliar kaufen. Das wirkt sich negativ auf seinen Gewinn aus.

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  17. VIBKIS 12.01.07 22:26

    Ich habe in VWL mal gelernt, dass Kosten progressiv steigen können. Das kann z.B. sein, wenn der Imbissbudenbesitzer mehr verkauft, aber siene Kapazität nicht an die gestiegene Nachfrage anpasst. Er muss dann z.B. öfter Ketchup, Snickers, Mars, Twix, Tiefkühlpommes etc. kaufen. Der Preis bleibt bei ihm ja gleich, Lie Lieferkosten muss er aber trotzdem bezahlen (zusätzlich zu dem reinen Herstellerpreis). Der Grund sind also progressiv steigende Kosten bei gleichem Umsatz in Abhängigkeit von der Verkaufsmenge.

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  18. danny5 15.01.07 01:03

    Servus, genau die Aufgabe gab es bei mir bei Roland Berger.Die Lösung ist ein negativer Deckungsbeitrag bei einem der Produkte. Das ist meist das Produkt wo man Absatzpreis und Stückkosten nicht sofort sieht.
    Bei mir war es das belegte Brötchen.
    Aufpassen, die Rahmenbedingungen bleiben gleich, also keine weitere Beschäftigte oder sowas.

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