USA Semester: exklusive Privatschule oder große staatliche Universität?

Bli... 21.05.07 17:58

Hallo squeakers,

ich plane ein auslandssemester in den usa einzulegen und stehe vor der wahl einer Universität. es läuft auf eine der beiden folgenden hinaus:
da wäre zum einen...

Hobart&William Smith Colleges (im Staat New York)
+ exklusive Privatschule
+ 1800 studierende (viele Profs pro Student)
+ im modernen Nordosten der usa
+ hohes Bildungsniveau
+ relativ teuer

McNeese State University (Staat Louisiana)
+ 20.000 Studenten
+ wahrscheinlich umfangreicheres Freizeitangebot/Studentenleben
+ weniger Kosten

dies sind ein paar der hauptunterschiede... laut www.usnews.com rekrutiert an HWS die Bank of America und Citigroup, während an der McNeese hauptsächlich unbekannte Unternehmen rekrutieren.

Ich würde gerne eure Meinung hören, inwieweit das Renommee und das Niveau der Bildung einer US Schule hier in Deutschland (bitte entschuldigt meine platte ausdrucksweise) eindruck bei personalern schinden. beide Universitäten haben mir stipendien zugesagt, die einen großteil der kosten abdecken; erschwinglich sind also beide, während HWS natürlich trotzdem noch teurer für mich ist. sind das ausgaben, die sich lohnen, oder sollten exklusivität der Hochschule eher nur eine rolle spielen, wenn ich eine Karriere in den usa verfolge? (ist noch nicht geplant, kann ich aber auch nicht ausschliessen).

ich danke euch für eure meinungen!

  1. autares 21.05.07 18:32

    Bei einem (!) Semester in den USA - an Schulen, die mir absolut unbekannt sind und somit den meisten Personalern auch gänzlich unbekannt sein werden - ist es relativ egal, wo du hingehst.

    Bewirbst du dich später in den USA, wird das College natürlich ins Auge springen, ich glaube aber kaum, dass es dann einen großen Unterschied macht

    Antworten Melden
    (4.2/5)   7 Votes
  2. nairolf 21.05.07 20:50

    seh ich genauso.

    auslandssemester zählt am ende v.a. fürs protokoll, weil man soll ja eines gemacht haben;-)

    und beide schulen sind absolut unbekannt. wenn du also nicht bei ner top20 schule bist, spielts wohl auch bei komplettem Studium in den staaten keine rolle für D.

    nimm, was dir am besten taugt. sprich bzgl stadt, eindruck, etc.

    übrigens wundere ich mich gerade, dass mcneese laut eigener website ca 9000 studenten hat. scheinst ja gut informiert zu sein und bereit für eine fundierte entscheidung...

    Antworten Melden
    (4.3/5)   4 Votes
  3. DagHammar 22.05.07 00:54

    Habe mich mal ne längere Zeit mit amerikanischen Schulen sehr (!) intensiv beschäftigt, inkl. College- und GradSchool-Rankings, und mir sagen beide Schulen nichts, bzw. nichts gutes. McNeese zwar schon mal gehört, aber selbst in der Region nicht mal unter den besseren. Du solltest eher zusehen, dass Du irgendwo in die Nähe größerer Städte kommst, so z.B. NY, Boston, Chicago, Washington, L.A., San Francisco, damit Du in D zumindest von dem Stadtnamen profitieren kannst. Zum Beispiel Endicott College Boston klingt gut, ist aber sch..., nur klingt Boston hier nach Intelligenz und guter Ausbildung. Gleiches gilt für alles in und um NY. Allerdings würde ich Dir dann von Hobart & William Smith abraten, da Du dort unnötig Geld verprasst. Wenn Du gutes Preis-Leistungsverhältnis haben möchtest, geh' and die verschiedenen UNC, z.B. in Chapel Hill oder Greensboro. Sind staatlich und damit günstig (North Carolina hat sowieso günstige Tuition), und haben in den USA nen guten Ruf, Lebenshaltungskosten sehr erschwinglich. Aber wie's aussieht, ist der Bewerbungsprozess wahrscheinlich schon so weit, dass keine neuen Bewerbungen mehr losgeschickt werden können? Hast Du noch mehr Unis in der Auswahl? Weiß nicht, wie gut Deine Noten sind, aber wenn Du die Recruiter hier beeindrucken möchtest, Ivy League für Dich aber außer Reichweite ist, solltest Du Dich vielleicht an die großen Massenunis halten, die man hier auch kennen könnte und verhältnismäßig erschwinglich sind, à la University of Michigan at Ann Arbor (guter Ruf in den USA), University of Florida at Miami oder Jacksonville, University of California (in LA und Berkeley fast unmöglich reinzukommen aber Santa Barbara könnte klappen), UNC (alle recht gut, Chapel Hill die beste), University of Virginia (sehr sehr gut aber auch relativ teuer für ne staatliche), University of Minnesota...
    Hast Du Fragen zu bestimmten Schulen, kannst Du mir auch gern snailmailen..


    PS: "moderner" Nordosten? verglichen mit Louisiana wahrscheinlich auf jeden Fall...

    Antworten Melden
    (4.5/5)   7 Votes

Disclaimer: Erfahrungsberichte und andere Nutzerbeiträge sind subjektive Erfahrungen einzelner Personen und spiegeln nicht die Meinung der squeaker.net-Redaktion wieder. Beitrag melden.      

  • »Ehrliche, kontrollierte und anonyme Erfahrungsberichte auf squeaker.net sind eine wichtige und sinnvolle Hilfe im Bewerbungsprozess bzw. bei der Auswahl interessanter Arbeitgeber.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net’s eigener, authentischer Stil, hohe Qualität des Netzwerkes und die Infos sind das Beste.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »Man sollte sich ein genaues Bild von jeder Firma machen bevor man sich bewirbt. Deshalb habe ich mich auf www.squeaker.net angemeldet.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net hat mir bei meinem Bewerbungsprozess sehr geholfen, das Insider-Wissen zu den Interviews und Unternehmen ist Gold wert!«

    Aly Zaazoua, Squeaker und angehender Praktikant bei Siemens Management Consulting
  • »Unabhängige Bewertungen und Erfahrungsberichte wie auf squeaker.net sind unbezahlbar.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen