Power-Napping

Anonym 14.05.01 22:53

Das Intensiv-Nickerchen am Arbeitstag: Was sind Eure Erfahrungen? Sollte der produktive Schlaf im Büro vom Management gefördert werden?

  1. cpo... 14.05.01 23:27

    Das ist eine sehr interessante Diskussion, die gerade im Gange ist.
    Ich persönlich fände es gar nicht so schlecht, wenn es den Mitarbeitern ermöglicht würde in der Mittagszeit (13-14), in der der Biorythmus eh unten ist, sich in dieser Form zu regenerieren. Ist allerdings auch nur möglich, wenn es nicht von den Mitarbeitern ausgenützt wird.

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  2. Anonym 15.05.01 10:18

    in einem hecktischen alltag, braucht man eine gewisse zeit der ruhe. da "power-napping" ist eine interessante art. jedoch in vielen Unternehmen nicht durchführbar, da es so an "schlafende" beamte erinnert. sehr wohltuend kann auch ein sparziergang sein....

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  3. Anj... 15.05.01 15:35

    Wieso ist Power-Napping denn nicht durchführbar, nur weil es an "schlafende" Beamte erinnert? Genau an diesem Punkt beginnt doch schon die falsche Denke. Leider, leider gibt es zu viele Menschen in Unternehmen, die so denken. Doch wenn das allein schon als Gegenargument zählt, kommt man mit neuen Ideen nun wirklich nicht weit...

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  4. wer... 30.11.01 01:43

    kämpfen dann wirst auch da hin kommen

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  5. wer... 30.11.01 01:42

    seehr gut erkannt

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  6. Anonym 15.05.01 16:54

    Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen: Mir hat power napping nie etwas gebracht. Nach dem Mittagsschläfchen
    bin ich immer abgespannt, und die Konzentration ist weg. Immer, wenn ich in irgendeiner Form an Projekten gearbeitet habe, (auch für Leute in meinem Alter besteht die Möglichkeit...)
    war es die beste Variante, die Geschichte durchzuziehen. Auch finde ich es einfacher, sechs oder acht Stunden am Stück an meinem Schreibtisch zu sitzen als zweimal drei. Wahrscheinlich stehe ich mit meiner Erfahrung aber ziemlich allein. :-)

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  7. Anonym 15.05.01 17:02

    naja, 8 stunden geht ja noch, aber wenn man konzentriert 12-14 stunden arbeiten will/muß benötigt man sicher einen ausgleich.

    Zu den schlafenden beamten: wir hatten bei uns in der Postbank den fall, daß jemand auf dem klo eingeschlafen seien mußte, da diese person laut geschnarcht hat. das ist sicher die falsche form von "power napping".

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  8. wer... 30.11.01 01:41

    da ist zulange mach weniger sonst leidet der körper

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  9. Anj... 15.05.01 17:04

    Hm, abgespannt? Das klingt danach, als ob Du zu lange geschlafen hättest. Sobald die Tiefschlafphase einsetzt, ist das Nickerchen in der Tat nicht erholsam. Hast Du Stefans Artikel gelesen? Schau mal im Bereich "Training". Da werten wertvolle Tips zu Power Napping gegeben.

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  10. cpo... 15.05.01 17:17

    So weit ich es weiß ist Power-Napping aber eher der Schlaf, der nicht in die Intensivschlaf geht. Dieser ist immer nur wenige Minuten lang und wird 2-3 mal wiederholt. Anschließend ist man super fit.

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  11. Anonym 15.05.01 19:36

    kaffee hilft auch....ein echte alternative???

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  12. Anonym 16.05.01 16:25

    Dazu muss man aber perfekte Schlaf-Qualitäten besitzen Ich bin leider nicht in der Lage, in meinem Stuhl kurz einzunicken,
    mein Aufwachen auch wieder planmäßig eintreten zu lassen, bevor die Tiefschlafphase einsetzt. Das größte Problem ist, dass ich nicht schlafen kann, wenn ich mich kurz vorher stark konzentriert habe.
    Hoffe, ich habe die Problematik besser dargestellt. Bei der Erholungsstrategie halte ich es eher mit run...

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  13. runaway 15.05.01 22:29

    So allein stehst Du mit Deiner Erfahrung wirklich nicht da.So ganz kann ich mir eine "siesta" während der Arbeitszeiten nicht vorstellen...danach bringt man wirklich nicht mehr viel und versucht sich durch's Tag zu schleppen. Was wirklich gut funktioniert, ist der Spaziergang(ca. 20-30 Min und am besten mit einem Walkman), von dem Björn gesprochen hat. Das regt den Kreislauf so weit an, dass einem die Lust am Arbeiten wiederkehrt. Das ist mit einem guten grösseren Regenschirm auch bei Regen machbar. (Das Prasseln der Regentropfen kann ergänzend zu Musik in den Ohren werden.)

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  14. Tom... 16.05.01 19:36

    Ich denke jeder braucht eine andere Art von Ausgleich, ob es nun ein Mittagsschläfchen von 15 Minuten ist, oder ein Spaziergang oder eine Runde Fitnesstraining...
    Die Unternehmen sehen es einfach nicht gerne wenn amn etwas anderes macht außer in die Kantine schlappen und sein Essen herunterschlingen, um dann wieder Umsatz zu fahren;-)
    Innovative Firmen stellen nicht nur Ruheräume zu Verfügung, sondern bieten auch die Möglichkeiten zur Massage am Arbeitsplatz an.
    DAS fördert eher die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter.

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  15. Anonym 16.05.01 19:48

    Glaube ich gerne...vor allen Dingen, wenn die Maseusse schon Siegerin beim Model-Contest war:-)...das soll jetzt keine Provokation sein: Für weibliche gestresste Arbeitnehmer gilt sicherlich das gleiche...in anderer Reihenfolge.

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  16. runaway 16.05.01 21:03

    also, ich käme mir nicht entspannt vor, wenn da mittags ein/e fremde/r an mir rummassiert..das Unternehmen wird Verständnis haben müssen, dass die Pausenkultur dem einzelnen selbst überlassen bleibt...die Einrichtung der Ruheräume kommt einem so vor, dass man auf den nächsten Boxkampf vorbereitet wird, aber ich glaube, das meintest Du mit dem "Umsatz fahren" auch..dennoch, lieber sollten die Mitarbeiter nicht derart verwöhnt werden..

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  17. Tom... 16.05.01 23:04

    Ohne das zu weit treiben zu wollen:
    Man sollte seinen Mitarbeitern doch möglichst ein angenehmes Umfeld geben.
    Das muss ja nicht ausarten in Abwegigkeiten, aber in Zeiten in denen gute Mitarbeiter rar gesäht sind, sollte man versuchen diese ans Unternehmen zu binden.
    Wenn die Leute schon muffelig ins Büro kommen, dann bringts ja nix.

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  18. Anonym 17.05.01 09:47

    Bei der Postbank gibt es die Möglichkeit während der Arbeitszeit einen Masseur aufzusuchen. (In der Regel ist es keine Miss Universe). Das Angebot wird von vielen Kollegen dankend angenommen.

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  19. wavewoman 17.05.01 09:56

    Ich kann mich runaway nur anschließen. Mir hat ein Mittagsschlaf noch nie etwas gebracht (egal wie lang oder kurz), denn nach dem Schließen der Augen ist der Tag für mich gelaufen ;-).
    Ich bevorzuge auch einen Spaziergang, um den Kopf frei zu bekommen, wenn Die Zeit ausreicht auch gerne eine Runde Fitness.
    Massage hört sich natürlich auch gut an, doch auch danach hätte ich eher das Bedürfnis nach Ruhe und weiterer Entspannung als wieder an den Schreibtisch zurückzukehren.

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  20. Anj... 17.05.01 10:00

    Ich darf mal meine Verwunderung und Enttäsuchen kundtun!? Ich bin ehrlich erstaunt und auch traurig darüber, auf wieviel Widerwillen innovative Ideen stoßen, die darauf ausgerichtet sind, den Arbeitsalltag so angenehm wie möglich zu gestalten (und letzendlich die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter steigern). Vor allen Dingen überrascht es mich, dass diese Stimmung hier bei uns, in einem so jungen Forum herrscht. Mich würde es nicht wundern, wenn der 55jährige Versicherungsangestellte (ohne hier werten zu wollen) sich solchen Ideen verschließt. Doch warum sind wir nicht offener?
    Ich persönlich bin Freund von neuen Formen, die Arbeit "angenehm" zu gestalten. Denn letztendlich kann es nur im Sinne des Unternehmens sein, ihre Mitarbeiter gesund und glücklich zu erhalten. Nur mit zufriedenen Menschen kann langfristig ordentlich gewirtschaftet werden *g*. Wieso seid ihr so skeptisch?

