Geldautomat

eri... 01.12.05 22:07

Wieviel Geld ist durchschnittlich in einem am Frankfurter Hauptbahnhof stehenden Geldautomaten drin? Formel wäre nicht schlecht!

  1. G8r... 12.12.05 11:05

    Folgende Überlegung: In der Regel spuckt ein GAA 10er, 20er, 50er, 100er aus. Es gibt insgesamt m.E. 5 Kassetten in einem handelsüblichen GAA. Es kommt nun erstmal darauf an, wie die Stückelung gewählt ist. Handelt es sich um eine Großbank, so werden gerne 10er oder sogar auch 20er weggelassen. Bei Sparkassen nimmt man üblicherweise auch "Kleingeld" hinzu. Nehmen wir die Großbank, zumal am Hauptbahnhof so viel los ist, dass man versuchen wird möglichst viel in den GAA zu bekommen. Also würde ich 3 mal 50er und 2 mal 100er vorschlagen. Wie viele Scheine gehen in solch einene Kassette rein? Ein 50er Bündel Scheine ist ca. 1 cm. hoch. Die Länge der Kassette ist, wenn ich mich recht erinnere, ca. 40cm. 10cm abzuziehen für eine Feder die das Geld immer nach unten drückt. Kommt man auf 30cm * 50er Bündel.
    Also:
    2 Kassetten * 30cm * 50 Scheine * 100 Euro+
    3 Kassetten * 30cm * 50 Scheine * 50 Euro=
    300000+225000=525.000 Euro.

    Man könnte das ganze auch andersherum angehen: Wie viel muss in einem GAA sein, um am FFM HbF maximal 2 mal pro Woche BESTückt zu werden? Der Ansatz ist denke ich falsch, da die GAAs genormt sind. Aber man kann damit bestimmen, wie viele GAAs man ggf. benötigt und wie die Stückelung am besten zu wählen ist (wenn man mal die Kundenwünsche außer Betracht lässt).
    Ein GAA am FFM HbF wird sehr stark frequentiert sein. Um die Rechnung zu vereinfachen betrachten wir 24h und nehmen einen Schnitt an. Ein Abhebevorgang dauert im Schnitt ca. 3 min. In der Hauptzeit wird bei nur einem GAA eine Schlange davor stehen. In der Nacht wird nur ab und an wer an dem Automaten vorbeikommen und ziehen. Nehmen wir an, dass im Schnitt alle 5 min einer Abhebt. Abgehoben wird im Schnitt (auch wieder Annahme, berücksichtigend dass ggf. Leute bar ihr Ticket zahlen o.ä.) 200 Euro. Wären 2400 Euro pro Stunde, ERGO 57.600 pro Tag. Dann hält der Automat ca. eine Woche, wenn man einen Sicherheitsbestand beachtet.

    Zu überlegen ist es einen Cash-Recycler zu nehmen. Der nimmt auch Geld an. Wäre mir an einem HbF aber zu gefährlich. Daher bleiben wir bei obiger Lösung.

    Da die Frage sehr schwammig ist, würde ich den Lösungsweg immer mit dem Prüfer abstimmen, ob die Annahmen so ok sind.

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  2. eri... 13.12.05 01:20

    die Idee hierbei ist, dass man das ganze aus der Sicht der Bank betrachten soll.

    D.h. Kosten pro Ladevorgang, entgangene Zinsen für das Bargeld sowie die Menge des Geldes, die zur Verfügung stehen soll, damit der Automat nicht leer wird, bevor geladen wird.

    Am Ende kommt eine Formel raus, wo man die entgangenen Zinsen den Ladekosten gegenüberstellt. Das war die Lösung beim Interview.

    Ist aber mathematisch nicht sauber. Man soll hier eine Kostenminimierungsfunktion aufstellen.

    VG

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  3. eri... 13.12.05 01:23

    Korrektur: D.h. Kosten pro Ladevorgang, entgangene Zinsen für das Bargeld sowie die Menge des Geldes, die zur Verfügung stehen soll, damit der Automat nicht leer wird, bevor geladen wird sollen in der Formel sein.

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