    Direkt mal hinterher: Klar, dass nicht jeder auf Massagen steht. Jeder sollte sich seine eigenen Pausengestaltung zuschneidern. Doch die Rahmenbedingungen für alle Alternativen müssen doch gegeben sein.

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  21. cpo... 17.05.01 10:15

    Da empfehle ich mal jedem den japanischen Garten bei Bayer, Leverkusen aufzusuchen. Hier kann man sich in der Mittagspause - bei gutem Wetter - herrlich entspannen.

    Dem Schlaf während der Mittagspause bin ich auch nicht abgeneigt. Nur bedarf es bei dieser Form der Erholung schon einer guten Anleitung. Diese müßte von dem Unternehmen ebenfalls gestellt werden.
    Für Ruheräume bin ich eigentlich nicht, da bestimmt viele sich an den Geräuschpegel in Ruheräumen in Saunen erinnern können, in dem auch leider selten richtig Ruhr einkehrt.

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  22. wavewoman 17.05.01 11:02

    Hallo Anja,
    ich glaube, da hast Du manche etwas missverstanden (vielleicht hätte ich auch ausführlicher antworten sollen ;-) ).
    Ich lehne die Idee des Power-Napping und auch der Massage nicht grundsätzlich ab. Ich finde es sogar sehr schön, wenn es solche Angebote gibt für diejenigen, denen es gut tut. Dennoch denke ich, daß die Bedürfnisse für eine sinnvolle Entspannung so vielfältig sind, wie es Menschen gibt. Jeder muß hier durch seine Erfahrungen einen eigenen Weg finden. Ausschlaggebend ist die Vielfalt der Angebote. Ein einziges ist vielleicht etwas zu kurz gegriffen und wird nicht allen Mitarbeitern gerecht. Noch wichtiger ist meiner Meinung nach durch eine flexible Arbeitszeitgestaltung den Rahmen für eine individuelle Erholung während der Arbeit zu schaffen.

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  23. Anonym 17.05.01 16:31

    Nicht aufgeschlossen? Du hast noch nicht erlebt, was "nicht aufgeschlossen" heißt...:-) Ich finde, dass ich für jemanden, der in den Staaten besondere Ehrentitel verliehen bekommen hat ("As much a traditionalist as one can possibly be in this world", so gesagt bei einer energischen Diskussion über Europas Rang und Zukunft in der Welt, die aus dem meinen Stolz verletzenden, fürchterlich arrogantem Wort "EuroDOLLAR" resultierte.), habe ich mich bemerkenswert aufgeschlossen gegenüber der Neuerung des "Power-nappings" gezeigt.:-)

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  24. Anonym 17.05.01 17:30

    hey andre was ist gegen das wort eurodollar einzuwenden. ein eurodollar ist ein dollar, der bei einer bank im europäischen wirtschaftsraum gehalten wird....

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  25. Anonym 18.05.01 16:48

    Ich bin davon ausgegangen, dass du die Themenvielfalt einer amerikanischen highschool voraussiehst...in dem besagten Fall
    ging es um unsere zukünftige Währung - die numal nicht "...DOLLAR" heißt. Und ich habe es mir nicht nehmen lassen, eine wilde Attacke gegen die Ignoranz/Arroganz unser aller Vormacht zu reiten. Mit dem sicheren Rückhalt in der unendlich überlegenen europäischen Kultur habe ich besagte Debatte auch für mich entschieden...aber wahrscheinlich hätte ich mich geschmeichelt fühlen müssen, dass auch neuere Entwicklungen überhaupt zur Kenntnis genommen werden und man nicht mit einer Frage wie folgender genervt wird: "Wie lebt es sich unter
    der Nazidiktatur eigentlich?"

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